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Artikelaktionen

Newsletter 1/2021

 

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Editorial



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, Mitglieder und Freund*innen des ZMI,

 

Katrin Lehnen.jpg
Prof. Katrin Lehnen. Foto: Ralph Zoth/ZMI

vor drei Wochen sind wir ins dritte digitale Semester an der JLU gestartet und was sich vor einem Jahr plötzlich sehr neu, oft falsch und überwiegend noch fremd anfühlte, hat nach zwei Semestern digitaler Probezeit zu eigenen Gewohnheiten und Routinen geführt. Das Teilen von Bildschirmen, das Applaudieren mit Icons klatschender Hände und das Verteilen von Menschen auf Breakout-Sessions haben eine Selbstverständlichkeit bekommen, die uns beim Einrichten von Videokonferenzen und anderen Formaten virtueller Interaktion souveräner gemacht hat – wenngleich der Wunsch, sich bald auch wieder ‚richtig’ zu sehen und ‚richtig’ miteinander zu sprechen nicht geringer geworden ist.

Auch am ZMI bleiben alle Veranstaltungen in den nächsten Wochen digital. Das, was Sie zu sehen und hören bekommen, umspannt ein vielfältiges Programm von Vorträgen, Lesungen und (anschließenden) Diskussionen. Aufmerksam machen möchte ich Sie auf die digitale Ringvorlesung „Mediengeschichte: Ansätze und Beispiele aus der aktuellen Forschung“ in der Fachjournalistik (Prof. Ulrike Weckel) am Historischen Institut Fachjournalistik Geschichte. Der Blick zurück in einige besondere Etappen und Ereignisse der Mediengeschichte kann die Perspektive schärfen und heutige Phänomene in einem anderen Licht erscheinen lassen. Freuen dürfen wir uns auch auf die Buchvorstellung „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“ von Henning Lobin, Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim und Professor für Germanistische Linguistik. Sein vor wenigen Wochen erschienenes Buch, das große mediale Resonanz erfahren hat, führt vor, wie tief das Denken der Neuen Rechten in den allgemeinen Sprachgebrauch einsickert.

 

Übrigens: Das ZMI wird dieses Jahr 20! Im Oktober 2001 wurde es gegründet und im November 2021 wollen wir das mit Ihnen feiern. Es wird eine Jubiläumwoche geben, in der jeden Tag etwas anderes passiert. Die Sektionen des ZMI entwickeln das Programm. Was passieren wird, berichten wir zum Ende des Sommersemesters dann gern einmal genauer. Im Kalender vormerken sollten Sie die Woche vom 1. bis 5. November 2021.

Wir hoffen, dass Sie gut ins Semester gefunden haben und noch nicht vollends erschöpft von kleinen und großen Bildschirmen sind. Zeit, über digitale Ausgangssperren nachzudenken ...

 

Herzlich,

Katrin Lehnen

 

 

 

 

 

Inhalt ZMI-NEWSLETTER 1/2021

 

 

Editorial


News

Heiner Goebbels mit dem GEMA Musikautorenpreis 2021 ausgezeichnet

ZMI-Jubiläumswoche findet vom 1. bis 5. November 2021 statt

Medienbezogenes Lehrangebot 

 

Videos

Online-Lesung Schwangerwerdenkönnen mit Antje Schrupp

 

Veranstaltungsankündigungen

Workshop-Reihe „Social Media in den Geistes- und Sozialwissenschaften“

Digitale Ringvorlesung Mediengeschichte: Ansätze und Beispiele aus der aktuellen Forschung

Podiumsdiskussion: „Pressefreiheit: (k)ein Thema für Europa?“

Vortragsreihe: „LernerInnenkorpora in der DaZ- und DaF-Forschung“

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics

Lesung „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“ mit Henning Lobin

Workshop „Komisch-satirische Spielarten des 21. Jahrhunderts in Alten und Neuen Medien“

 

Aktivitäten und Events der letzten Monate

Annäherungen an antike Praktiken der Wahrnehmung: Ein internationaler Workshop der Sektion „Kunst und Medien“

„Geschlechtergerechte Sprache und Antifeminismus in Deutschland“ – Beitrag von Jutta Hergenhan in „Les Cahiers du Genre“

Vortrag zum DTA-Korpus „Texte der ersten Frauenbewegung“ bei der Internationalen Tagung „Digital Humanities and Gender History“

Lesung mit Antje Schrupp zu ihrem Buch „Schwangerwerdenkönnen“


Neues aus dem DaF/DaZ Bereich

Plenarvortrag Heute: Digitalisierung des Fremdsprachenlernens – Morgen: Rückkehr zum Präsenzunter­richt? an der Universität Kassel

Virtueller Workshop für Lehrkräfte in Indien von Tamara Zeyer

ÖDaF-Jahrestagung: Workshop von Tamara Zeyer

Workshop für DAAD-LektrorInnen von Tamara Zeyer

DigiDaFZ-Projekt abgeschlossen

 

In den Medien

Gastbeitrag von Dorothée de Nève: „Zehn No-Gos im Kommunalwahlkampf“

Interview mit Dorothée de Nève: „Wie es den Grünen gelingt, junge Wähler zu gewinnen“


Neues aus den Seniorprofessuren


Neues aus der Ludwig Börne-Professur

Claus Leggewie: Stipendium im Thomas Mann House in Kalifornien

Ringvorlesung des Präsidenten 

Leggewie im Gespräch bei DLF Kultur: Wenn aus Bildern Geschichte wird

Leggewie bei NDR Kultur: Grüner wird´s nicht? Vom Höhenflug einer Partei

Cohn-Bendit und Leggewie auf DIE ZEIT Online „Robert Habeck: Er kann Macht und Dialog“

Beitrag von Claus Leggewie auf Makronom: Adam Smith, Corona und das Comeback des Staates

 

Neues aus der Georg Büchner-Professur

Großes Presse-Echo zur Ursendung des Hörstücks Gegenwärtig lebe ich allein 

Neues Bühnenstück: Premiere schon in Mai

Arbeit im Neuen Theaterlabor der JLU

Schweizer Tageszeitung kürte Heiner Goebbels' Musiktheaterproduktion

Komposition von Heiner Goebbels von France Musique ausgewählt

Laudatio für Susann Maria Hempel

Beitrag von Heiner Goebbels zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

 

Publikationen

Danae Gallo González (Hg.): Trans* Time. Projecting Transness in European (TV) Seriesin der Interaktiva-Reihe des ZMI

Kornelia Hahn, Andreas Langenohl (Hg.): „Protestkommunikation: Konflikte um die Legitimität politischer Öffentlichkeit“ 

Henning Lobin (Hg.): „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“

 

Personalia

Verlängerung der Georg Büchner-Professur und Veröffentlichung der Antrittsvorlesung

Ansgar Schnurr neues Direktoriumsmitglied

Tamara Zeyer vertritt Professur am Fachgebiet Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Kassel

Laura Wagenbach neue studentische Hilfskraft für Öffentlichkeitsarbeit und Recherche

Liza Beci neue Hilfskraft der Sektion „Macht - Medium - Gesellschaft“ 

Luisa Knechtel neue Hilfskraft im DaF-Projekt

Pavlina Miteva neue Mitarbeiterin und Mitglied des Panel on Planetary Thinking

Abdullah Erdogan tritt Volontariat „Fiktionales Erzählen“ beim WDR an

Johanna Michel verlässt das ZMI

 

 

 

 

News

Heiner Goebbels mit dem GEMA Musikautorenpreis 2021 ausgezeichnet

Heiner Goebbels. Foto: GEMA/Kevin Riedl
Heiner Goebbels. Foto: GEMA/Kevin Riedl

Die Jury des 12. Musikautorenpreises der GEMA hat in diesem Jahr Heiner Goebbels den Preis in der Kategorie Musiktheater verliehen. Die Jury begründete die Entscheidung wie folgt: Sein melodisches und rhythmisches Gespür bilden ein starkes Fundament, auf dem gleichermaßen Emotionalität, Haltung und Menschlichkeit zum Ausdruck kommen. Er hat dabei die Wahrnehmung des Publikums beständig herausgefordert.

 

Heiner Goebbels im Gespräch bei der Preisverleihung.

 

 

 

 

 

ZMI-Jubiläumswoche findet vom 1. bis 5. November 2021 statt

Dieses Jahr feiert das ZMI sein 20jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung ist es interdisziplinärer Umschlagplatz für Fragen der Medialisierung und Digitalisierung, für veränderte Praktiken der Interaktion und Präsentation, für neue Formate der Wissenschaftkommunikation und veränderte Prozesse von Bildung und Literalität geworden. Das Zentrum lebt von der Neugier und vom Interesse seiner Mitglieder und der Resonanz, die es von außen erfährt. Dass ein Zentrum für Medien und Interaktivität in Zeiten der Pandemie, wo die eigene Umwelt zum Dauerdigitallabor wird, sein 20jähriges Jubiläum feiert, ist vielleicht nur konsequent. Dass wir damit leider auch die kompletten Feierlichkeiten digital und für Bildschirme statt für Hörsäle planen müssen, hätten wir uns anders gewünscht. Aber: es hilft ja nix! Wir lassen uns die Laune nicht verderben und feiern einfach so, wie wir es seit über einem Jahr gewohnt sind: im Home-Office. Und weil wir bereits ein Jahr lang üben, ausprobieren und experimentieren konnten, wie es ist, digital zu lehren und zu lernen, vorzutragen, zu lesen, zu diskutieren, zu monologisieren, zu interagieren und auf andere Weise zu performen, werden wir kurzerhand eine digitale Jubiläumswoche veranstalten, bei der jeden Tag etwas anderes auf dem Bildschirm passiert. Vom 1. bis 5. November 2021 finden die Feierlichkeiten statt – die sechs Sektionen des ZMI gestalten das Programm. Auch wenn wir bei den Events noch mitten in der Planung sind, dürfen Sie sich schon jetzt auf eine abwechslungsreiche Woche mit Vorträgen, Lesungen, Runden und Eckigen Tischen, Diskussionen, Kontroversen und kleinen Performances freuen.


 

 

Medienbezogenes Lehrangebot 


Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) erstellt in jedem Semester eine Übersicht des medienbezogenen Lehrangebots der JLU. Die aktuelle Übersicht finden Sie im eVV unter Medienbezogenes Lehrangebot.

Foto: Hans Jürgen Landes Fotografie und ZMI
Foto: Hans Jürgen Landes Fotografie und ZMI
 




Videos

Online-Lesung Schwangerwerdenkönnen mit Antje Schrupp 

Schwangerwerdenkönnen - Lesung mit Antje Schrupp
Schwangerwerdenkönnen - Lesung mit Antje Schrupp

 

Das Video ist auf dem YouTube-Kanal des ZMI zu sehen. 

 

 

 

 

Veranstaltungsankündigungen 


Workshop-Reihe „Social Media in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Workshop-Reihe „Social Media in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Praxis-Workshops für Einsteiger*innen"


Die Workshop-Reihe Social Media in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem ZMI, dem GCSC/GGK und dem DHIP und startet am 29. April 2021 um 14:30 Uhr mit einem Einführungsvortrag. Seitens des ZMI wird die Workshop-Reihe von Dr. Diana Hitzke, der Koordinatorin des Themenschwerpunkts Digitaler Habitus am ZMI, mitorganisiert. Alle Veranstaltungen finden online statt. In drei kleinen Workshops werden die Teilnehmer*innen jeweils eine Einführung im Umgang mit den Social Media Plattformen bekommen, darunter Twitter, Instagram und dem Blog. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Digitale Ringvorlesung Mediengeschichte: Ansätze und Beispiele aus der aktuellen Forschung

Die Fachjournalistik Geschichte an der JLU bietet in diesem Sommersemester 2021 eine digitale Ringvorlesung zum Thema Mediengeschichte: Ansätze und Beispiele aus der aktuellen Forschung an. Diese findet immer montags von 12 bis 13:30 Uhr über Zoom statt.
Das Programm kann hier eingesehen werden.

 


Podiumsdiskussion: „Pressefreiheit: (k)ein Thema für Europa?“

Veranstaltung: Pressefreiheit: (k)ein Thema für Europa?

Am 3. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, findet eine Podiumsdiskussion statt.

Thematisch passend steht im Mittelpunkt der Diskussion die Pressefreiheit bzw. ihre Einschränkung. Es soll insbesondere darüber diskutiert werden, inwiefern die britischen und österreichischen Boulevardmedien den jeweiligen demokratischen Meinungsbildungsprozess beeinflussen.

Es nehmen folgende Podiumsgäste teil: Nina Horaczek (Falter), Friedbert Meurer (Deutschlandradio) und Dr. Rubina Möhring (Reporter ohne Grenzen, Österreich). Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Weckel (Professorin für Fachjournalistik Geschichte, JLU).


Die Veranstaltung wird von dem Gefangenes Wort e.V., der Fachjournalistik Geschichte (JLU) und dem ZMI (JLU) organisiert und findet um 19:30 Uhr über Zoom statt:

https://us02web.zoom.us/j/89910326717?pwd=MkdZZ0gxTDZPM2xMQzU2aHZ6RUhKQT09  
Meeting ID: 899 1032 6717 / Passcode: 784321

 

 

 

Vortragsreihe: LernerInnenkorpora in der DaZ- und DaF-Forschung

Plakat Vortragsreihe:"LernerInnenkorpora in der DaZ- und DaF- Forschung"

 

Die Professur für Deutsch als Zweitsprache lädt im Sommersemester 2021 alle Interessierten herzlich zur Vortragsreihe „LernerInnenkorpora in der DaZ- und DaF-Forschung“ ein. Die Vorträge von Katrin Wisniewski (Justus-Liebig-Universität Gießen), Anke Lüdeling & Julia Lukassek (Humboldt-Universität zu Berlin), Christine Dimroth (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Juliana Goschler (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Ibrahim Cindark (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache) und Christine Czinglar & Anja Heidemann (Friedrich-Schiller-Universität Jena) finden jeweils mittwochs von 18:15 bis 19:45 Uhr statt und können in digitaler Form über Cisco Webex besucht werden. Details zu den Vorträgen und den Veranstaltungslink finden Sie hier.












Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics

Educational Linguistics

Als Vortragende werden Prof. Dr. David Gerlach (Wuppertal), Prof. Bettina Bock (Köln) sowie Sophie Engelen (JLU) erwartet. Die Vorträge finden dienstags um 18:15 Uhr statt.

 

Der Vortrag von Prof. David Gerlach zum Thema Lehrer*innenbildung für inklusiven Fremdsprachenunterricht: Strukturen, Erkenntnisse, Möglichkeiten findet am 25. Mai 2021 statt. Zum Meetingsraum klicken Sie hier.

Das Abstract zur Veranstaltung von Prof. David Gerlach finden Sie hier.

 

Am 15. Juni 2021 spricht Prof. Bettina Bock zum Thema Sprache als Problem – Sprache als Lösung. Inklusive Lehrmaterialien zwischen sprachlicher Vereinfachung und sprachlichem Lernen. Zum Meetingsraum klicken Sie hier.

Das Abstract zur Veranstaltung von Prof. Bettina Bock finden Sie hier.

 

Am 29. Juni 2021 hält Sophie Engelen ihren Vortrag zum Thema Lese-Rechtschreibschwierigkeiten als Heterogenitätsdimension des Französischunterrichts. Zum Meetingsraum klicken Sie hier.

Das Abstract zur Veranstaltung von Sophie Engelen finden Sie hier.


Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

 

 

Lesung „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“ mit Henning Lobin

Prof. Henning Lobin. Foto: IDS/ T. W. Klein
Prof. Henning Lobin. Foto: IDS/ T. W. Klein

Prof. Henning Lobin ist Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim und Professor für Germanistische Linguistik an der Mannheimer Universität. Der Mitbegründer des ZMI wird am 9. Juni 2021 von 18 bis 19:30 Uhr eine Lesung zu seinem neuen Buch „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“ halten, welches im März 2021 im Duden-Verlag erschienen ist.
Mehr Informationen zum Autor und dem Buch finden Sie unter der Rubrik „Publikationen“ in diesem Newsletter.
Das ZMI befasst sich seit Längerem und in verschiedenen Kontexten mit den öffentlichen Auseinandersetzungen um Sprache. Aktuell wurde ein Antrag mit dem Titel „Schule, Gender, Sprache: gesellschaftliche Kontroversen, historische Perspektiven und Herausforderungen an unterrichtliches Handeln in Bezug auf geschlechtergerechte Sprache – ein deutsch-französischer Vergleich“ (EGELAN) bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Agence Nationale de la Recherche (DFG/ANR) gestellt.
 

 

Workshop „Komisch-satirische Spielarten des 21. Jahrhunderts in Alten und Neuen Medien“ 

Am 11. Dezember 2020 trafen sich die Teilnehmenden des Workshops „Komisch-satirische Spielarten des 21. Jahrhunderts in Alten und Neuen Medien“, Carina Gabriel-Kinz (Kassel), Jakob Larisch (Mainz) und Jan Rolle (Gießen), erstmals über Cisco Webex mit ihren Gastgeberinnen Carolin Haupt (Gießen) und Jennifer Neumann (Gießen). Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch über Forschungsprojekte war die organisatorische Vorbesprechung des pandemiebedingt auf Sommer 2021 und ins Digitale verlegten Workshops offizieller Programmpunkt.

Darüber hinaus warfen die Jungwissenschaftler*innen vor dem Hintergrund ihrer germanistischen, filmwissenschaftlichen und historischen Expertise einen Blick auf Komik und Satire in der gegenwärtigen Medienlandschaft und loteten erste, seit Beginn der Corona-Krise beobachtbare Veränderungsprozesse aus, die zweifelsfrei von einer in dieser Form nie dagewesenen Demokratisierung der Mediennutzung begünstigt werden. Damit legte das Get-together den Grundstein einer sich im Programm des Workshops forttragenden, vielversprechenden Debatte. 

Der Workshop findet am 15. September 2021 von 11.00 bis 15.30 Uhr als digitale Konferenz statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Hier geht es zur online-Konferenz: www.conf.dfn.de/stream/nr5h7obphk5gb.

 

 

 

 

Aktivitäten und Events der letzten Monate

Annäherungen an antike Praktiken der Wahrnehmung: Ein internationaler Workshop der Sektion „Kunst und Medien“

Am 17. Dezember 2020 fand der virtuelle Workshop „Visuality and Perception in the Greek World in the Late Classical and Hellenistic Periods“ statt, der von Prof. Katharina Lorenz und Claudia Schmieder, beide Klassische Archäologie der JLU, unter Förderung der Sektion Kunst und Medien des ZMI sowie der Unterstützung von Hilke Wagner und Tamara Ziemer veranstaltet wurde. Im Rahmen von fünf Lightning Talks, jeweils 10-minütigen Präsentationen einzelner Forscher*innen, tauschten sich dreißig Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg und den USA (Abb. 1) über Phänomene des Sehens und der Sichtbarkeit in den materiellen Hinterlassenschaften und der Literatur im „langen“ 4. Jahrhundert v.Chr. aus, und darüber, wie eine solche Auseinandersetzung Rückschlüsse auf Praktiken antiker Wahrnehmung in einem Zeithorizont erlaubt, der von wesentlichen visuellen Veränderungen geprägt war.

Abb. 1 Der virtuelle Workshop während einer Diskussionsrunde.
Abb. 1 Der virtuelle Workshop während einer Diskussionsrunde.

Die ersten beiden Beiträge widmeten sich der Rolle der Übergänge in transmedialen Kommunikationssituationen als Einstiegshilfe zum Verständnis der jeweils auf die Rezipient*innen wirkenden Affordanzen. Verity Platt (Professor of Greek and Roman Art History, Cornell University) demonstrierte in „Light, Matter, and Medium in Posidippus’ Poems on Stones“ an einem Epigramm des Poseidippos über eine Gemme (Lithika AB 13, 3. Jh. v. Chr.), wie sich aus dieser literarischen Beschreibung von Materialität und Wirkung eines Steines, die dessen Erleben in teils auch widersprüchliche Einzelmomente partitioniert, antike Vorstellungen der Funktionsweise einzelner Sinneswahrnehmungen extrahieren lassen. In „Enactive Imagining and Enargeia in Hellenistic Poetry“ arbeitete Ivana Petrovic (Professor of Classics, University of Virginia) in der Untersuchung von Idyll 15 des Theokritos, eines Dichters des 3. Jh. v. Chr., die Rolle motosensorischer Stimuli in Form der Detailschilderung von Stofflichkeiten und der Sequenz der mit ihnen verknüpften Aktivitäten heraus, welche die Imagination auf Seiten der Rezipient*innen intensivieren. Nathaniel Jones (Associate Professor of Art History and Archaeology, Washington University St. Louis) führte in seinem Beitrag „Sight, Scene, and Unseen in Classical Painting“ Fragen der indexikalischen Kommunikation im Kontext von materiellen Bildern fort und setzte sich am Beispiel einer weißgrundigen Grab-Lekythos des Achilles-Malers (um 440 v. Chr.) auseinander, mit welchen visuellen Kniffen der Betrachterführung in der Darstellung ein Diskurs über die Sichtbarmachung des Unsichtbaren im Kontext des Todes geführt wird.

Abb. 2 Ansicht des Asklepieions von Kos von Paul Schazmann. Universitätsbibliothek der JLU Gießen.
Abb. 2: Ansicht des Asklepieions von Kos von Paul Schazmann. Universitätsbibliothek der JLU Gießen.

Strategien der Betrachterführung standen auch in den beiden abschließenden Beiträgen im Fokus. Nikolaus Dietrich (Professor für Klassische Archäologie, Universität Heidelberg) nahm in „Visual Strategies in Late Classical Greek Sculpture and Theatre Architecture: The Interplay of Frontality and Multiperspectivity, and the Hierarchized Space“ am Beispiel des hellenistischen Priene in den Blick, wie die bevorzugte Ausarbeitung einzelner Ansichten sowohl in der Skulptur als auch in der Theaterarchitektur zu einer neuen Hierarchisierung des umgebenden Raumes führte, auf den diese jeweils ästhetisch einwirkten. Asja Müller (Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Klassische Archäologie, FU Berlin) verfolgte in „Landscape as Leitmotif – Landscape as Spatial Module: Enliving, Perceiving and Conceiving Hellenistic Sanctuaries“ wiederum die Idee von Raum als Aggregat unterschiedlicher Erlebnissituationen, und zwar konkret am Beispiel des Weges der auswärtigen Abgesandten durch das hellenistische Asklepios-Heiligtum von Kos im Kontext eines religiösen Festes (Abb. 2), um so neue Parameter für die Charakterisierung vom Zusammenspiel von gebautem und natürlichem Raum zu gewinnen, wie sie sich im Erleben der antiken Nutzer*innen wiederum gerade auch an ihren Übergängen konkretisierten.

Der lebendige Austausch über die unterschiedlichen Bereiche der Altertumswissenschaften und nationale Forschungskulturen und über die unterschiedlichen Medien und letztlich gut drei Jahrhunderte der Betrachtung hinweg zeigte gemeinsame Stränge in Bezug auf die sensomotorisch ausgelegte Vermittlung und die Übergänge in transmedialen Erlebnissituationen auf, die in Zukunft weiter auf ihre Bedeutung für eine Auseinandersetzung mit den Praktiken antiker Wahrnehmung im „langen“ 4. Jahrhundert v. Chr. geprüft werden sollen. 

 

 

 

„Geschlechtergerechte Sprache und Antifeminismus in Deutschland“ – Beitrag von Jutta Hergenhan in Les Cahiers du Genre

Ausgabe von Cahiers du Genre
Aktuelle Ausgabe von Cahiers du Genre

In der Ausgabe 2/2020 von Les Cahiers du Genre ist ein Beitrag von Dr. Jutta Hergenhan zu geschlechtergerechter Sprache und Antifeminismus in Deutschland erschienen. Der Beitrag untersucht anhand von Stellungnahmen in deutschsprachigen Printmedien diskursive Verknüpfungen von Argumentationen gegen geschlechtergerechte Sprache und aktuellen antifeministischen Diskursen.

Seit Anfang 2018 zählt das Thema geschlechtergerechte Sprache“ zu den wichtigsten Kontroversen in den deutschen Medien. Linguistische Argumentationslinien zeigen dabei teilweise Anklänge an antifeministische und „Anti-Gender“-Diskurse. Dies lässt annehmen, dass Debatten zu geschlechtergerechter Sprache möglicherweise enger mit aktuellen Auseinandersetzungen um Geschlechterfragen und Gleichstellungspolitiken verknüpft sind, als es die sprachwissenschaftliche Rahmung zunächst erscheinen lässt. Die Analyse ausgewählter Verlautbarungen zu geschlechtergerechter Sprache legt nahe, dass die Verbindungen zwischen diesen Diskursen und dem zeitgenössischen Anti-Feminismus weiter untersucht werden sollten.

Die Ausgabe 2/2020 der „Cahiers du Genre“ wird herausgegeben von Dr. Marie Loison-Leruste und Dr. Gwenaëlle Perrier (Universität Sorbonne Paris Nord). Sie sind Projektpartnerinnen des ZMI in einem gemeinsamen deutsch-französischen Forschungsantrag zu geschlechtergerechter Sprache und Schule. Der Antrag mit dem Titel „Schule, Gender, Sprache: gesellschaftliche Kontroversen, historische Perspektiven und Herausforderungen an unterrichtliches Handeln in Bezug auf geschlechtergerechte Sprache – ein deutsch-französischer Vergleich“ (EGELAN) wurde bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Agence Nationale de la Recherche (DFG/ANR) gestellt.

 

 

 

Vortrag zum DTA-Korpus „Texte der ersten Frauenbewegung“ bei der Internationalen Tagung „Digital Humanities and Gender History“

Der Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltete gemeinsam mit dem Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. und dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv an vier Freitagnachmittagen im Februar 2021 die virtuell umgesetzte internationale Tagung „Digital Humanities and Gender History“. Die Veranstaltungen fanden im Februar am 5., 12., 19. und 26. 2021 jeweils von 16 bis 20 Uhr statt.

Am Nachmittag des 19. Februar 2021 präsentierte Prof. Thomas Gloning in einem englischsprachigen Beitrag, der zusammen mit Anna Pfundt (JLU) und Christian Thomas (BBAW, Berlin) ausgearbeitet wurde, das Spezial-Korpus „Texte der ersten Frauenbewegung“ (TdeF) im Deutschen Textarchiv (DTA). Ebenso wurden die damit verbundenen Forschungsfragen, -methoden und –perspektiven zur Diskussion gestellt. Das TdeF-Korpus ist ein „lebendes“ Archiv, das laufend erweitert wird. Es ist die Grundlage für Anna Pfundts Dissertationsprojekt zum Wortgebrauch im Diskurs über das Frauenwahlrecht um 1900. Von der frühen Bereitstellung der Korpustexte im Deutschen Textarchiv profitieren alle: Für das Dissertationsprojekt kann jeder neu eingelieferte Text nach wenigen Tagen mit den mächtigen Abfrage- und Analysewerkzeugen des DTA genutzt werden; das Deutsche Textarchiv wird durch diese Strategie bereichert um Texte zu einem wichtigen Diskursbereich. Die wissenschaftliche Community schließlich kann diese Texte, die mit offenen Lizenzen versehen sind, auch für jeweils eigene Zielsetzungen nutzen. Im Vortrag wurden neben Beispielen für die sprachwissenschaftliche Nutzung des Korpus auch weiterführende Perspektiven für die Nutzung und Analyse, auch in anderen Forschungsbereichen, skizziert.

Die Folien des Beitrags sind auf den Seiten des DTA zugänglich (Link siehe oben).

Die Tagung hat für das Team „Texte der ersten Frauenbewegung“ auch neue Kollaborationsmöglichkeiten eröffnet, so etwa zu Dr. Andreas Neumann (Jena), der frühe Texte zum Thema „Frauenstudium“ digital erfasst hat und untersucht, und zu Prof. Dr. Elisabeth Burr (Leipzig), die an der Digitalisierung der frühen Zeitschrift „Neue Bahnen“ arbeitet. Der Vortrag von Ingo Pätzold eröffnete neben den inhaltlichen Aspekten der Analyse der „Berliner Klinischen Wochenschrift“ auch den Hinweis auf die neue nopaque-Infrastruktur des Bielefelder SFB 1288.

 

 

 

Lesung mit Antje Schrupp zu ihrem Buch „Schwangerwerdenkönnen“

Was ist eine Mutter, was ist ein Vater? Welches Geschlecht müssen sie haben? Welche Vorstellungen elterlicher Verantwortlichkeiten und Pflichten gehen damit einher?

Um diese und weitere Fragen ging es am 28. Januar 2021 in der Online-Lesung mit der Politologin und Journalistin Dr. Antje Schrupp, bei der sie ihr Buch „Schwangerwerdenkönnen“ vorstellte, welches 2019 im Ulrike Helmer Verlag erschienen ist. Mit der Wortneuschöpfung des Schwangerwerdenkönnens lenkt Antje Schrupp den Blick auf die sogenannte reproduktive Differenz: Unser Leben, so die Ausgangsannahme, ist maßgeblich davon geprägt, ob wir schwanger werden können oder nicht. Entgegen weit(er)hin verbreiteter Annahmen von Schwangerschaft als sprichwörtliche „natürlichste Sache der Welt“ oder als „Frauensache“ betont die Frankfurter Autorin jedoch, dass es sich bei der Möglichkeit des Schwangerwerdenkönnens um eine hochgradig politische Angelegenheit handle, die immer sozial interpretiert werden müsse. Mit ihrem Essay möchte sie das Schwangerwerdenkönnen nicht zuletzt zum Thema einer gesellschaftspolitischen Debatte machen.

Organisiert wurde die Lesung von Julia Gerstewitz, die im Bereich der Soziologie der Schwangerschaft und Geburt mit einem Fokus auf digitale Medien forscht und Mitglied der Sektion Medien und Gender ist. Unterstützt wurde sie dabei von Dr. Jutta Hergenhan, wissenschaftliche Direktorin des ZMI und Sprecherin der Sektion Medien und Gender, sowie Tillmann Schorstein, studentische Hilfskraft der Sektion.

 

Dr. Antje Schrupp (unten) und Moderatorin Julia Gerstewitz (oben) im digitalen Konferenzraum während der Lesung. Foto: Julia Gerstewitz
Dr. Antje Schrupp (unten) und Moderatorin Julia Gerstewitz (oben) im digitalen Konferenzraum während der Lesung. Foto: Julia Gerstewitz

Das Geschlecht, so Schrupp, verstehen wir mittlerweile als etwas sozial Konstruiertes. Die Fähigkeit schwanger werden zu können sei hingegen eine biologische Tatsache. Eine politische Auseinandersetzung mit dieser Tatsache fehle allerdings bisher. Welche politische Bedeutung hat das Schwangerwerdenkönnen, also die Tatsache, dass ein Teil aller Menschen schwanger werden kann, während der andere Teil es eben nicht kann?

Längst ist das Schwangerwerdenkönnen nicht mehr ausschließlich eine „Frauenangelegenheit“. Statt von Frauen und Männern spricht Antje Schrupp deshalb bewusst von Personen, die potenziell schwanger werden können (also Menschen mit Uterus) und Personen, die nicht schwanger werden können (Menschen ohne Uterus). In ihrem Buch bezeichnet sie dies auch als reproduktive Differenz. Damit vermeidet sie gezielt geschlechtliche Unterscheidungen, die die Gebärfähigkeit ausschließlich Frauen zuschreibt und somit beispielsweise Transmänner in der Diskussion um das Schwangerwerdenkönnen ausschließt. Schrupp verdeutlicht hierbei, dass sich aus der reproduktiven Differenz keine kulturell konstruierte Zweigeschlechtlichkeit ableiten lässt:

Es gibt diese reproduktive Differenz, es ist nicht wahr, dass die Menschen aus einer unendlichen Vielfalt von körperlichen Erscheinungsformen bestehen, sondern es gibt zwei, klar unterscheidbare Versionen und 98,3 Prozent aller Menschen passen in entweder die eine, oder die andere ganz genau. […] Das heißt man kann nicht sagen, dass niemand da reinpasst, sondern es gibt diese zwei Varianten. Aber das hat nichts mit Geschlecht zu tun. Also aus diesen Varianten kann man nicht ableiten, dass man eine kulturelle Geschlechterdifferenz braucht. […] Das hängt natürlich zusammen, aber ich möchte das unterscheiden, um drüber sprechen zu können, wie es zusammenhängt, oder eben auch nicht.

Um das Schwangerwerdenkönnen als Phänomen sichtbar und politisch analysierbar zu machen, spielt Sprache daher eine enorm wichtige Rolle. Damit einher geht auch die Frage, was wir unter bzw. wen wir als „Mutter“ oder „Vater“ verstehen. Das Wort „Vater“, so Schrupp, sei durch die Geschichte des Patriarchats „verseucht“, weshalb sie dafür plädiert, dieses zu ersetzen, zum Beispiel durch den Begriff der „Co-Mutter“. Über die Loslösung von „Mutter“ und „Vater“ von ihren geschlechtlichen Konnotationen könnten so auch Männer zu „Co-Müttern“ werden. Das Wort „Mutter“ möchte sie hingegen beibehalten, um die reproduktive Differenz sichtbar zu (er)halten:

 

Ich glaube, dass das unsere Möglichkeiten Sachen zu analysieren verarmt, wenn wir in der Sprache diese Unterscheidungsfähigkeit nicht mehr haben und wenn wir nur noch über Eltern reden oder wenn wir die Begriffe Mutterschaft und Vaterschaft geschlechtlich definieren, also als Aussage über ein Gender, und nicht verstehen als Aussage über eine reproduktive Funktion, die die Person hatte bei der Entstehung des Kindes.

„Mutter eines Kindes, ist die Person, die es zur Welt gebracht hat“, lautet die Losung Antje Schrupps. Dieser Person alleine obliege die Freiheit der Entscheidung, die Mutterschaft anzutreten, sie anderen Personen (partiell) zu übertragen, oder davon zurückzutreten:

„Auch eine Leihmutter, die ein Kind „nur“ gebiert ist meiner Meinung nach biologische Mutter dieses Kindes. Sie hat aber natürlich die Freiheit zu sagen, ich will es nicht aufziehen, also ich übergebe das dann an die intendierten Eltern. Ich finde nichts unmoralisch an diesem Prozess, aber an der Sichtweise, dass das eine unbedeutende, rein materielle Sache ist, die eigentlich auch eine Maschine machen kann. Das find ich falsch, bedenklich, unfeministisch und da muss man meiner Meinung nach dagegen argumentieren. […] Und dann ist eben die Frage, wie können wir die Freiheit von Menschen, die schwanger sind oder schwanger waren, wahren und wie können wir vermeiden, dass wir wieder in einen Zustand kommen, wie wir ihn in unserer Tradition schon von Aristoteles kennen, dass das nur Gefäße, Gebärmaschinen für andere sind?

Cover des Buches: „Schwangerwerdenkönnen. Essay über Körper, Geschichte und Politik“ von Dr. Antje Schrupp
Cover des Buches: „Schwangerwerdenkönnen. Essay über Körper, Geschichte und Politik“ von Dr. Antje Schrupp

Es sei diese patriarchale Tradition, die Männer dazu gebracht habe, für Kinder zu sorgen, indem sie ihnen Rechte über die Frau gegeben hat. Möchte ein Spermageber Vater (bzw. Co-Mutter) eines Kindes werden, so müsse er es zumindest schaffen, sich bis nach der Geburt mit der Mutter zu vertragen. Erst nach der Geburt und mit Einwilligung der Mutter könnten Rechte für eine (oder weitere) Person(en) installiert werden.

Mutterschaft bezeichne zum einen das Verhältnis zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Mutterschaft könne zum anderen aber auch als gesellschaftliches Konzept verstanden werden, welches großes Potential für ein fürsorglicheres Miteinander bietet:

„Nicht als spezielle weibliche Tugend, sondern als menschliche Tugend. Also Mütterlichkeit bedeutet Fürsorge zwischen Ungleichen. Also was liegt sozusagen in dieser Beziehung einer Mutter zu ihrem Kind: da liegt ganz viel Potential für eine „caring society“, also für eine Gesellschaft, die Care und gegenseitige Fürsorge ins Zentrum stellt, von der alle lernen könnten. Also Mütterlichkeit nicht  verstanden als etwas, was eine besondere Sorte Menschen, nämlich die Frauen, in einem besonderen, aus der Öffentlichkeit ausgeschlossenen Bereich tun, nämlich die Familie; sondern Mütterlichkeit, also das Sorgen füreinander, das Rücksichtnehmen auf die Schwächeren, das Teilen von Erfahrungen, dass also diejenigen die mehr haben und mehr können- Und das ist ja die Mutter im Vergleich zum Kind: Die hat Ressourcen, die hat Fähigkeiten, die hat Wissen und die gibt sie weiter, ohne daraus Vorteile zu ziehen, ohne damit Geld verdienen zu wollen usw.“

Während einer spannenden und inhaltlich dichten Lesung legte die Autorin ausführlich und anschaulich ihre sorgfältig durchdachten Standpunkte dar. Gleichzeitig zeigte sie sich offen für die Debatte und betonte wiederholt die Wichtigkeit des Austausches unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und unterschiedlicher feministischer Ansätze. An die Lesung schloss sich eine anregende Diskussion an, bei der sich die Zusehenden mit interessanten Wortbeiträgen und Nachfragen beteiligten.

 

 

 


Neues aus dem DaF/DaZ Bereich

Plenarvortrag Heute: Digitalisierung des Fremdsprachenlernens – Morgen: Rückkehr zum Präsenzunter­richt? an der Universität Kassel

Bild: Tamara Zeyer/ZMI
Bild: Tamara Zeyer/ZMI

Am 5. März 2021 richtete das Fachgebiet DaFZ der Universität Kassel eine Online-Tagung zum Thema Digitales Lehren und Lernen im DaFZ-Unterricht - Herausforderungen, Potentiale und Auswirkungen der Corona-Pandemie aus. Das spannende Programm mit einem Eröffnungsvortrag und mehreren Workshops schloss Dr. Tamara Zeyer mit ihrem Plenarvortrag Heute: Digitalisierung des Fremdsprachenlernens - Morgen: Rückkehr zum Präsenzunterricht?“. Neben den Aspekten wie technische und didaktische Herausforderungen, die digitale Formate im DaFZ-Unterricht Lehrenden und Lernenden aufbereiten, wurden neue Möglichkeiten sowie veränderte Interaktionsprozesse im Fremdsprachenunterricht am Beispiel von Forschungsdaten aus dem HMWK-Projekt „Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten“ dargestellt. Darüber hinaus wurde ein Blick in die Zukunft gewagt und anschließend im Plenum darüber diskutiert, welche Stellung dem Präsenzunterricht nach der Pandemie zukommen wird.

 

 

 

Virtueller Workshop für Lehrkräfte in Indien von Tamara Zeyer

Ende Dezember 2020 setzte Dr. Tamara Zeyer die Veranstaltungsreihe Treffpunkt Deutsch für PASCH-Lehrkräfte des Goethe-Instituts New Delhi (Indien) fort. Sie leitete virtuelle Workshops zum Thema Training der Aussprache, in denen unterschiedliche didaktische Impulse zur Ausspracheschulung auch im digitalen Raum ausprobiert wurden. 

Die „Schulen: Partner der Zukunft“ Initiative (PASCH) setzt sich für ein weltweites Netzwerk von Lehrkräften ein. 

 

 

 

ÖDaF-Jahrestagung: Workshop von Tamara Zeyer 

Bild: ÖDaF
Bild: ÖDaF


Am 13. März 2021 leitete Dr. Tamara Zeyer einen Workshop zum Thema Grammatiklernen: digital, interaktiv, visuell, animiert auf der zweitägigen ÖDaF-Jahrestagung Grammatik mit Pfiff: ästhetisch – mehrsprachig – kreativ. Der Fokus des Workshops lag auf Förderung selbstständigen Grammatiklernens bereits in der Anfängerstufe mittels visueller interaktiver Elemente digitaler Lernangebote. 

 






 

 

 

 

 

Workshops für DAAD-Lektor*innen von Tamara Zeyer

Am 19. und 20. März 2021 führte Dr. Tamara Zeyer virtuelle Workshops für DAAD-Lektorinnen und -Lektoren zum Thema Methodisch-didaktische Konzeption von Online-Veranstaltungen. Der Workshop bot einen Raum für den Erfahrungsaustausch über den Einsatz digitaler Werkzeuge und Methoden in die verschiedenen didaktischen Phasen des Unterrichts sowie für eine Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Prinzipien des Präsenz- und Online-Unterrichts. Dafür arbeiteten die Teilnehmenden mit einem Video-Impuls im Moodle-Raum und reflektierten darüber im Online-Meeting. Um möglichst vielen Lektorinnen und Lektoren in unterschiedlichen Ländern und Zeitzonen (von Brasilien über Südafrika bis nach Indonesien und China) die Teilnahme zu ermöglichen, wurden zwei Workshoptermine angeboten. 

Die Fortsetzung der Workshopreihe fand am 9. April 2021 statt. An diesem Tag trafen sich Lektor*innen unter der Leitung von Tamara Zeyer in virtuellen Veranstaltungen zum Thema Moderation und Aktivierung von Teilnehmenden in Online-Veranstaltungen. Im Workshop wurden verschiedene Methoden und digitale Werkzeuge ausprobiert, mit denen man die Teilnehmenden in Online-Veranstaltungen aktiv beteiligen und beim nachhaltigen Lernen unterstützen kann.




DigiDaFZ-Projekt abgeschlossen

DigiDaFZ Projekt. Foto: Johanna Michel
DigiDaFZ Projekt. Foto: Johanna Michel


Im Rahmen des hessenweiten Verbundprojekts Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen (digLL) hat das Projekt Didaktik und Methodik des Deutsch als Fremd-/Zweitsprache-Unterrichts digital (DigiDaFZ) als Teilprojekt im Jahre 2020 eine finanzielle Förderung erhalten. 
Die Projektidee, in deren Mittelpunkt die Verbindung zwischen Theorie und Praxis steht, konnte durch die Unterstützung von zahlreichen Lehrkräften und auch Lernenden sowie Expertinnen und Experten verwirklicht werden. Der entwickelte OER-Kurs stellt methodisch-didaktische Fachinhalte aus den Bereichen Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache zur Wissensaneignung sowie -vertiefung bereit. Die einzelnen Lernmodule, die nach eigenem Interesse ausgewählt werden können, umfassen grundlegende theoriebasierte Lerninhalte, die multimodal aufgebaut sind und gleichzeitig praxisorientiert vermittelt werden. Mithilfe unterschiedlicher Übungen kann das Gelernte einfach überprüft werden. Zudem bieten Reflexionsaufgaben in den Teilmodulen die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Handeln als (zukünftige) Lehrkraft kontextuell und reflexiv auseinanderzusetzen. Die Konzeption und Entwicklung des Kurses erfolgte durch das Projektteam, zu dem Mareen Lüke (IFS Uni Marburg), Johanna Michel, Patricia Rasche Specht und Jennifer Ecker (ZMI, Uni Gießen) gehörten, unter der wissenschaftlichen Betreuung von Prof. Kathrin Siebold (Uni Marburg) und Prof. Dietmar Rösler (Uni Gießen). Federführend leiteten das Projekt Dr. Simon Falk (Uni Marburg) und Dr. Tamara Zeyer (Uni Gießen).


DigiDaFZ, ein Kooperationsprojekt der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg, ist abgeschlossen und auf ILIAS der JLU Gießen veröffentlicht.

 

 

 

 

In den Medien

Gastbeitrag von Dorothée de Nève: „Zehn No-Gos im Kommunalwahlkampf“

Im Rahmen der hessischen Kommunalwahlen 2021 formulierten Prof. Dorothée de Nève in Zusammenarbeit mit Ina Daßbach und Niklas Ferch, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Institut für Politikwissenschaft der JLU, „Wahlkampf-No-Gos“. Hierzu analysierten sie, wie Parteien im Kommunalwahlkampf Vertrauen aufbauen und Wähler*innen für sich gewinnen können.

https://www.mittelhessen.de/lokales/wetzlar/wetzlar/das-sind-die-absoluten-wahlkampf-no-gos_23260306 (Paywall) (Daßbach, Ferch, de Nève, 3.3.2021)

 

 

 

Interview mit Dorothée de Nève: „Wie es den Grünen gelingt, junge Wähler zu gewinnen“

Die Grünen haben in den hessischen Kommunalwahlen 2021 einige Stimmen gewinnen können und sind vielerorts stärkste Kraft geworden. Warum konnten sie gerade in den großen Städten Hessens punkten und wie haben sich die Ziele der Grünen über die Jahre verändert? In einem Interview mit der hessenschau antwortet Prof. Dorothée de Nève unter anderem auf diese Fragen und erklärt, dass die Grünen „den Generationenwechsel besser als andere Parteien vollzogen“ hätten. Ob sich aus den Ergebnissen der Kommunalwahl Prognosen für die anstehenden Bundestagswahlen ableiten ließen, hält de Nève jedoch nicht für aussagekräftig.

https://www.hessenschau.de/politik/interview-mit-parteienforscherin-wie-es-den-gruenen-gelingt-junge-waehler-zu-gewinnen,interview-parteienforscherin-gruene-100.html (Tussing/hessenschau, 17.3.2021)

 

 

 

 

Neues aus den Seniorprofessuren


Neues aus der Ludwig Börne-Professur

Claus Leggewie: Stipendium im Thomas Mann House in Kalifornien 

Thomas Mann Haus. Foto VATMH-Mike Kelley
Thomas Mann Haus. Foto: VATMH-Mike Kelley

Prof. Claus Leggewie erhält das Honorary Fellowship 2021 im Thomas Mann House, welches durch die Berthold Leibinger Stiftung gefördert wird. Der Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität reist im November 2021 nach Kalifornien und wird dort seine Forschungen zum Thema „Repairing Democracy in Europe and the U.S.“ fortsetzen.

 

Die Pressemitteilung finden Sie auf der Seite des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. hier.

Die Gießener Allgemeine berichtete darüber.

 

 

Ringvorlesung des Präsidenten

Im Februar ging die Ringvorlesung des Präsidenten Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Und: Wie wir morgen leben werden zu Ende. Sie wurde mit der Unterstützung des Panel on Planetary Thinking organisiert. Dessen Direktor Prof. Claus Leggewie koordinierte die Vorlesungsreihe. Das Panel nahm im April 2020 seine Arbeit auf und hat sich zum Ziel gesetzt, komplexe Phänomene wie Biodiversität, Klima und Ungleichheit aus einer Gesamtperspektive zu beurteilen.

Die Ringvorlesungsreihe fand aufgrund der Pandemiesituation im digitalen Format statt. Die Aufzeichnungen der einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

 

 

Leggewie im Gespräch bei DLF Kultur: Wenn aus Bildern Geschichte wird

Prof. Claus Leggewie kommentiert in einem Beitrag vom Deutschlandfunk Kultur die Bilder der Erstürmung des US-Kapitols zu Beginn des Jahres. Welche Bedeutung die Ereignisse letztlich für die Geschichtsschreibung haben, hänge sehr davon ab, „in welcher Weise künftig diese Bilder vom 6. Januar aus dem Kongress interpretiert werden“, so Leggewie.

Den Beitrag als Text und Audio gibt es hier.

 

 

Leggewie bei NDR Kultur: Grüner wird´s nicht? Vom Höhenflug einer Partei

In einem beim NDR veröffentlichten Beitrag geht Prof. Claus Leggewie dem Auf und Ab grüner Positionen auf der politischen Agenda seit den 1970er Jahren nach und fragt nach der Nachhaltigkeit ihres aktuellen Aufschwungs, gerade im Kontext von Corona. 

Den Beitrag als Text und Audio gibt es hier.

 

 

Cohn-Bendit und Leggewie auf DIE ZEIT Online Robert Habeck: Er kann Macht und Dialog

Der Grünen Europapolitiker Daniel Cohn-Benit und Prof. Claus Leggewie sprachen sich in einem Anfang April 2021 auf ZEIT Online erschienenen Artikel für eine Kanzlerkandidatur Robert Habecks aus. Darin beziehen sich die Autoren vor allem Habecks Buch „Von hier an anders“ und begründen die Eignung für die Kanzlerkandidatur mit seiner „besonderen Fähigkeit, Wirkungen und Nebenwirkungen von politischen Entscheidungen zu durchdenken“ die in ihrer Art „nachhaltig und reflexiv“ sei. Das grüne Selbstverständnis, nach der die „weibliche Spitze das erste Zugriffsrecht“ besitzt, haben die Autoren im Fall von Habeck selbst scheinbar unterschätzt.

Den Artikel finden Sie hier.

 

 

Beitrag von Claus Leggewie auf Makronom: Adam Smith, Corona und das Comeback des Staates

Im Februar 2021 erschien ein Artikel von Prof. Claus Leggewie im Online-Magazin für Wirtschaftspolitik „Makronom“. „Corona“, so Leggewie, habe „das Bewusstsein einer Zäsur und der Unausweichlichkeit eines tiefgreifenden Wandels verstärkt“. Um die dafür notwendige, langfristige Transformation auf den Weg zu bringen, brauche es eine „sorgsam demokratisch eingebettete Staatlichkeit“.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

 

 

 

Neues aus der Georg Büchner-Professur

Großes Presse-Echo zur Ursendung des Hörstücks Gegenwärtig lebe ich allein

Die Ursendungen des neuen Radio-Hörstücks von Heiner Goebbels Gegenwärtig lebe ich allein bei den beiden koproduzierenden Sendern SWR2 und DLF Kultur wurden Anfang Januar 2021 in mehreren deutschen Tageszeitungen von einem großen und ausführlichen Presse-Echo begleitet – mit Rezensionen in der FAZ, der FR, der Süddeutschen Zeitung, der Tageszeitung und den epd-Medien.
Hier einige Auszüge:
Heiner Goebbels hat sein Publikum stets geehrt, indem er ihm ästhetisch nicht entgegenkam. Somit ist auch dieses Hörstück in neun Bildern eine überaus komplexe Komposition [...] das Werk schlicht Hörstück zu nennen, gehört zu jenen Untertreibungen von Goebbels, die aus skeptischer Selbstüberprüfung resultieren.
Wolfgang Sandner, FAZ 7.1.21

Natürlich ist diese immense akustische Beweglichkeit Resultat der genau durchdachten Tonmischung, mit der Goebbels sein Spiel aus Worten und Musik, Geräuschen und Gedanken in den endlosen Radioraum schickt.
Gaby Hartel, die Tageszeitung 7.1.21

Zwischen Klavier und Stimme gibt es ein Gleichgewicht und kein illustratives, sondern ein interaktives Verhältnis.
Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau, 7.1.21

Eine Kompositionsarbeit in doppeltem Sinn ist das, weil Goebbels dafür die Musik erdacht und eingespielt hat, und weil er sich die fremden Texte angeeignet und in eine neue Ordnung, einen neuen Zusammenhang gebracht hat. [...] Als Hörer wird man neugierig auf diese Michaux'sche Nacht, will sich gemeinsam mit dem Ich-Erzähler in ihr herumtreiben, einen Blick von ihr erhaschen – auf der Suche nach Wundern und Wahrheiten, die sich den Realitäten des Tages entziehen. Will sich in Gefahr begeben.
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung, 7.1.21

Anders als Goebbels’ bisherige Arbeiten basiert „Gegenwärtig lebe ich allein ...“ auf radikal reduziertem Material: „Ein Autor, eine Stimme, ein Klavier“. [...] Mit bewusster und einleuchtender Konsequenz pflegt der Komponist hingegen nun [...] eine für ihn neue Reduktionskunst.
Eva-Maria Lenz, epd-Medien 15.1.21

Zwei ausführliche Interviews mit Heiner Goebbels über seinen Arbeitsprozess waren den Ursendungen vorausgegangen.
In der FAZ mit Eva-Maria Magel am 2. Januar 2021 finden Sie hier
Auf SWR online mit Manfred Hess, dem Hörspiel-Chefdramaturgen des SWR, finden Sie hier.

Von der ARD wurde das Hörstück inzwischen für den europäischen Wettbewerb Prix Italia nominiert, die älteste und bedeutendste internationale Auszeichnung für Radio, Fernsehen und Internet. Heiner Goebbels hatte diese Auszeichnung bereits drei Mal erhalten, in den Jahren 1985, 1992 und 1996.



Neues Bühnenstück: Premiere schon im Mai 2021

Probe mit David Bennent. Foto: Sóley Sigurjónsdóttir
Probe mit David Bennent. Foto: Sóley Sigurjónsdóttir

Das von dieser Rundfunkarbeit inspirierte szenische Konzert Liberté d'action wird von Heiner Goebbels zur Zeit am „Théâtre National du Luxembourg“ mit dem Schauspieler David Bennent und den beiden Pianisten des Ensemble Modern vorbereitet. Heiner Goebbels ist dabei nicht nur für die Stückfassung, Komposition und Regie verantwortlich, sondern auch für Licht und Bühne.

Während der ersten Proben erschien dazu am 26. Februar 2021 in der führenden Luxemburger Tageszeitung „Luxemburger Wort unter dem Titel „Stimme, Klänge, Bilder, Räume ein ganzseitiges Interview mit Heiner Goebbels.
Das Stück wird zur Eröffnung der Kunstfestspiele Herrenhausen Mitte Mai 2021 zur Uraufführung kommen und Anfang Juni 2021 bei den Wiener Festwochen gastieren. Beide Festivals sind ebenso Koproduzenten dieser Arbeit.

 

 

Arbeit im Neuen Theaterlabor der JLU

Seit dem Ende seiner Lehrtätigkeit am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft hat Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 20/21 zum ersten Mal wieder ein szenisches Projekt für die Studierenden der ATW angeboten. Mit dem Titel „Der Raum hat mich angehustet“ fanden zur Vorbereitung in einem vom ZMI bereitgestellten Besprechungsraum seit November 2020 mehrere Online-Sitzungen statt, bevor die Versuche zum Medienwechsel in der ersten März-Hälfte 2021 im Neuen Theaterlabor in kleinen Gruppen künstlerisch praktisch fortgesetzt wurde. Auf die gebotene Distanz und generelle Maskenpflicht wurde geachtet und die Gruppengrößen entsprachen den Vorgaben zum Umgang mit dem Coronavirus an der JLU. Prof. Goebbels konnte damit auch zum ersten Mal im neu gebauten Theaterlabor unterrichten und war nicht nur von den neuen technischen Möglichkeiten dieser hervorragend ausgestatteten Probebühne beeindruckt, sondern auch von den vielfältigen künstlerischen Ergebnissen der Studierenden. Insgesamt entstanden im Rahmen dieses szenischen Projektes mehr als zehn Installationen, Performances, 3D-Animationen, Videos und Filme. Für die meisten Teilnehmer*innen der ATW war das seit 12 Monaten die erste Möglichkeit eines szenischen Projektes in Präsenz, die für die gemeinsamen künstlerischen Projekte und kritischen Diskurse darüber unverzichtbar ist.



Schweizer Tageszeitung kürte Heiner Goebbels Musiktheaterproduktion

Die Schweizer Tageszeitung Le Temps“ kürte „Eraritjaritjaka - Museum der Sätze“, eine preisgekrönte Musiktheaterproduktion von Heiner Goebbels mit Texten von Elias Canetti, zu den „20 shows of the 21st century.

 

 

Komposition von Heiner Goebbels von France Musique ausgewählt

Eine Komposition von Heiner Goebbels, die neben Werken von Philipp Glass und Éliane Radigue auf der CD des bretonischen Bagpipe-Virtuosen Erwan Keravec erschienen ist, wurde von „France Musique“ für ihre Sendung „Carrefour de la création collaboratif en soutien à la musique contemporaine“ ausgewählt.

 

 

Laudatio für Susann Maria Hempel

Für den Berliner Kunstpreis, der traditionsgemäß vom regierenden Bürgermeister der Stadt verliehen wird, verfasste Heiner Goebbels als Mitglied der Jury die Laudatio für die experimentelle Medienkünstlerin Susann Maria HempelDie Preisverleihung konnte nur online stattfinden. 

 

 

Beitrag von Heiner Goebbels zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

Für die Publikation beuys 2021. 100 jahre joseph beuys, die sich programmatisch den Aktivitäten zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys widmet und im Mai 2021 im Steidl Verlag erscheinen wird, verfasste Heiner Goebbels einen Beitrag, der Verbindungslinien seiner Komposition „A House of Call“ zu Werkaspekten des wichtigen deutschen Künstlers Joseph Beuys ausleuchtet. „A House of Call“ wird im Rahmen von beuys 2021 am 7. September 2021 in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören sein.





Publikationen

 Danae Gallo González (Hg.): Trans* Time. Projecting Transness in European (TV) Series“ in der Interaktiva-Reihe des ZMI

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Gallo González, Danae (Hg.): Trans* Time. Projecting Transness in European (TV) Series, Frankfurt a. M.: Campus 2021

In der ZMI-Reihe „Interaktiva“ erscheint im Mai 2021 der Sammelband „Trans* Time. Projecting Transness in European (TV) Series“. Er wird von Dr. Danae Gallo González (Romanistik, JLU Gießen) herausgegeben. Der Band bildet die erste, international vergleichende Untersuchung zu trans* Repräsentationen in europäischen Fernseh- und Streaming-Serien. Ausgangspunkt für das Buch stellt die Beobachtung einer in den letzten Jahrzehnten international zunehmenden trans* Sichtbarkeit in den Medien, insbesondere Fernsehserien, parallel zu einem wachsenden trans* Aktivismus, sowie einer sozialen Popularisierung und akademischen Legitimierung des Formats der (TV-)Serie, dar.

Welche Topoi der trans* Repräsentation sind in verschiedenen Serien präsent und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich dabei identifizieren? Inwiefern bildet die fiktionale Darstellung von trans* Personen ihre vielfältige, soziale Wirklichkeit ab, die von selbstbestimmten Lebensentwürfen, ebenso wie von Diskriminierung und Gewalt geprägt ist? Wenn es stimmt, dass Serien Gesellschafts- und Identifikationsmodelle hervorbringen, welche Chancen und Gefahren sind dann mit ihrer Verbreitung verbunden? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autor*innen anhand ausgewählter Fernsehserien nach. Dabei vereint der komparatistisch angelegte Band Beiträge zu französischen, englischen, italienischen, portugiesischen, spanischen sowie niederländischen Produktionen. (Quelle: Campus Verlag)

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Dr. Danae Gallo González auf der Tagung ,,Trans*Time in (TV) Series: (Inter)national Projections'' im Januar 2020

Den Anstoß für die Herausgabe des Buches lieferte die Tagung „Trans*Time in (TV) Series: (Inter)national Projections“, welche im Januar 2020, gemeinsam von der ZMI-Sektion „Medien und Gender“ und dem Institut für Romanistik der JLU Gießen, veranstaltet wurde. Die Arbeitshypothese der Tagung lautete: die Popularisierung von trans* Personen in kommerziellen Serien führt zu der Verbreitung und Normalisierung von bestimmten Genderverkörperungen, Performances und damit assoziierten Gender- und auch sexuellen Praktiken, die den (leicht) konsumierbaren „good-trans*“ herstellen und auf den Bildschirmen (inter)national im technologischen, psychologischen und post-modernistisch semantischen Sinne projizieren. Das Buch knüpft vertiefend an diese Hypothese an und schafft es darüber hinaus, alternative trans* Darstellungen aufzuzeigen und zu erläutern.

Der Band schließt mit einem Nachwort von Prof. Dr. Greta Olson, Mitglied der Sektion „Medien und Gender“. Eingeleitet werden die Beiträge durch ein Vorwort von Dr. Jutta Hergenhan, wissenschaftliche Direktorin des ZMI und Sprecherin der Sektion „Medien und Gender“.

 

Gallo González, Danae (Hg.): Trans* Time. Projecting Transness in European (TV) Series, Frankfurt a. M.: Campus 2021. Interaktiva-Reihe. 212 S., kartoniert: 39,95 Euro, auch als E-book erhältlich ab 19. Mai 2021.

ISBN: 9783593513614 

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

 



Kornelia Hahn, Andreas Langenohl (Hg.): „Protestkommunikation: Konflikte um die Legitimität politischer Öffentlichkeit“

Protestkommunikation: Konflikte um die Legitimität politischer Öffentlichkeit
Hahn, Kornelia, Langenohl, Andreas (Hg.): Protestkommunikation. Konflikte um die Legitimität politischer Öffentlichkeit. Wiesbaden: Springer 2021

Politische Öffentlichkeit beruht auf Vorstellungen legitimer Formen öffentlicher Kommunikation. Gerade diese werden durch Protestkommunikation häufig herausgefordert. Hierzu versammelt der Band Beiträge, die unterschiedliche Perspektiven auf diese Protestkommunikation bearbeiten: den Streit über die Legitimität politischer Öffentlichkeit als Motor von Protest, die Anrufung von Öffentlichkeit als Symbol gesellschaftlicher Allgemeinheit sowie die vieldeutige Medialität von Protestkommunikation. (Quelle: Springer Verlag)


Die Autor*innen:

Prof. Kornelia Hahn ist Leiterin der Abteilung Soziologie an der Universität Salzburg.

Prof. Andreas Langenohl ist Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Allgemeiner Gesellschaftsvergleich an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 


Hahn, Kornelia, Langenohl, Andreas (Hg.): Protestkommunikation. Konflikte um die Legitimität politischer ÖffentlichkeitWiesbaden: Springer 2021. 252 S., Softcover 44,99 Euro, eBook 34,99 Euro.

ISBN: 978-3-658-31482-8

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

 

 

Henning Lobin (Hg.): „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“

   Lobin, Henning (Hg.): Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert. Berlin: Dudenverlag, 2021.
Lobin, Henning (Hg.): Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert. Berlin: Duden 2021

Gendersternchen? Deutsch ins Grundgesetz? Deutsch als Arbeitssprache in der EU? – Öffentliche Debatten um sprachpolitische Positionen treten immer häufiger und hitziger auf und erfahren große mediale Aufmerksamkeit. In seinem Buch „Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert“, das im März 2021 im Dudenverlag erschienen ist, beleuchtet Prof. Henning Lobin aktuelle Sprachpolitik von Parteien als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Hierzu untersuchte er Parteiprogramme und zeigt auf, wie die Neue Rechte das Thema Sprache gezielt einsetzt und nationalidentitär instrumentalisiert. Er arbeitet hierbei auch die historischen Hintergründe auf und analysiert die Vorgehensweise des Vereins Deutsche Sprache, der Diskussionen zu sprachlichen Themen seit vielen Jahren merklich beeinflusse. Neben der Darstellung dieses „neuen Sprachkampfs“ entwickelt Lobin „für alle diese Themen Vorschläge, die weder ins eine noch ins andere Extrem verfallen“.

 

Henning Lobin, geboren 1964, ist seit 2018 Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim und Professor für Germanistische Linguistik an der Mannheimer Universität. Zuvor war er von 1999 bis 2018 Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen und neben Prof. Claus Leggewie Mitbegründer des ZMI im Jahr 2001. Am ZMI fungierte er zunächst als stellvertretender (2001–2007) und später als Geschäftsführender Direktor (2007–2016). Zu Lobins Forschungsschwerpunkten gehören neben der Sprachpolitik, Politolinguistik sowie multimedialer und wissenschaftlicher Kommunikation auch die Korpuslinguistik und Digitalisierung der Kulturtechniken der Schrift.

 

Lobin, Henning (Hg.): Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert. Berlin: Duden 2021. Reihe: Duden-Sachbuch. 192 S., Print 15,00 Euro.

ISBN: 978-3-411-74004-8

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

 

 

 

Personalia

Verlängerung der Georg Büchner-Professur und Veröffentlichung der Antrittsvorlesung

Die zwischenzeitlich vergriffene Anthologie „Ästhetik der Abwesenheit“ von Prof. Heiner Goebbels liegt nun in einer erweiterten Neuauflage beim Verlag „Theater der Zeit“ wieder vor. Neben mehreren neuen Texten, Vorträgen und Gesprächen enthält der Band auch eine bearbeitete Fassung der Antrittsvorlesung zur Georg Büchner-Professur, die Heiner Goebbels im April 2018 im Biologischen Hörsaal gehalten hatte. Außerordentlich erfreut ist er über die Verlängerung der Seniorprofessur, die ihm die Möglichkeit gibt, seine künstlerischen Forschungsprojekte  fortzuführen, die während der Pandemie durch die Verschiebung von Uraufführungen und Konzerten ausgesetzt werden mussten.

 

Heiner Goebbels. Foto: GEMA/Kevin Riedl
Heiner Goebbels. Foto: GEMA / Kevin Riedl


 

 

Ansgar Schnurr neues Direktoriumsmitglied

Prof. Dr. Ansgar Schnurr. Foto: Annalena Habermehl
Prof. Dr. Ansgar Schnurr. Foto: Annalena Habermehl

 

Als Mitglied in der Sektion „Macht - Medium - Gesellschaft“ ist Prof. Ansgar Schnurr bereits seit 2015 im ZMI tätig. Nun ist er auch Mitglied des Direktoriums des ZMI. Er ist Professor für Kunstpädagogik am Institut für Kunstpädagogik der JLU mit dem Schwerpunkt Kunstdidaktik. 

 

 

 

 












Tamara Zeyer vertritt Professur am Fachgebiet Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Kassel

Tamara Zeyer. Foto: Jan Simon Schäfer
Tamara Zeyer. Foto: Jan Simon Schäfer

 

Im Sommersemester 2021 vertritt Dr. Tamara Zeyer die Professur für Deutsch als Zweitsprache am Fachgebiet Deutsch als Fremd- und Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Kassel. Sie beantwortet weiterhin Anfragen zum Projekt „Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten“ am ZMI. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laura Wagenbach neue studentische Hilfskraft für Öffentlichkeitsarbeit und Recherche

Laura Wagenbach. Foto: Privat
Laura Wagenbach. Foto: Privat


Laura Wagenbach vertieft seit Februar 2021 ihre Erfahrungen als studentische Hilfskraft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Recherche am ZMI. Sie absolvierte an der Philipps-Universität Marburg den Bachelorstudiengang „Anglophone Studies“ und ist momentan an der JLU im Masterstudiengang „Intercultural Communication and Business“ (Anglistik, Galloromanistik und Betriebswirtschaftslehre) eingeschrieben. Neben ihrem Studium war sie als freie Mitarbeiterin bei der Gießener Allgemeinen Zeitung tätig und schloss ein Volontariat im Literarischen Zentrum Gießen ab, bei dem u.a. die Mitarbeit und Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Dokumentation von Literaturveranstaltungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Pflege der Onlinepräsenz zu ihren Aufgaben gehörte.





Liza Beci neue Hilfskraft der Sektion Macht - Medium - Gesellschaft

Liza Beci. Foto: privat
Liza Beci. Foto: Privat


Liza Beci ist seit Dezember 2020 als studentische Hilfskraft in der Sektion „Macht -Medium - Gesellschaft“ tätig. Seit Oktober 2019 ist sie außerdem studentische Hilfskraft am Institut für Politikwissenschaft an der Professur für das „Politische und soziale System Deutschlands und der Vergleich politischer Systeme“ eingestellt. Sie studiert im sechsten Semester Biologie und Politik & Wirtschaft im Gymansiallehramt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als stud. Hilfskraft beschäftigt sie sich vor allem mit der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen. So hat sie während der Aktionswoche „Digitaler Habitus“ maßgeblich die Koordinierung des Verlaufs der Aktionswoche übernommen und mehrere Veranstaltungen moderiert. Neben den universitären Tätigkeiten ist sie außerdem die Sprecherin der Jusos Gießen. 

Im Oktober 2020 erschien ihr erster veröffentlichter Text zum Thema Fast Fashion und Ressourcenknappheit im Stud. et al. Reader des AStAs der Uni-Gießen: Stud* et al. 2020 – jetzt runterladen! – AStA der JLU Gießen (asta-giessen.de).

 

 

 

Luisa Knechtel neue Hilfskraft im DaF-Projekt

Luisa Knechtel. Foto: Privat
Luisa Knechtel. Foto: Privat


Das DigiDaFZ-Projekt wird nun mit Luisa Knechtel verstärkt. Sie hat gerade einen Masterabschluss an der Universität Gießen im Studiengang „Sprache, Literatur, Kultur“ mit den Fächern Deutsch als Fremdsprache und Romanistik gemacht. Außerdem leitet sie seit Mai 2020 als studentische Hilfskraft im Buddyteam des Akademischen Auslandsamtes Deutschkurse für studieninteressierte Geflüchtete.


 

 

 

 

  

  







 

 

 Pavlina Miteva neue Mitarbeiterin und Mitglied des Panel on Planetary Thinking

Pavlina Miteva. Foto: Privat
Pavlina Miteva. Foto: Privat


Pavlina Miteva ist seit Januar 2021 Mitglied des Panel on Planetary Thinking. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin wird sie das Panel für ungefähr ein Jahr hauptsächlich bei der Forschungstätigkeit und beim Projektmanagement unterstützen. Seit 2019 arbeitet sie im Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in Politikwissenschaften.






 

 

 

Abdullah Erdogan tritt Volontariat „Fiktionales Erzählen“ beim WDR an

Abdullah Erdogan. Foto: ZMI
Abdullah Erdogan. Foto: ZMI

Abdullah Erdogan tritt zum 1. April 2021 das Volontariat „Fiktionales Erzählen“ beim WDR an. Er wird dort für die Produktionen im Programmbereich „Fernsehspielfilm, Kino und Serie“, sowie der Redaktion „Hörspiel und Akustische Kunst“ zuständig sein, mit dem Schwerpunkt Crossmedia-Redakteur. Darüber hinaus wird er im Rahmen des Volontariats zum Fernseh- und Radiojournalisten ausgebildet. 

Abdullah Erdogan studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen. Sein Abschlussprojekt ist das Mobilegame „Die Fabrik“ (Veröffentlichung März 2021 für Android, für iOS geplant). Er war von April 2018 bis August 2019 am ZMI als Hilfskraft von Prof. Claus Leggewie sowie für die Öffentlichkeitsarbeit und Recherche beschäftigt.

 

 

 

Johanna Michel verlässt das ZMI

Foto: Pixy Foto Wetzlar
Johanna Michel. Foto: Pixy Foto Wetzlar

Johanna Michel, wissenschaftliche Hilfskraft in den Projekten „Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten“ und DigiDaFZ, hat Ende Januar 2021 das ZMI verlassen, um am Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft die Stelle als Referentin für Bildungsmanagement anzutreten. 

Das HMWK-Projekt unterstützt Jennifer Ecker als wissenschaftliche Hilfskraft, die 2020 bereits im DigiDaFZ-Projekt am ZMI tätig war.