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Artikelaktionen

Otto Behaghel-Professur

Otto Behaghel-Professur

Otto Behaghel-Professur

Prof. Dr. Dietmar Rösler

Inhaber der Otto Behaghel-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

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Prof. Dietmar Rösler – Foto: JLU-Pressestelle / Rolf Wegst
Prof. Dr. Dietmar Rösler

Zentrum für Medien und Interaktivität

Ludwigstraße 34

35390 Gießen

Tel.: +49 641 99 16350

Fax: +49 641 99 16359

E-Mail: dietmar.roesler

Staff: selmin.hayircil

Prof. Dr. Dietmar Rösler wurde im Wintersemester 2017/ 2018 als erster Amtsinhaber auf die Otto Behaghel-Professor berufen. Von 1996 bis 2017 lehrte Dietmar Rösler an der Justus Liebig-Universität Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen das Verhältnis von gesteuertem und natürlichem Fremdsprachenlernen, Interkulturelle Kommunikation, Technologie und Fremdsprachenlernen, Grammatikvermittlung und Lehrmaterialanalyse.

Dietmar Rösler ist Direktoriumsmitglied des ZMI und Sprecher der Sektion 3 Educational Linguistics.

Aktuell

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Aktuell

Aktuelles

Digitale Medien in Integrationskursen an Deutschen Volkshochschulen

Am 19. und 20. November 2018 fand die Fachtagung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes “Digitales Lernen in Grundbildung und Integration” in Köln statt. Dr. Tamara Zeyer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im HMWK-Projekt Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten; leitete den Workshop zum Thema “Digitale Medien im Sprachunterricht - Von der Idee zum Konzept”, in dem das Potenzial der digitalen Medien für die Sprachförderung von DaF-/DaZ-Lernenden besprochen wurde. Es wurde darüber diskutiert, wie digitale Medien in die Arbeitskontexte der Workshopteilnehmenden sinnvoll eingebunden werden könnten.

 

Workshops für studieninteressierte Geflüchtete: Kommunikation an der Universität

Workshop für Geflüchtete
Foto: Christian Gerndt / Buddyprogramm der JLU
Im Rahmen des Buddyprogramms der JLU wurden studieninteressierten Geflüchteten und internationalen Studienbewerbenden im November zwei Workshops zum Thema “Deutsch für die Uni” unter der Leitung von Dr. Tamara Zeyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiterin im HMWK-Projekt Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten;  angeboten. In den Workshops wurden strukturelle Aspekte deutscher Hochschulen mit dem besonderen Fokus auf die Kommunikation an der Universität besprochen. Die Teilnehmenden lernten Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Kontexten (in Seminaren, mit Professoren und per E-Mail) kennen und konnten sie in verschiedenen Übungen und Aktivitäten während des Workshops anwenden.

 

 

 

Paradigmenwechsel und ihre Folgen

Nicht nur in den Kulturwissenschaften, auch in der Fremdsprachenforschung ist das leichtfertige Behaupten von immer neuen Turns oder Paradigmen ein beliebtes akademisches Vorgehen. Vom Paradigmabegriff im Kuhnschen Sinne ist dabei wenig übrig geblieben, er rutscht ab ins akademische Marketing.  Welche Auswirkungen dies für die Forschung und die Praxis des Fremdsprachenunterrichts  hat, diskutiert Dietmar Rösler in: The only turn worth watching in the 20th century is Tina Turner’s. How the sloganisation of foreign language research can impede the furthering of knowledge and make life difficult for practitioners. In: Schmenk, Barbara/Breidbach, Stephan/Küster, Lutz (Hrsg): Sloganization in Language Education Discourse. Bristol: Multilingual Matters, 2018, 42-56.


Germanistische Begegnungen: Prof. Dietmar Rösler moderiert Sektion Deutsch als Fremdsprache

BonnJährlich führt der Deutsche Akademische Austauschdienst eine Begegnungstagung durch, auf der sich Germanisten aus einer bestimmten Region mit germanistischen Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland mehrere Tage lang zu einem intensiven Austausch treffen. Dabei stehen sowohl fachliche Themen als auch die Entwicklung der Germanistik in der jeweiligen Region auf dem Programm. Nach Nordamerika im letzten Jahr waren bei der diesjährigen Tagung in Bonn vom 18. bis 21. Oktober die Slowakei, Tschechien und Ungarn die Partnerländer.

In seiner Eigenschaft als Mitglied des Beirats Germanistik des DAAD leitete Dietmar Rösler dabei zusammen mit seiner tschechischen Kollegin Prof. Hana Andrášová von der Südböhmischen Universität České Budějovice die Sektion Deutsch als Fremdsprache, in der in großer thematischer Breite sowohl Forschungsarbeiten zu Lehr-/Lernprozessen und Motiven für das Deutschlernen als auch kontrastive Fragestellungen behandelt wurden.

Werkstattgespräche Deutsch als Fremdsprache

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Foto: Selmin Hayircil / ZMI
Wer anfängt, Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten, kann didaktische Unterstützung gebrauchen. An sechs Tagen, beginnend mit dem 1. November, bietet Dr. Tamara Zeyer, Mitarbeiterin im HMWK-Projekt Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten,  in diesem Wintersemester in den Räumen des Akademischen Auslandsamts Einführungen in ausgewählte unterrichtsbezogene Themen und Möglichkeiten zur Reflexion der eigenen Praxis an. Zur Auswahl stehen die folgenden Themen: Medien und Apps im DaF-Unterricht, Aussprachetraining, Unterrichtsplanung, Wortschatz- und Grammatikerwerb, Lieder im DaF-Unterricht, Lernen mit Bewegung, Förderung der Mündlichkeit und Kreatives Schreiben. Genauere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man hier.

Weiterbildung für hessische Lehrkräfte im Fach Deutsch als Zweitsprache – drei Jahre intensiver Einsatz des Fachgebiets Deutsch als Fremdsprache der JLU kommt zu einem Ende

2015 begann die Hessische Lehrkräfteakademie mit einer Reihe von einjährigen Weiterbildungsveranstaltungen für das Fach Deutsch als Zweitsprache. Hessische Lehrkräfte mit dem Fach Deutsch oder einer Fremdsprache erarbeiteten sich das Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache. In den letzten vier Jahren durchliefen insgesamt elf Gruppen mit jeweils ca. 35 Teilnehmenden das Programm.

Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit Prof. Dietmar Rösler entwickelt. Das Gießener DaF-Team – Prof. Rösler, Dr. Tamara Zeyer, Sandra Köppen, Fillipa Buda – übernahm die Veranstaltungen zu Themen wie Grammatikvermittlung, die Rolle digitaler Medien beim Zweitspracherwerb, dramapädagogische Vermittlungsformen, Formen und Bedeutung des Input, Zielgruppenbezug von Lehrwerken, Mehrsprachigkeits- und Spracherwerbstheorien, zielsprachige Normen und Umgang mit Fehlern. Teilnehmende, die nicht das Fach Deutsch vertraten, erhielten zusätzlich eine intensive Schulung zur deutschen Sprache, veranstaltet von Prof.Mathilde Hennig und ihrem Team.

Zentral für jede Gruppe: ein sog. Praxiserkundungsprojekt, in dem die TeilnehmerInnen ein von ihnen selbst bestimmtes Thema bearbeiteten, das ihnen in ihrer Praxis besonders unter den Nägeln brannte.

Fremdsprachenlernen mit digitalen Medien – Jahrestreffen in Rauischholzhausen

rauischholzhausen2018

Vor 21 Jahren begann es als informelles Treffen der von Prof. Michael Legutke und Prof. Dietmar Rösler betreuten Gießener DoktorandInnen, die sich mit dem zu dieser Zeit exotischen Gegenstand Fremdsprachenlernen mit digitalen Medien befassten. Die DoktorandInnen von damals haben die JLU verlassen und betreuen inzwischen selbst die nächste ForscherInnengeneration und so trafen sich am 27. und 28. Juli 2018 TeilnehmerInnen aus Braunschweig, Hanoi, Heidelberg, Hongkong, Leipzig, Lüneburg, Siegen, Tokio und natürlich Gießen zu einem produktiven Austausch über aktuelle Projekte, perfekt organisiert von Dr. Tamara Zeyer.

Diskutiert wurden unter anderem Fragen der Gamifizierung, des Stellenwerts des digitalen Selbstlernens, der Aufgabengestaltung in Online-Umgebungen und der Konsequenzen, die die Digitalisierung für die Lehrerbildung hat.  Auch das große, gerade anlaufende Kooperationsprojekt  Integrated Language Learning & Social Awareness, das die Baptist University Hongkong mit verschiedenen Universitäten in Europa, u.a. mit der JLU, durchführt, wurde vorgestellt.  Der nicht-akademische Höhepunkt der Tagung: die gemeinsame Suche nach dem roten Mond der totalen Mondfinsternis, die aufgrund der Wetterverhältnisse zu einer kleinen Nachtwanderung durch die Umgebung Rauischholzhausens wurde.

Neues Forschungsprojekt am ZMI

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Erforschung der Rolle digitaler Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten

Wie kann die Verwendung digitaler Medien innerhalb und außerhalb des Unterrichts den Deutscherwerb verbessern? Wie kann die Nutzung von Smartphones bei der Bewältigung von kommunikativen Herausforderungen im universitären Alltag zur Basis für einen Unterricht werden, der genauer auf die Lebenswelt der Lernenden bezogen ist? Welchen Beitrag leisten digitale Medien zu einem erfolgreichen Übergang vom Sprachkurs ins Studium? Wie können sie studienbegleitend erfolgreiches Studieren in den ersten Semestern unterstützen?

Dies sind die leitenden Fragestellungen eines neu an der Otto-Behaghel-Seniorprofessur angesiedelten Forschungsprojekts. Es ist eines von fünf Projekten an den Universitäten Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg, die im Rahmen des hessischen Aktionsplans zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert werden. Geplant ist eine Kooperation mit dem Akademischen Auslandsamt, das Deutschkurse für studieninteressierte Geflüchtete anbietet.

Projektteam: Prof. Dietmar Rösler, Dr. Tamara Zeyer, Selmin Hayircil, M.A., Merve Usta, M.A.

Verbesserung der Ausbildung von Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache weltweit

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Foto (v. r. n. l.): Prof. Dietmar Rösler, Filippa Buda, M.A., Gießen und Natallia Baliuk M.A. Leipzig (C) Foto: Andreas Paasch / DAAD

DAAD gibt Startschuss für eine neue Lernplattform zur Unterstützung von Deutsch als Fremdsprache Studiengängen außerhalb des deutschsprachigen Raums.

Eingeleitet von einem ebenso amüsanten wie lehrreichen Blick in die Zukunft der digitalen Geisteswissenschaften durch den Baseler Digital Humanities Forscher Gerhard Lauer hoben DAAD und Auswärtiges Amt am 4. Mai in Berlin ihr ambitioniertes Projekt Dhoch3 aus der Taufe.  Mit diesem Projekt soll die akademische Ausbildung von Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache an Schulen und Hochschulen weltweit unterstützt werden. Der DAAD reagiert damit auf das steigende Interesse an gut ausgebildeten Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache.

Acht deutsche Universitäten kooperieren bei der Erstellung von acht Studienmodulen, die auf einer kostenlosen Moodle-Lernplattform für angehende Lehrkräfte bereit liegen.  Der Vorteil dieser Plattform: die angebotenen Texte und Aufgaben können von den Lehrenden vor Ort leicht an ihre eigenen Bedürfnisse angepasst werden, virtuelle Kursräume ermöglichen in der Ausbildung Interaktionen der zukünftigen Lehrkräfte.

Aus Gießen beteiligen sich Otto-Behaghel-Seniorprofessor Dietmar Rösler und Filippa Buda M.A in Kooperation mit der Universität Leipzig an diesem Projekt, sie zeichnen für das erste Modul verantwortlich.  Darin werden die grundlegenden Methoden und Prinzipien des Fremdsprachenlernens vorgestellt, es wird gezeigt, dass bestimmte Aspekte plötzlich in den Vorder- und andere in den Hintergrund treten und dass bestimmte Aspekte nach ihrer Einführung zum selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts werden, während andere bald kaum noch Beachtung finden. Die Nutzer und Nutzerinnen dieses Moduls werden die Kompetenz entwickeln, Methoden und Prinzipien im Hinblick auf ihre Relevanz für die jeweiligen Fremdsprachlernsituation einzuschätzen und die Diskussion um methodische Großformen mit der Diskussion um das angemessene methodische Vorgehen auf der Mikroebene zu verknüpfen.

Erste Erprobungen der Module in Europa und Asien haben gezeigt, dass ein großes Interesse an diesem Angebot des DAAD besteht. Interessenten finden ausführlichere Informationen auf: https://www.daad.de/der-daad/unsere-aufgaben/deutsche-sprache/foerderprogramme/de/54105-das-projekt-dhoch/

Antrittsvorlesung der Otto Behaghel-Seniorprofessur von Prof. Dr. Dietmar Rösler

Digitalisierung und Gamifizierung? Das Fremdsprachenlernen in Bildungsinstitutionen scheint seltsam unberührt von den Entwicklungen, die andere Bereiche des Lebens erfasst haben. Disruptive Innovationen Fehlanzeige. Vokabellernen auf dem Handy, ein paar Serious Games am Horizont, Selbstlernprogramme außerhalb von Schule und Hochschule viel mehr ist nicht. Bleibt das so? Werden das sich ändernde außerschulische Mediennutzungsverhalten, die technologische Entwicklung und die Möglichkeiten, die Big Data bieten, auch das institutionelle Fremdsprachenlernen radikal verändern? Mit Konsequenzen für Lehrerrolle und Stundentafeln, für das Verhältnis von Alleinlernen und Lernen in der Gruppe und für das Zusammenspiel von formellem und informellem Lernen? Haben sie Auswirkungen auf den Lebensweltbezug des Unterrichts, so dass die Unhintergehbarkeit der Künstlichkeit des Lernens im Klassenzimmer doch ein Stück weit hintergangen werden kann?

 

Mittwoch, den 24. Januar 2018, 18 Uhr c.t.

Margarete Bieber Saal, Ludwigstr. 34, 35390 Gießen 

Antrittsvorlesung Behaghel Seniorprofessur

Vita

Vita

Vita

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Prof. Dietmar Rösler – Foto: JLU-Pressestelle / Rolf Wegst

Nach dem Studium der Publizistik, Germanistik und Politologie an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) ging Dietmar Rösler zunächst als Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an das University College Dublin und danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Peter Eisenberg an das Institut für Germanistik der FU Berlin, wo er in dem damals noch sehr jungen Fach Deutsch als Fremdsprache promovierte. Von 1986–1996 war er Hochschullehrer am German Department des Londoner King’s College, von dort wechselte er auf die Professur für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Justus Liebig-Universität.

In Gießen übernahm Rösler die Verantwortung für das Fachgebiet und den Studiengang Deutsch als Fremdsprache und entwickelte zusammen mit Professor Henning Lobin, dem langjährigen Direktor des ZMI, den Masterstudiengang Sprachtechnologie und Fremdsprachendidaktik, in dem die Studierenden gleichzeitig in Computerlinguistik und Fremdsprachenforschung ausgebildet werden, einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Studiengang. Intensiv wurde in den 20 Jahren seines Wirkens die Zusammenarbeit mit der Germanistik in Asien ausgeweitet, davon zeugen unter anderem eine direkt nach Dienstantritt beginnende und bis heute fortgeführte Kooperation mit der Baptist University in Hongkong, eine Gastprofessur an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu-Delhi, die Betreuung von DoktorandInnen aus Asien und, oft in Kooperation mit dem DAAD oder dem Goethe-Institut, vielfältige Fortbildungen für DeutschlehrerInnen und GermanistInnen in Asien, vor allem in Vietnam.

Neben dem Forschungsfokus Fremdsprachenlernen mit digitalen Medien, den Dietmar Rösler in seinen zwanzig Jahren an der JLU kontinuierlich ausgebaut hat, spielte seit 2015 die Weiterbildung von hessischen DeutschlehrerInnen im Fach Deutsch als Zweitsprache in seinem akademischen Leben eine wichtige Rolle: Für die Lehrkräfteakademie hat er eine einjährige Weiterbildung für hessische DeutschlehrerInnen im Fach Deutsch als Zweitsprache konzipiert und intensiv auch selbst in ihr unterrichtet.

Publikationen

Publikationen

Die vollständige Publikationsliste ist hier zu finden.

Monographien (Auswahl)

(mit Emer O'Sullivan) Kinder- und Jugendliteratur im Fremdsprachenunterricht. Stauffenburg. Tübingen 2013.

Deutsch als Fremdsprache. Metzler. Stuttgart 2012.

(mit Nicola Würffel) Online-Tutoren. Kompetenzen und Ausbildung. Narr. Tübingen 2010.

E-Learning Fremdsprachen - eine kritische Einführung. Stauffenberg. Tübingen 2004.

(mit Markus Biechele, Stefan Ulrich und Nicola Würffel) Internet-Aufgaben Deutsch als Fremdsprache. Klett. Stuttgart 2003.

Deutsch als Fremdsprache außerhalb des deutschsprachigen Raums. Ein (überwiegend praktischer) Beitrag zur Fortbildung von Fremdsprachenlehrern. Narr. Tübingen 1998.

Herausgeberschaften

(mit Nicola Würffel, Hg.) Blended Learning. Kombiniertes Lernen im Fremdsprachenunterricht. Themenheft der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch Heft 42, 2010.

(mit Michael Legutke) Fremdsprachenlernen mit digitalen Medien. Beiträge des Giessener Forschungskolloquiums. Narr. Tübingen 2003.

(mit Emer O'Sullivan) Deutsch als Fremdsprache mit Kinder- und Jugendliteratur. Themenheft der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch 14, 2002.

(mit Lothar Bredella, Franz-Joseph Meißner und Ansgar Nünning) Wie ist Fremdverstehen lehr- und lernbar. Narr. Tübingen 2000.

(mit Derek Glass und John White) Berlin - Literary Images of a City/Berlin - Eine Großstadt im Spiegel der Literatur. Schmidt. Berlin 1989.

Jugendbücher

(mit Emer O'Sullivan) Switch - wer ist hier wer? Rowohlt. Reinbek 2008.

(mit Emer O'Sullivan) I like you - und du? Rowohlt. Reinbek 1983.

Aufsätze

„Von den frühen Beiträgen der 1990er Jahre zur alltäglichen Telekollaboration. Die deutschsprachige Befassung mit DaF und chinesischen Lernenden im Wandel der Zeit“, in: Nicole Hartung, Kerstin Zimmermann (Hg.): Facetten des Deutschen – didaktisch, linguistisch, interkulturell. Universitätsverlag der TUB. Berlin 2017. S. 39-54.

„CALL und CMC - verschwimmen die Grenzen?“, in: Tamara Zeyer, Sebastian Stuhlmann, Roger D. Jones (Hg.): Interaktivität beim Fremdsprachenlernen und -lehren mit digitalen Medien. Hit oder Hype. Narr. Tübingen 2016. S. 69-86.

„Nähe und Distanz zur Mündlichkeit in der fremdsprachendidaktischen Diskussion. Versuch einer Annäherung“, in: Deutsch als Fremdsprache, 53. 2016. S. 135-149.

„Studienbegleitender Deutschunterricht in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen an Universitäten außerhalb des deutschsprachigen Raums“, in: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 20. 2015. S. 7-20.

„Medialer Wandel, didaktische Konstanz? Zur Entwicklung von Online-Kooperationen am Beispiel der DaF-Studiengänge der Universität Gießen“, in: Informationen Deutsch als Fremdsprache, 6. 2014. S. 489-501.

„Sprachnotstandsgebiet A – Herausforderungen an die Fremdsprachenforschung“, in: Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 24, 2013. S. 149-168.

„Die Funktion von Medien im Deutsch als Fremd- und Deutsch als Zweitsprache-Unterricht“, in: Hans-Jürgen Krumm u.a. (Hg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. Berlin 2010. S. 1199-1214.

„Das zweisprachige Seminar. Zur Integration von Sprach- und Fachvermittlung im universitären Fremdsprachenstudium“, in: Hélène Martinez, Marcus Reinfried (Hg.): Mehrsprachigkeitsdidaktik gestern, heute und morgen. Narr. Tübingen 2006. S. 227-235.

„Fremdsprachenlernen außerhalb des zielsprachigen Raums per virtueller Realität“, in: Fritz und Jucker (Hg.): Kommunikationsformen im Wandel der Zeit. Niemeyer. Tübingen 2000. S. 121-135.

(mit Emer O'Sullivan) „Stereotype im 'Rückwärtsgang': Zum didaktischen Umgang mit Heterostereotypen in kinderliterarischen Texten“, in: Lothar Bredella, Werner Delanoy (Hg.): Interkultureller Fremdsprachenunterricht: Das Verhältnis von Fremdem und Eigenem. Narr. Tübingen 1999. S. 312-321.

Projekte

Projekte

Forschungsschwerpunkte

  • Verhältnis von gesteuertem und natürlichem Zweit- und Fremdsprachenlernen
  • Lehrmaterialanalyse
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Grammatikvermittlung, Technologie und Fremdsprachenlernen

Digitale Medien beim Deutscherwerb von studieninteressierten Geflüchteten

Entwicklung neuer Studienmodule

Wissenschaftsorganisation

Wissenschaftsorganisation

Wissenschaftsorganisation

Wilhelm Maximilian Otto Behaghel

Wilhelm Maximilian Otto Behaghel

Wilhelm Maximilian Otto Behagel

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Bildarchiv der Universitätsbibliothek Gießen und des Universitätsarchivs Gießen

Wilhelm Maximilian Otto Behaghel wurde am 03. Mai 1854 in Karlsruhe geboren. Der Sohn eines Oberkirchenrats absolvierte 1872 seinen Militärdienst im badischen Regiment, bevor er sich von 1873 bis 1876 seinem Studium widmete.

Im Jahr 1876 wurde Behaghel promoviert. Seine Promotionsschrift behandelte ein syntaktisches Problem "Die Modi im Heliand. Ein Versuch auf dem Gebiet der Syntax". Behaghel habilitierte sich 1878 mit der Schrift "Die Zeitfolge der abhängigen Rede im Deutschen", die sich ebenso mit der Syntax beschäftigte.

Otto Behaghel war im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert dreimal Rektor der Universität Gießen. Nach dem Studium der germanischen, romanischen und klassischen Philologie in Heidelberg, Paris und Göttingen wurde er zunächst Professor in Basel, bevor er von 1888 bis 1925 in Gießen lehrte und forschte.

Behaghel erreichte außerdem große Bekanntheit durch die Formulierung der Behaghelschen Gesetze, auf welche bis heute im Rahmen der Thema-Rhema-Gliederungs-Forschung und der quantitativen Linguistik noch häufig Bezug genommen wird.

Nach ihm ist die Straße benannt, an der die meisten geisteswissenschaftlichen Institute der Universität liegen. Otto Behaghel war ein Germanist, der sich sowohl mit Sprache als auch mit Literatur beschäftigt hat. Seine wichtigsten Schriften befassen sich mit der Geschichte der deutschen Sprache und der deutschen Syntax.

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