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Artikelaktionen

Dr. Diana Hitzke

Funktion am ZMI
  • Projektkoordinatorin für den Themenschwerpunkt „Digitaler Habitus“
Kurzbiografie

Wissenschaftliche Expertise zu folgenden Forschungsgebieten: Mehr­spra­chig­­­­­­­keit und Transkulturalität, Diversität, Li­te­­­ratur und Migration, Minority Studies, neuere Konzepte von Weltliteratur, Slavische Literaturen, Nomadisches Schreiben

Vorträge (Auswahl)

2020

09/2020 Gespräch mit Sylvia Sasse und Tomáš Glanc im Rahmen des Seminars "Global Slavic Literatures" am Slavischen Seminar der Universität Zürich

05/2020 Nach der Einsprachigkeit. Transkulturalität und Multilingualismus in ost-, süd- und west­slawischen Kontexten (Online-Vortrag an der Universität Wien; abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=yQsjXaicKFo)

01/2020 Literatur und Migration (Ringvorlesung „Grundwissen Migration“, For­schungs­grup­pe Migration und Menschenrecht, JLU Gießen)

 

2019

10/2019 Minderheiten erzählen. Konzepte von Insularität und Hybridität aus mehr­spra­chi­­­ger und vergleichender Perspektive (Conference „Marginality and Centrality in Con­­­tra­dic­to­ry Dis­courses of Religious and National Belonging“, Åbo Akademi Uni­ver­sity, Åbo/Tur­­ku)

10/2019 Kon­zeptualisierungen kleiner (europäischer) und nicht-west­­licher Kul­tu­­­ren – Ka­no­­nische Konzepte, strukturelle Asymmetrien und Mög­lich­keiten des Ver­gleichs (Ein­­­führungsvortrag auf der gleichnamigen Tagung an der TU Dresden)

09/2019 Transkulturalität und Mehrsprachigkeit in der sorbischen Literatur (13. Deutscher Sla­­­­vistentag, Universität Trier)

 

2018

10/2018 Insel oder Satkula? Ecocriticism und die Literatur der sorbischen Lausitz  (Workshop Natur&Minderheit, Sorbisches Institut Bautzen)

09/2018 Писатель-переводчик. Русская поэзия и немецкая проза Ольги Мартыновой (конференция „Русская литература XVIII–XXI вв. Диалог идей и эстетических концепций. Виды литературного творчества – от мастера пера к графоману“, Филологически факультет Лодзинского университета)

08/2018 „[W]ono by było hinaše morjo, hdy by njepřiwzało tež wodu rěčki Satkule.“ Zur Poetik des Fließens in Jurij Brězans Krabat (XVI. Internationaler Slavistenkongress an der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad)

05/2018 Ansammeln und Aufzählen: Bora Ćosić, Umberto Eco und Hieronymus Bosch (Interdisziplinäres Symposium „Was uns umtreibt, ist von dieser Welt – Möglichkeiten der Mitteilung“ im Rahmen der Ausstellung „Bosch & Hofbauer“ im Theatermuseum Wien)

03/2018 Originality and the West. The Copy of Raphael’s Loggias at the Hermitage – from Catherine the Great to Ol’ga Martynova (Workshop "Transposing the West: The Human Sciences and the Occidental Mirage", Universität Erfurt, Kooperation mit der Fordham University)


2017

11/2017 Übersetzung, Adaption und Zirkulation. Barbara Markovićs Izlaženje (Institut für Slavistik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

10/2017 Literatur und Migration (Ringvorlesung "Grundwissen Migration", Wintersemester 2017/18, JLU Gießen)

07/2017 Nomadizing. Multilingualism as Migration (MIS Symposium 2017 „Multilingualism as Migration”, Universität Luxemburg)

6/2017 Dragica Rajčić und Róža Domašcyna: Translinguale Konstellationen (Workshop „Mehrsprachigkeit in der slawischen Lyrik“, Universität Innsbruck)

5/2017 Sorbian Literature as Entangled Literature. Cultural Crisscrossing from Ultraminor Perspectives (Conference „Entangled Literatures and Cultures: Systems of Relations, Intersections, Reciprocity”, Under and Tuglas Literature Centre Tallinn)

 

2016 - 2015

09/2016 Transkulturelle Transfers. Zur globalen Zirkulation slavischer Texte in der Gegenwarts-literatur und –kunst (Slavistenverband, Universität Regensburg)

10/2015 Tonband und Fotografie. Zur Intermedialität ausgewählter postjugoslavischer Texte (12. Deutscher Slavistentag, JLU Gießen)

07/2015 Copying, Adaptation and Repetition. Textual Arrangements between the Arts from Slavic Perspectives (Harvard University Institute for World Literature, Summer school an der Universität Lissabon)

04/2015 Adaption und Wiederholung. Grenzen der Trans_Konzepte bei Barbara Marković (im Rahmen der Tagung: Grenzen der Trans_Konzepte - Zur Leistungsfähigkeit von subversiven Identitätsvorstellungen, Universität Tübingen)

 

Zum vollständigen Vortrags- und Publikationsverzeichnis

Kontakt
Zentrum für Medien und Interaktivität
Ludwigstr. 34
35390 Gießen

Tel: 0641-99 16367
Schwerpunkte in der Lehre
  • Lehre zu Konzepten der Literatur- und Kulturwissenschaft (Literatur und Migration, world literature, Mehrsprachigkeit und Übersetzung)
  • transkulturelle Literatur, slavische Literaturen der Gegenwart
  • Schreiben in der Lehre (der Essay in Theorie und Praxis)
  • Medien (Blockseminare zum goEast-Filmfestival in Wiesbaden, Fotografie-Diskurse)
  • Graduiertenausbildung (Disputationskurs)  
Aktuelle Kooperationen, Funktionen und Mitgliedschaften
  • Mitglied der AG „Digitaler Habitus“ am Zentrum für Medien und Interaktivität an der JLU Gießen 
  • Mitglied der Forschungsgruppe „Research Network in Queer Studies, Decolonial Fe­­­­­mi­­­nisms and Cultural Transformations“ an der JLU Gießen 
  • Mitglied der Forschungsgruppe „Migration und Menschenrechte“ an der JLU Gießen
  • Mitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft
  • Gutachterin für verschiedene Zeitschriften (Judaica, On_Cul­­ture: The Open Journal for the Study of Cul­ture, Zeitschrift für Slawistik)
  • Mitglied des Deutschen Slavistenverbandes
  • Gutachterin für die Auswahlkommission des GCSC an der JLU Gießen
  • assoziiert als Postdoc am „International Graduate Centre for the Study of Cul­ture“ (GCSC) an der JLU Gießen
  • Mitglied der „Erfurter RaumZeit-Forschung“
Publikationen (Auswahl)

Bücher

Nach der Einsprachigkeit. Slavisch-deutsche Texte transkulturell

Berlin u.a. 2019. https://doi.org/10.3726/b16372

Postkoloniale Konstellationen lassen sich nicht (mehr) in das Eigene und das Andere, in das Originäre und das Nachgeahmte, in ein Hier und Dort auseinanderdividierenden. Sie sind geprägt von Verflechtungen, Hybridisierungen und wechselseitigen Aneignungsprozessen. In diesem Band analysiert die Autorin Texte von Jurij Brězan, Irena Brežná, Mascha Dabić, Róža Domašcyna, Olga Grjasnowa, Barbi Marković, Olga Martynova und Aleksandar Tišma. Sie zeigt auf, dass alle Werke sich mit multiplen Zugehörigkeiten, Mehrsprachigkeit und Übersetzung auseinandersetzen. Die Texte dekonstruieren Grenzen sprachlicher und kultureller Zugehörigkeit, thematisieren aber auch Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Damit beschreiben sie mehrsprachige Welten jenseits von hegemonialer Einsprachigkeit.

Taktungen und Rhythmen. Raumzeitliche Perspektiven interdisziplinär

Hrsg. von Sabine Schmolinsky, Diana Hitzke und Heiner Stahl

Berlin 2019. https://doi.org/10.1515/9783110466591 

Welches Potential besitzt der Begriff Rhythmus, um die Verzahnung von Raum und Zeit konzeptionell zu erfassen? Dieser Frage nähern sich die interdisziplinären Beiträge über Saisonalität und Rhythmus, über Verkehr, Transport und Logistik, über Rhythmus und Zeit sowie Musik und Raum. Theoretischer Ausgangspunkt ist das Konzept der Rhythmusanalyse des französischen Soziologen Henri Lefebvre.

Rezension: H-Soz-Kult, 30.01.2020, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-28671 

Slavische Literaturen der Gegenwart als Weltliteratur. Hybride Konstellationen. 

Hrsg. von Diana Hitzke und Miriam Finkelstein

Innsbruck 2018. 10.15203/3187-02-3

Weltliteratur und Übersetzung, die Welt und das literarische Feld sowie Migration, translinguales Schreiben und Hybridität sind die Themen der vorliegenden Beiträge zu slavischen Literaturen der Gegenwart. Der Band vereint Analysen von Texten, die in slavischen, aber auch in nicht-slavischen Sprachen oder aber in mehreren Sprachen zugleich verfasst worden sind. Damit werden Werke, die auf Russisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Polnisch, Tschechisch, Deutsch, Tatarisch, Englisch und Französisch entstanden sind, miteinander in Verbindung gebracht. Die Texte beziehen sich auf globale literarische Traditionen, Ereignisse und Lebensformen. Sie reagieren jedoch auch auf unterschiedliche lokale kulturelle und historische Entwicklungen und gesellschaftliche Strukturen. Der Band bietet einerseits einen Zugang zu Konzepten der Weltliteratur und bereichert die aktuelle Debatte um Fallbeispiele aus dem osteuropäischen und slavischen Kontext. Andererseits erweitert er die slavistische Diskussion durch die Auseinandersetzung mit Theorien und Methoden der Weltliteratur und den Möglichkeiten ihrer Anwendung auf slavische Texte.

Rezension: Umjetnost riječi 2019, LXIII (1/2): 139–143.

Nomadisches Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens. David Albahari, Bora Ćosić und Dubravka Ugrešić.

Frankfurt a. M. u.a. 2014. https://doi.org/10.3726/978-3-653-04376-1

Nach dem Zerfall Jugoslawiens legen David Albahari, Bora Ćosić und Dubravka Ugrešić Texte vor, die sich als nomadisches Schreiben bezeichnen lassen. Sie handeln von der Migration der Protagonist_innen und stellen Bewegungen durch literarische Verfahren her. Kulturelle Transformationen und Destabilisierungsprozesse bilden nicht nur den Hintergrund der Texte, sie sind auch Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung. Das Nomadische – ein Gilles Deleuze und Félix Guattari entlehnter und für die literarische Analyse fruchtbar gemachter Begriff – wird in der Analyse der Texte sichtbar. Schwerpunkte liegen auf den intermedialen Bewegungen zwischen Tonband und Text bei Albahari, der Imagination einer Gemeinschaft der Staatenlosen bei Ćosić sowie einer Kartografie des Fragments bei Ugrešić.

Rezensionen: Anzeiger für Slavische Philologie 2017, XLIV: 181-188; Zeitschrift für Slawistik 2017, 62(4): 678–682; Südosteupa Mitteilungen 2016, 56(3): 105-106; Kritikon Litterarum 2016, 43(3–4): 294–299.  

Aufsätze in Zeitschriften mit Peer-Review-Verfahren

  • „Писатель-Переводчик. Многоязычность Ольги Мартыновой.“ Acta Uni­­­ver­si­ta­tis Lod­zien­sis Folia Litteraria Rossica 11 (2018), 215–224.
  • „Sorbische Literatur als verflochtene Literatur – Serbska literatura jako sple­će­na li­te­­­­ratura.“ Zeszyty Łużyckie 52 (2018), 77–98.
  • „Translation, Adaptation, Circulation: Barbara Marković’s Izlaženje.“ Jour­nal of World Li­terature 1:3 (2016), Special Issue: Translation Studies Meets World Literature, ed. by Su­­san Bass­nett and Da­vid Damrosch, 426–444. https://doi.org/10.1163/24056480-00103009.
  • (mit Charlton Payne): „Verbalizing Silence and Sorting Garbage: Archiving Ex­pe­rien­­­­ces of Dis­placement in Recent Post-Yugoslav Fictions of Migration by Saša Sta­nišić and Ad­­ri­­­a­na Al­­taras.“ Edinburgh German Yearbook 9 (2015), Special issue Archive and Me­mory in Ger­man Li­te­­­ra­ture and Visual Culture, ed. by Dora Osborne, 195–212.
  • „Raumzeitliche Kartierungspraktiken. Karten und Mapping im theo­re­ti­schen Dis­­­­­kurs und in den Texten von David Albahari.“ Historical Social Research 38/2 (2013), Spe­cial Issue: Space/Time Prac­tices and the Production of Space and Time, hg. v. Sebastian Dorsch und Su­­san­ne Rau, 246–263.

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