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Tagung Haus-Geschlecht-Sicherheit

Tagung "Haus - Geschlecht - Sicherheit. diskursive Formierungen in der frühen Neuzeit", vom 7. - 8. Dezember

 

 

Die Tagung "Haus - Geschlecht - Sicherheit. diskursive Formierungen in der frühen Neuzeit" wird von Sektionsmitglied Prof. Dr. Sigrid Ruby in Kooperation mit Prof. Inken-Schmidt Voges von der Universität Marburg am 7. und 8. Dezember veranstaltet.

 

Das Haus bildete seit dem 15. Jahrhundert den faktischen, wie symbolischen Kontext individueller Lebensführung in der Familie und war zugleich durch seine ökonomischen, erzieherischen, gemeindlichen und ästhetischen Funktionen ein wesentlicher Garant wie auch Prototyp sozialer Stabilität. Da diese Stabilität aber nicht per se gegeben war, sondern in der täglichen Performanz immer wieder neu hergestellt werden musste, war das Haus zugleich ein Schauplatz potenziell destabilisierender Situationen. Im Zentrum des Interesses der Tagung stehen die zahlreichen schriftlichen und visuellen Diskurse, mittels derer über das Haus und seine ambivalenten Sicherheitsleistungen reflektiert wurde; Diskurse, die in der frühen Neuzeit normierend wirkten, aber auch von sozialen Praktiken und Herausforderungen sowie gestalterischen Konventionen respektive Innovationen geformt und verändert wurden.

 

Die Tagung findet online statt. Das ausführliche Programm ist unter folgendem Link zu finden.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Es wird um Anmeldung gebeten: Elisabetta.Cau@kunstgeschichte.uni-giessen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (26.11.2020, Tillmann Schorstein)