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Abschlusstagung des GeoBib-Projekts - 13 interessante Vorträge und eine ergreifende Lesung aus Werken der Holocaust- und Lagerliteratur

Abschlusstagung des GeoBib-Projekts

13 interessante Vorträge und eine ergreifende Lesung aus Werken der Holocaust- und Lagerliteratur

GeoBib-Abschlusstagung

Unter dem Titel „Neue Perspektiven auf frühe Holocaust- und Lagerliteratur: Texte, Karten und Erschließungsmethoden“ veranstalteten das ZMI, die Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) der JLU sowie das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung Marburg vom 4. - 5. Mai die Abschlusstagung des GeoBib-Projekts „Georeferenzierte Online-Bibliographie früher Holocaust- und Lagerliteratur“.

Im Rahmen der interdisziplinären Tagung analysierten 16 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in 13 Vorträgen anhand konkreter Beispiele, wie sich biographische, bibliographische und kartographische Daten analysieren, untersuchen und erschließen lassen.

Zu den Vortragenden zählten: Dr. Markus Roth (AHL), Dr. habil. Barbara Breysach (Europa Universität Viadrina), Anika Binsch (AHL), Charlotte Kitzinger M.A. (AHL), Anna Kiniorska-Michel M.A. (AHL), Dr. Patrik Sahle (Cologne Center for eHumanities), Bastian Entrup (JLU), Sandra Schaarschmidt und Ines Schiller (JLU), Franz Kraus und Jonas Pieper sowie Dr. Jürgen Schweikart (Beuth Hochshule für Technik), Prof. Dr. Wolfgang Benz (TU Berlin), Prof. Dr. Andrea Reiter (University of Southhampton), Dr. Kate Byrne (University of Edinburgh), Michal Frankl (Jewish Museum Prague). Nach jedem Vortrag wurden die entsprechenden Themen im vollständig gefüllten Senatssaal ausführlich diskutiert. Die Themen der Vorträge können dem Tagungsprogramm entnommen werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von: Prof. Dr. Henning Lobin (Direktor des ZMI), Hon.-Prof. Dr. Sascha Feuchert (Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur), Vera Ermakova M.A. (Wissenschaftliche Koordinatorin des GeoBib-Projekts) und Bastian Entrup M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im GeoBib-Projekt).

Zum Abschluss des wissenschaftlichen Teils der Tagung stellte Bastian Entrup die Internetseite www.geobib.info in einer Beta Version vor und führte das wissenschaftliche Publikum durch die einzelnen Funktionen der Homepage.

Patricia LittenDen offiziellen Abschluss fand das Event mit einer öffentlichen Lesung von Schauspielerin Patricia Litten (siehe Bild) aus Werken der Holocaust- und Lagerliteratur. Der Titel der Lesung war „Und, da das Schweigen Gift mir wird im Munde, Gebe ich weinend von der Schande Kunde“ (Karl Schnog „Jedem das Seine“, 1947). Litten las aus dem Buch ihrer Großmutter „Die Hölle sieht Dich an“ (1940) sowie aus anderen Werken. „Die Hölle sieht Dich an“ thematisiert das tragische Schicksaal von Hans Litten, der sich nach fünfjähriger Konzentrationslagerhaft 1938 im KZ Dachau das Leben nahm.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über einer Million Euro geförderte GeoBib-Projekt erfasst seit 2012 frühe Texte der deutsch- und polnischsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur der Jahre 1933 bis 1949 bibliographisch in einer Online-Datenbank. Die Datenbankeinträge enthalten biographische Informationen sowie den Entstehungshintergrund zu diesen Werken und sind um einen virtuellen Atlas ergänzt. Auf diese Weise eröffnet das Projekt einen neuen Zugang zur Erforschung und der Nutzung der Holocaust- und Lagerliteratur.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage www.geobib.info.

 

(Urs Bremer, 08.05.2015)