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Brücken des Transfers zwischen Wissenschaft und Schule

Wie die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) versucht, die Zusammenarbeit mit der Schule zu stärken.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) verfolgt u. a. das Ziel, die Zusammenarbeit mit der Schule zu stärken. Ein Beispiel ist die gemeinsame Arbeit an neuen Fortbildungsangeboten, die aktuelle Fragen der Schulentwicklung aufgreifen. Die Angebote sollen auf den Bedarf der Lehrkräfte aus der Region abgestimmt sein. Dazu hat die GOL gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis eine Bedarfsanalyse konzipiert und mit den dafür notwendigen Befragungen von Lehrkräften begonnen.

Der Leiter der Abteilung „Pädagogische Unterstützung“ beim Staatlichen Schulamt, Heinz Gabler, sieht im Austausch und in der Zusammenarbeit einen „großen Gewinn“ für die schulische Praxis. „Wir werden das nutzen, um für die Schulen und Lehrkräfte bedarfsgerechte Fortbildungsangebote zu formulieren, mit Inhalt zu hinterlegen und umzusetzen und das dann mit Unterstützung der GOL zu evaluieren.“

Des Weiteren bietet die GOL mit dem Multiplikatorenprogramm „Lehrkräfte erforschen Schule und Unterricht“ ein Angebot an, das Lehrkräfte darin anleitet und unterstützt, ihren Unterricht selbst zu erforschen. Am Programm teilnehmende Lehrkräfte führen an ihren Schulen nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten konzipierte, auf Fragen der Unterrichtspraxis bezogene kleine Forschungsprojekte durch. Ziel der Kooperationen ist es, datenbasierte Erkenntnisse für die unmittelbare Schul- und Unterrichtsentwicklung zu gewinnen. Damit verbunden sollen sich die teilnehmenden Lehrkräfte forschungsmethodische Kenntnisse aneignen, in der Durchführung eines Projektes üben und auf der Basis selbst gewonnener Daten Handlungskonzepte für die Bewältigung neuer Herausforderungen vor Ort entwickeln.

Beide Projekte wurden auf der Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht (KBBB) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vorgestellt, die gemeinsam mit der Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS NRW) in Soest organisiert war. Die von Akteuren der wissenschaftlichen und der schulischen Praxis besuchte Tagung mit dem Titel „Transfer von Forschungswissen in der Lehrer(fort)bildung“ setzte sich unter anderem mit der Frage auseinander, wie sich Forschungswissen erfolgreicher als bislang in bildungspraktische Handlungsfelder transferieren lässt.