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Artikelaktionen

News

Neuigkeiten und Aktuelles aus der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) erfahren Sie hier.

Öffentlichen Ergebnisbericht 2017 vorgestellt

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) stellt ihren öffentlichen Ergebnisbericht 2017 vor. Darin werden die Fortschritte des Strukturentwicklungsprojekts in den Bereichen Konzeption, Ausgestaltung und Evaluation aus dem vergangenen Jahr beschrieben.

Im Sinne eines Thinktanks für die gesamte Lehrerbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) fällt der GOL die Aufgabe zu, Innovationen in der Lehrerbildung, im lehramtsbezogenen Bildungs- und Beratungsangebot sowie in der Lehre nach innen und außen zu kommunizieren, zu pilotieren sowie Möglichkeiten der Implementation in bestehende Strukturen der JLU zu identifizieren und die Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Akteur*innen zu stärken.


Sie finden den Ergebnisbericht hier.

Der erste Newsletter ist erschienen

Der erste Newsletter #1/2018 der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) ist im März 2018 erschienen. Die GOL informiert hierin über ihre geplanten und bereits durchgeführten Aktivitäten.

Sie finden den Newsletter hier.

Relaunch der Website

Die Internetseite der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wurde generalüberholt. Noch übersichtlicher, noch informativer! Ab sofort können Sie sich unter www.uni-giessen.de/gol/newsletter auch zum Newsletter der GOL anmelden, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Fortbildungen für Lehrkräfte am tatsächlichen Bedarf ausrichten

Im Rahmen eines Programm-Workshop der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern an der Universität Kassel hat die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) ihr Vorhaben einer regionalen Bedarfsanalyse in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Gießen-Vogelsbergkreis zu Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte vorgestellt.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis sowie der Hessischen Lehrkräfteakademie erörterte Dr. Ilka Benner aus der GOL-Steuerungsgruppe das unter anderem mit Professor Dr. Jochen Wissinger entwickelte Vorhaben einer Bedarfsanalyse, mit deren Hilfe ein evidenzbasiertes und am tatsächlichen Bedarf in der Region orientiertes Fortbildungsangebot entstehen kann.

„Mit unserem Instrument wollen wir den tatsächlichen Fortbildungsbedarf von Lehrkräften im Raum Gießen identifizieren“, sagte Benner. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollten sicherstellen, dass künftige Fortbildungen nicht am Bedarf vorbei konzipiert würden.

Das Treffen der Arbeitsgruppe unter dem Titel „Wie kommt der Köder zum Fisch? Bedarfsanalyse für die Lehrerfortbildungen – Zielsetzung, Fragestellungen und Umsetzungsmöglichkeiten“ wurde ausgerichtet vom GOL-Maßnahmenpaket „Aktuelle Aspekte der Schul- und Unterrichtsentwicklung“ unter Beteiligung des Staatlichen Schulamtes und der Hessischen Lehrkräfteakademie.

Der Programm-Workshop in Kassel beschäftigte sich mit der Frage „Wie viel Wissenschaft braucht die Lehrerfortbildung? Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung an und durch Hochschulen“ und diente als Forum für sich entwickelnde strukturelle, inhaltliche und forschungsbezogene Aktivitäten an Universitäten im Bereich der Lehrerfortbildung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern diskutierten aktuelle Herausforderungen sowie Formen der Abstimmung und Kooperation zwischen Hochschule und Landesinstitutionen, die für die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften zuständig sind.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung möchte Innovationen und Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung vorantreiben. Der Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes liegt sowohl auf der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte als auch auf der Weiterentwicklung der universitären Lehr- und Lernkultur im Lehramtsstudium. Die GOL umfasst Maßnahmen zur Abstimmung der Studieninhalte, der Förderung der Reflexionskompetenz und der Verbesserung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Schule über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg.

"Auf die Uni kommt es an" - Interview mit Prof. Dr. Jochen Wissinger

"AUF DIE UNI KOMMT ES AN"



Im Interview spricht Prof. Dr. Jochen Wissinger aus der Steuerungsgruppe der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) über Aufgaben und Verantwortung der Universität im Rahmen der Lehrerbildung und das umfassende Programm dieser Strukturentwicklungsmaßnahme.

Foto Jochen Wissinger

Prof. Dr. Jochen Wissinger aus der GOL-Steuerungsgruppe

(Foto: Birgit Eckhardt & Lutz Hufeld Fotografie)

 

Die GOL tritt mit dem ehrgeizigen Ziel an, die Qualität der Lehrerbildung zu verbessern. War bisher alles schlecht?

Nein, natürlich nicht. Wir können auf viele Erfolge in den letzten Jahren zurückblicken. Aber wir wollen und dürfen dabei auch nicht stehen bleiben. Die Welt und die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen ändern sich. Darauf müssen sich Schule und Lehrpersonen einstellen – und eben auch die Lehrerbildung.

 

Um die Qualität in der Lehrerbildung zu steigern, nehmen Sie explizit die Hochschule in die Pflicht. Warum?

Die Hochschule ist Teil des Lehrerbildungssystems und für die erste Phase verantwortlich – neben dem Vorbereitungsdienst (zweite Phase) und der beruflichen Fort- und Weiterbildung (dritte Phase). Die jüngere Kritik an der Lehrerbildung verbindet sich mit der Erwartung, dass die lehrerbildenden Universitäten insgesamt Verantwortung übernehmen und stärker als bislang mit der zweiten, vor allem mit der dritten Phase kooperieren. Dahinter steht die Erkenntnis, dass sich die Professionalisierung der Lehrkräfte über ein Berufsleben erstreckt und der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung im Verhältnis zu den anderen beiden Phasen zunehmend größeres Gewicht zukommt. Die GOL nimmt diese Erwartung ernst und hat sich zum Ziel gesetzt, für eine Vernetzung der Phasen zu arbeiten. Konkret heißt das, dass die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ihren Fort- und Weiterbildungsauftrag überdenkt, eine vertiefte Kommunikation mit den anderen Akteuren sucht und systematisch Angebote unterschiedlichen Formats bereitstellen will.

 

Häufig wird angenommen, dass die Universität als Ausgestalterin der ersten Phase für die Theorie, also die wissenschaftlichen Erkenntnisse, verantwortlich ist, während die zweite und dritte Phase den praktischen Teil übernehmen. Endet der Kontakt zur Wissenschaft für Lehrkräfte mit dem Eintritt in das Studienseminar?

Bislang scheint das von manchen Verantwortlichen so gesehen worden zu sein. Man kann Lehrkräfte gelegentlich davon sprechen hören, dass sie beim Eintritt in den Vorbereitungsdienst mit den Satz begrüßt wurden „Nun vergesst mal alles, was ihr an der Uni gehört habt“. Diese Erfahrung lässt sich nicht verallgemeinern. Vielmehr hat sich in jüngerer Zeit das Verhältnis zur Wissenschaft und zur Frage der Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse positiv verändert. So findet vielerorts die Einschätzung Zustimmung, dass professionelles Handeln theoretisch fundiertes Handeln ist und wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, schulische Praxis in ihrer Komplexität zu verstehen und pädagogische wie didaktische Entscheidungen auf einer theoretisch tragfähigen Basis zu treffen. Wir sprechen auch von evidenzbasiertem Diagnostizieren und Entscheiden – so, wie wir es z. B. von unserem Arzt erwarten. Schüler*innen und Eltern wünschen einen lernerorientierten, effektiven Unterricht, der in der Ausgestaltung und seinen Ergebnissen (z. B. Lern- und Leistungsbeurteilung) begründet und transparent ist. Wie schon gesagt: die berufsbegleitende Professionalisierung gewinnt relativ zum Berufsleben eines Lehrers/einer Lehrerin an Bedeutung. Das ist ohne die Wissenschaft nicht zu stemmen.

 

Dem Lehrerberuf wird manchmal nachgesagt, nicht besonders innovativ zu sein. Wie offen ist der Schulbetrieb für Veränderungen?

Diese Sicht auf den Lehrerberuf ist nicht berechtigt. Ein zentraler Aufgabenbereich der Lehrkräfte ist gerade die Innovation in Schule und Unterricht. So zumindest sieht es die Konferenz der Kultusminister. Es gibt in den Schulen große Bereitschaft zu Schulreformen und zur Schulentwicklung – nicht erst seit PISA. Und wenn man genau hinschaut, sieht man Veränderungen. Die Schulen kommen nicht umhin, Schritt zu halten mit immer neuen Anforderungen, die gesellschaftlicher Wandel mit sich bringt. Das gilt etwa mit Blick auf die Themen Ganztagsschule oder Inklusion. Tagtäglich sind Lehrkräfte gefordert, sich auf sich verändernde Umstände des Lebens und Aufwachsens einzustellen und die Kinder und Jugendlichen auf eine ungewisse Zukunft vorzubereiten. Allerdings sind die Schulen sicherlich in unterschiedlichem Maße in der Schul- und Unterrichtsentwicklung dauerhaft aktiv – was übrigens auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist.

 

Reflexivität ist eine zentrale Idee in der GOL. Angehende aber auch bereits im Beruf stehende Lehrkräfte sollen in die Lage versetzt werden, ihr eigenes Handeln und dessen Folgen sowie aktuelle Entwicklungen im Schulbetrieb kritisch zu hinterfragen. Geschieht dies bisher zu wenig?

Die Frage lässt sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Vom Selbstanspruch des universitären Teils der Lehrerbildung aus gesehen ist es schon immer Auftrag und Ziel des Studiums in den Fächern, den Fachdidaktiken und den Grund-/Bildungswissenschaften, die Studierenden dazu zu befähigen, das eigene Denken und Handeln sowie dessen Folgen kritisch zu hinterfragen. Einer meiner Lieblingssätze an die Adresse der Studierenden lautet, dass sie neben sich treten, sich selbst beobachten und ihr Denken und Handeln kritisch reflektieren können müssen. Wir gehen davon aus, dass diese auf sich selbst bezogene Reflexivität, wie meine Kollegin Prof. Claudia von Aufschnaiter sagen würde, die entscheidende Bedingung dafür ist, dass Lehrkräfte der vielschichtigen Heterogenität in den Lernvoraussetzungen der Schüler/-innen und der Komplexität des Unterrichts in einer offenen, demokratischen, global orientierten und multikulturellen Gesellschaft gerecht werden. Der Grad der Reflexivität schlägt sich in der Güte eines systematisch geplanten und im Ergebnis überprüfbaren Unterrichts nieder –  soweit die Theorie.

 

Und in der Praxis?

Selbstkritisch muss ich sagen, dass wir uns in der Lehrerbildung von den Praktika abgesehen insgesamt zu wenig empirisch darum kümmern, ob wir die selbstgestellten Ansprüche an das, was wir tun, auch tatsächlich und nachhaltig erfüllen. Hier haben wir uns im Rahmen der GOL vorgenommen, uns selbst in Hinblick auf die Studienergebnisse zu hinterfragen.

 

Die GOL bietet unter anderem auch zu diesem Aspekt ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte an. Was ist das Besondere daran?

Das Besondere an unserem Konzept ist zunächst, dass wir, wie schon gesagt, Professionalisierung im Sinne lebenslangen Lernens als einen fortlaufenden Prozess verstehen, der individuell gesehen biographische Züge hat und strukturell weit in die berufliche Praxis hinein reicht. Das bedeutet, dass die Universität in der Fort- und Weiterbildung mehr denn je aktiv wird und die bisher etablierte Aufgabenteilung mit der Hessischen Lehrkräfteakademie – der zuständigen Behörde des Hessischen Kultusministeriums – verbessert.

 

Warum ist dieses Engagement der Universität nötig?

Weil Innovationen im schulischen Alltag auf Kenntnisse und Fähigkeiten angewiesen sind, die die systematische Beschreibung, Analyse und Beurteilung von Phänomenen der Erziehung und des Lernens erlauben. Diese Kenntnisse müssen ständig erneuert und aktualisiert werden. Hier verhält es sich nicht anders als in anderen Berufen, dass auch Lehrkräfte immer up-to-date sein müssen. Mit zwei Maßnahmen, dem Multiplikatorenprogramm und dem Campusschul-Konzept, verfügt die GOL über Ansatzpunkte im Bereich der Fort- und Weiterbildung, die uns erlauben, wissenschaftliche Expertise in die Schulen zu tragen und die Schulen in Abstimmung mit ihren Wünschen, Fragen und Problemen vor Ort in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu unterstützen. Fort- und Weiterbildung in diesem Sinne hat damit nicht nur eine individuelle und „private“ Seite der Nutzung, sondern auch eine strukturelle, die außerhalb der Schule in unterschiedlichen Angebotsformaten stattfindet oder aber unmittelbar an einer Schule angesiedelt ist. Im letzten Fall spricht sie nicht nur eine einzelne Lehrkraft an, sondern ein Kollegium. Dadurch wird es möglich, Schulen im Sinne des Konzepts der „Schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLf)“ oder, auch weitreichender, im Sinne des Konzepts der „professional learning community“ in der Bewältigung ihrer Aufgaben zu stärken und zu unterstützen.

 

Ziel der GOL ist es, alle Phasen der Lehrerbildung miteinander zu vernetzen. Bauen Studium, Vorbereitungsdienst und die berufliche Weiterbildung nicht jetzt schon aufeinander auf?

Theoretisch bauen alle Phasen aufeinander auf. Empirisch gesehen führen aber alle Phasen ein Eigenleben – sind, systemtheoretisch gesagt, geschlossene, selbstreferenzielle Systeme. Das zeigt sich praktisch darin, dass wir wechselseitig voneinander wenig wissen und in der Vergangenheit nicht immer das nötige Interesse füreinander aufgebracht haben. Das ändert sich aber in jüngerer Zeit. So gibt es z. B. seit einigen Jahren einen Kooperationsrat, dem auch die JLU angehört und der die Aufgabe hat, alle denkbaren Themen zur Lehrerbildung über alle Phasen hinweg zu beraten.

 

Was macht, im GOLschen Sinne, die ideale Lehrkraft aus?

Eine ideale Lehrkraft ist gebildet, hat eine positive Einstellung zum Leben und zu den Kindern und Jugendlichen, die ihr anvertraut sind. Sie hat ein Bewusstsein davon, dass „unsere Kinder“ das höchste Gut unserer Gesellschaft ist und daraus eine besondere Verantwortung für die Erziehung und Bildung in und durch Schule erwächst. Sie verfügt über hohe fachliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Kompetenzen, hält lernerorientierten Unterricht und gestaltet das Verhältnis zu den Schüler*innen auf der Basis rational begründeter Entscheidungen, stellt sich der Kritik von Schüler*innen, Eltern oder Kolleg*innen und ist bereit und in der Lage, fortwährend an sich zu arbeiten.

Ankündigung: Fach-Tag zum Thema „Sexualisierte Gewalt an Schulen“

Im Rahmen der Fach-Tage des Zentrums für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen bietet die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) eine Fachveranstaltung zum Thema „Sexualisierte Gewalt an Schulen“ an.
Wie die von Prof. Dr. Sabine Maschke (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Ludwig Stecher (GOL, Justus-Liebig-Universität Gießen) im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführte SPEAK!-Studie herausfand, erleben viele Jugendliche verbale oder gar körperliche sexualisierte Gewalt - auch im Schulalltag. Ziel des Fach-Tages, der sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen richtet, ist es, herauszufinden, wie Lehrkräfte sexualisierte Gewalt in der Schule erkennen können und wie ein geeigneter Umgang bzw. eine wirkungsvolle Prävention aussehen.
 
Neben weiteren aktuellen Ergebnissen aus der SPEAK!-Studie bietet die Fortbildung die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anwesenden Kolleginnen und Kollegen, einen Präventionsworkshop sowie praktische Tipps von Expertinnen und Experten von Wildwasser Gießen e. V., einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch.
 
Datum: 13. November 2017
Uhrzeit: 9:00 bis 13:30 Uhr
Ort: Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, Raum AUB 3, 35390 Gießen

Berufung in den wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Instituts

Große Ehre für Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter von der Justus-Liebig-Universität (JLU): Die Professorin für Didaktik der Physik wurde zum 1. Januar 2018 in den wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Institutes für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel berufen. Das IPN betreibt Grundlagenforschung zu Fragen des Lehrens und Lernens und sieht seine Aufgabe darin, die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik weiter zu entwickeln und zu fördern. Der wissenschaftliche Beirat berät und bewertet die Forschungsarbeiten und die strukturellen Entwicklungen des Instituts.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die damit einhergehende Möglichkeit, vertiefte Einblicke in die weitreichenden Forschungsarbeiten des IPN zu erhalten“, sagte Prof. Dr. von Aufschnaiter, die an der JLU zur Steuerungsgruppe der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) gehört.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung möchte Innovationen und Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung vorantreiben. Der Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes liegt sowohl auf der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte als auch auf der Weiterentwicklung der universitären Lehr- und Lernkultur im Lehramtsstudium. GOL umfasst Maßnahmen zur Abstimmung der Studieninhalte, der Förderung der Reflexionskompetenz und der Verbesserung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Schule über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg. 23 Prozent der Studierenden an der JLU sind in den Lehramtsstudiengängen eingeschrieben; neun von elf Fachbereichen sind an der Lehrerbildung beteiligt.