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Nach der Transkription: Das Analoge im Digitalen, das Digitale im Analogen

Nach der Transkription: Das Analoge im Digitalen, das Digitale im Analogen

Die zweite Tagung der Reihe Zukünfte der Philologie im Medienumbruch widmete sich sowohl den Transkriptionen als auch den Interaktionen zwischen analogen und digitalen Objekten. Das 'Digitalisieren' als Dreh- und Angelpunkt der Digital Humanities meint dabei gleichermaßen die Umwandlung eines analogen Zeichen-Ensembles in ein digitales Bildobjekt, ebenso aber auch die Umwandlung von digitalen Bildobjekten in Text-Dateien. Bei dieser Umwandlung findet nicht nur eine digitale Transkription statt, sondern in editionsphilologischen Projekten (etwa der von Anne Bohnenkamp besorgten digitalen Faust-Edition) werden zudem bestimmte Eigenschaften des analogen Ausgangsmaterials durch verschiedene Formen der digitalen diplomatischen Transkription 'sichtbar' gemacht. 

Neben den philologischen Aufgaben einer digitalen Transkription, gibt es auch eine performative Dimension der Digitalisierung: Hier geht es nicht nur um die 'views', mit denen digitale Zeichen-Ensembles in Szene gesetzt werden, sondern auch um jene Objektaspekte, die sich nicht vollständig digitalisieren lassen. Hierzu zählen Faksimiles, die als digitalisierte analoge Objekte angesehen werden müssen. 

Bei der Tagung ging es um die Frage, wie sich in philologischen, archivalischen, kuratorischen und performativen Kontexten die Interaktion zwischen Analogem und Digitalem nach der (digitalen) Transkription beschreiben lässt.  Diese Tagung wurde von Prof. Uwe Wirth (ZMI-Sektion Kunst und Medien / Institut für Germanistik/JLU) und Irmgard Wirtz (Schweizerisches Literaturarchiv, Bern) organisiert. Sie fand am 6. und 7. Februar 2020 im Sitzungsraum des ZMI statt und setzte sich mit den verschiedenen Modi der Interaktion zwischen Digitalisaten und analogen Objekten auseinander.

 

(24.04.2020, Komla Digoh)