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Projekt "REMES"

2004-2005

Electronic Multilinguistic Service Center of Social Sciences


Ausgangspunkt: interagenda – eine interaktive Plattform des ZMI

Auf der Basis von Erfahrungen mit der Plattform www.interagenda.info, einem interaktiven
Wochenkalender für wissenschaftliche Konferenzen und Vorträge, wurde im EU-Projekt Remes ein neues Produkt entwickelt: eine europäische Plattform im Internet mit dem Arbeitstitel europagenda. Ausgangspunkt für die Einrichtung der europagenda-Plattform war die Beobachtung, dass es hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeit des Internets generell einen großen Nachholbedarf für wissenschaftliche Institutionen gibt: Veranstalter und Organisatoren wissenschaftlicher Events nutzten unterschiedlich stark die „interaktiven“ Vorteile des Internets – meist auf niedrigem Niveau.

Ziel des Projektes war europäische Wissenschaftskalender (analog zu www.interagenda.info) im Netz zu erfassen, einen Überblick über das einschlägige Angebot zu erhalten und die europäische Wissenschaftslandschaft im Hinblick auf ihre Berichts- und Ankündigungssysteme zu überprüfen.

Prototyp: interaktive Konferenzseite www.politikkonsum.de

Auf der Basis einer Sichtung von rund zweitausend Konferenzseiten seit 2003 wurden interaktive Features herausgearbeitet, die bei der Erstellung einer Webseite für eine Konferenz/ Veranstaltung im Netz eine Rolle spielen. Mit einem lokalen Konferenzveranstalter in Gießen begann das Projektteam eine Kooperation und erprobte Möglichkeiten für die Ankündigung und die Sichtbarmachung des Verlaufs einer Konferenz im Netz. Die Entwicklung dieses Prototyps erlaubte es, Erfahrungen zu sammeln, interaktive Features auszuprobieren, Ideen auf Machbarkeit zu überprüfen und zu verbessern. Im Hintergrund stand die Frage, ob ein entsprechender Service auf nationaler und europäischer Ebene marktfähig wäre (analog zu den businessbezogenen Diensten).

Weiterentwicklung: europagenda

Ergebnisse
Im Bereich des eBusiness, zum Teil auch in den Naturwissenschaften, haben sich Online- und Telefonkonferenzen, die häufig von privaten Agenturen vorbereitet werden, durchgesetzt; weniger üblich ist dieses Format in den Sozial- und Kulturwissenschaften, obwohl im Untersuchungszeitraum (2004-2005) einige Fortschritte zu beobachten waren. Veranstalter nutzen die digitalen Medien zunehmend, sie lassen sich bisher jedoch selten auf deren interaktive Möglichkeiten ein, so dass in der Regel eine Konferenzankündigung „wie im Printmedium“ entsteht, also „wie auf Papier“ vorzufinden ist. Selten kann der Nutzer vorab mit dem Veranstalter in Kontakt treten, noch seltener kann ein Interessent „virtuell“ an Konferenzen teilnehmen und sich nach dem Abschluss der Konferenz über Inhalte und Ergebnisse ein Bild machen. Meist begnügen sich die Veranstalter mit einer Kurzbeschreibung und der statischen Darstellung des Programmablaufs, man findet selten Abstracts der Referate oder die Kurzbiographien der Referenten; die stärksten Defizite liegen jedoch im Fehlen der moderierten Online-Diskussionen und der Ergebnissicherung.

Nicht alle aus dem E-Business bekannten Möglichkeiten und Dienste sind auf den Wissenschaftsbetrieb übertragbar, allerdings können Tools und Erfahrungen technisch und inhaltlich für wissenschaftliche Konferenzen adaptiert werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Claus Leggewie

Projektmitarbeit: Dr. Elke Mühlleitner (Teamleitung)
Oliver Fritsch
Christian Marx
Christian Hochhuth (Design)
Justin Salisbury / Guy Simonow (Texttechnologie)

 


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