Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Herzlich willkommen!

Aktuell

ZMI-Blogs

Workshop: Tentacular Desire. Von handelnden Objekten und verhandelten Körperbildern im Kontext queerer Pornografie und feministisches Porno-Screening: FLUIDØ

Workshop zu queerer Pornografie mit anschließendem öffentlichen Film-Screening 18. Dezember 2019.

workshop_gießen_tentacular_desire_2_700.jpg

Die ZMI-Sektion Medien und Gender organisiert am Mittwoch, den 18. Dezember 2019 von 15:00 bis 17:00 Uhr einen Workshop zu queerer Pornografie. Der Workshop mit Friederike Nastold findet im Ludwigplatz 13, Raum 707 statt. Die Veranstaltung ist auf 15 Teilnehmende begrenzt, ihm schließt sich ein öffentliches Film-Screening an.

Wer, wie, was handelt und wird verhandelt? Orgiastische Körper im Blick: Im Rahmen eines zweistündigen Workshops wollen wir uns verschiedenen queerfeministischen Filmprojekten aus dem künstlerischen und aktivistischen Kontext widmen. Was ist queere Pornografie und wie zeigt sich ihr kritisches Potential? Über einen historischen Abriss sollen die feministischen sex wars der 1970er Jahre aufgegriffen und mit den heutigen Diskussionen in Bezug gesetzt werden.

Kein Vorwissen erforderlich. Max. 15 Personen. Anmeldungen bitte an .

 

Feministisches Porno-Screening: FLUIDØ

Poster_Fluido_2_300.jpgDeutschland, 2017, 80 Minuten, Regie: Shu Lea Cheang, Hauptdarsteller*innen: Candy Flip, Bishop Black, Kristina Marlen

„Im Jahr 2060 ist die Welt von Aids befreit. Allerdings sind bei einigen Menschen die HI-Viren zu einem Gen mutiert, aus dem sich eine Droge gewinnen lässt, die zum Rauschmittel des 21. Jahrhunderts geworden ist. Eine Geheimpolizei versucht mithilfe virtuell unterstützter Direktkontrollen zu ermitteln, wer Träger*in dieses Gens ist. Währenddessen müssen anderenorts junge Männer an ein Kabelsystem gefesselt Sperma für die Gewinnung marktbeherrschender Pharmazeutika produzieren.

Die in Taiwan geborene Multimediakünstlerin und Filmemacherin Shu Lea Cheang hat in Berlin einen dystopischen Science-Fiction gedreht, bei dem es um die Macht von Körperflüssigkeiten und um deren Gewinnung geht. In Form einer orgiastischen Oper inszeniert sie einen atemlosen Reigen aus Körpern, Sekreten, Performances und sexuellen Akten, die oft im Dienste einer übergeordneten Ökonomie stehen. Ein über weite Strecken experimentelles und ungewöhnliches, auf konsequente Art parapornografisches Drama, in dem die Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen.“

Mit einer Einführung in den Kontext queerer, feministischer Pornografie mit anschließender Diskussion mit Friederike Nastold, Kunsthochschule Mainz. Sie promoviert zu queerer Pornografie, organisiert Vulva-Workshops und ist in feministischen Kollektiven (ToytoytoyOrga Orga) aktiv.

Wann: am Mittwoch, den 18. Dezember 2019, ab 18 Uhr im Kinocenter Gießen.

Hier finden Sie einen Trailer zum Film.

 

 

 

(24.10.2019, Berit Beckers)

"Einseitig, teuer, überflüssig…"Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik" - Videomitschnitt jetzt verfügbar

Auf dem YouTube-Kanal des ZMI ist ab sofort die Aufzeichnung der Podiumdiskussion "Einseitig, teuer, überflüssig…" Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik" zu finden.


Seit einiger Zeit sind die öffentlich-rechtlichen Medien Gegenstand massiver Kritik innerhalb der Bevölkerung geworden. Es wird nach ihrer Bedeutung gefragt. Auch wird gefragt, an wen sie sich richten und wohin sich die deutsche Medienlandschaft entwickelt. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürgern in die öffentlich-rechtlichen Medien nimmt ab. Darüber hinaus fordern auch viele ihre Abschaffung.

Bei der Podiumsdiskussion "'Einseitig, teuer, überflüssig…' Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik" haben sich die Referentinnen und ReferentenFrau Prof. Dr. Ulrike Weckel (JLU), Herr Dr. Leonard Novy (Zentrum für Medien und Kommunikationspolitik/Köln), Frau Prof. Dr. Nicole Zillien (JLU) und Herr Prof. Dr. Tanjev Schultz (Universität Mainz) – mit dem Thema des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit Hinblick auf die unabhängige Berichterstattung sowie auf das Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Die Podiumsdiskussion fand am 29.10.2019 um 18 Uhr in der Aula der Universität Gießen statt. Sie wurde von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (Zentrum für Medien und Interaktivität/JLU) moderiert.

 

Die Veranstaltung wurde von der Sektion „Macht – Medium – Gesellschaft“ des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) in Kooperation mit dem Forschungsverbund „antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation“ des Fachbereichs 03 organisiert.

 

(07.11.2019, Komla Digoh)

"Autoritäre Populisten gegen Gender: Trump, Bolsonaro und die AfD" - Videomitschnitt ab jetzt verfügbar

Ab sofort ist auf dem YouTube-Kanal des ZMI der Videomitschnitt der Podiumsdiskussion "Autoritäre Populisten gegen Gender: Trump, Bolsonaro und die AfD" verfügbar.

Die Podiumsdiskussion beleuchtete das Phänomen der „autoritären Populisten“ anhand der zentralen Akteure Donald Trump und Jair Bolsonaro im Hinblick auf deren Gender-Handeln und ihre damit verbundenen medialen Strategien.

Die Veranstaltung fand am 24. Oktober um 18 Uhr c.t. in der Aula der JLU statt; die Referierenden waren Dr. Dinah Leschzyk (ZMI-Sektion Medien und Gender), Prof. Dorothée de Nève (stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des ZMI) und Prof. Greta Olson (ZMI-Sektion Medien und Gender).

Autoritäre Populisten erfahren in vielen Ländern wachsenden Zuspruch durch die Wahlbevölkerung. Staaten von weltpolitisch zentraler Bedeutung wie die USA und Brasilien werden mit Donald Trump und Jair Bolsonaro inzwischen von autoritären Populisten regiert. Auch in Europa wird mit Ungarn durch die langjährige Regierung Victor Orbans ein Land durch die Herrschaft eines autoritären Populisten seit Jahren stark umstrukturiert. In Deutschland wachsen die Tendenzen ebenfalls hin zu einem autoritären Populismus: Indikatoren dafür sind die bundesweiten Wahlerfolge der AfD, die es als Partei erst seit wenigen Jahren gibt.

Zentrale Elemente des politischen Handelns autoritärer Populisten sind Angriffe gegen demokratische und egalitäre Geschlechtervorstellungen, und ganz konkret gegen Frauen und LGBTIQ*. Diese Angriffe finden in verschiedensten Formen statt: verbal, physisch, diskursiv, symbolisch, institutionell und nicht zuletzt durch Regierungshandeln. Ein Charakteristikum dieses genderfeindlichen populistischen Handelns ist seine mediale Dimension, und insbesondere die direkte Kommunikation autoritärer Populisten über soziale Medien.

 

(06.11.2019, Rahel Schmitz)

"Stimmen aus der Praxis" mit Regina Schilling

Die Regisseurin des Films "Kulenkampfs Schuhe" zu Gast bei der Fachjournalistik Geschichte.

Stimmen aus der Praxis - Regina SchillingAm heutigen Dienstag beginnt erneut die Veranstaltungsreihe "Stimmen aus der Praxis". Beim ersten Termin des Semesters ist Regina Schilling zu  Gast. Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin und Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, bekannt insbesondere durch ihren preisgekrönten Film Kulenkampffs Schuhe (2018). Darin spürt sie ihrem verstorbenen Vater anhand der Unterhaltungsshows nach, die ihn und nahezu die gesamte Bundesrepublik von den 1950er bis in die 1970er Jahre samstagabends vor dem Fernseher gefesselt haben.

Der Dokumentarfilm erzählt nicht nur eine persönliche Geschichte, sondern auch die des deutschen Fernsehens in der Zeit des "Wirtschaftswunders", in der der Krieg immer wieder überraschend nachhallte. Regina Schilling macht damit die Schwere sichtbar, die das Bedürfnis nach der Leichtigkeit der Samstagabendshows schuf.

Dis Diskussion mit Regina Schilling findet am Dienstag, den 05.11.2019 um 13 Uhr in Raum C29 statt.

Die Reihe "Stimmen aus der Praxis" wird von der Fachjournalistk Geschichte der JLU in Kooperation mit der Sektion Medien und Geschichte des ZMI veranstaltet.

 

(05.11.2019, Jonas Feike)

Mehr ...