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Theater in China

kurzinfo


Kefei, Cao / Heymann, Sabine / Lepschy, Christoph (Hrsg.)


Theater in China

Erschienen: Mai 2017

Alexander Verlag
ISBN 978-3-89581-346-7
440 Seiten, 34,90€

 

 

 

 

inhalt

„Mit einer Fülle von Analysen, Bildern, Zeugenberichten eröffnet sich ein Panorama, wie es hierzu für westliche Beobachter noch kein vergleichbares gab.“ (Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 30. April 2017)

 

Das Buch gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die Facetten des chinesischen Theaters der Gegenwart. Dabei gibt es hier eine vielfältige, äußerst widersprüchliche Theaterlandschaft zu entdecken. Seit sich chinesische TheatermacherInnen im Kontext der ersten Modernisierungsphase Chinas vor gut 100 Jahren erstmals westliche Theaterformen angeeignet haben, hat das Theater zahlreiche Wandlungen durchlaufen. Bemerkenswert ist heute die Koexistenz sehr unterschiedlicher theatraler Ausdrucksformen: Neben den faszinierenden Formen des traditionellen chinesischen Musiktheaters (der bei uns sogenannten „Peking-Oper“) existieren eine eigenständige Sprechtheaterkultur, ein seit 1989 in ständigem Wachstum begriffenes kommerzielles Produktionssystem sowie eine lebendige unabhängige Szene, die in den Schlupflöchern der Gesellschaft beharrlich ihre Räume behauptet. Diese Theaterwelt ist auf das Engste mit den gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen der Geschichte Chinas seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verbunden, der Kolonialzeit, dem Ende der Kaiserzeit, der Gründung der Republik 1911, den maoistischen Kampagnen nach 1949, der wirtschaftlichen Öffnung nach 1978 und dem entfesselten Hochgeschwindigkeitskapitalismus unserer Zeit.

In diesem Band formulieren profilierte TheaterkünstlerInnen und -wissenschaftlerInnen aus China und Deutschland ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die chinesische Theaterlandschaft, schreiben über philosophische, gesellschaftliche und kulturelle Voraussetzungen, über das spezifische Verhältnis von Körper und Sprache, über Grenzpolitik und Grenzüberschreitungen, über Chancen und Schwierigkeiten transkultureller Begegnungen. Im Zentrum steht das breite Spektrum der jüngeren Erscheinungsformen des zeitgenössischen Sprech- und Tanztheaters sowie des Dokumentartheaters.

Gefördert wurde das Buch durch das Goethe-Institut China, das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Universität Mozarteum Salzburg.