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Eislermaterial – szenisches Konzert mit dem Ensemble Modern und Josef Bierbichler in Dresden

„Ich glaube, dass meine Entscheidung, professionell Musik zu machen, wesentlich mit seiner [Hanns Eislers] Arbeit zu tun hat. [...] Ich war fasziniert von der ganzen Bandbreite, in der Eisler diskutiert hat, über Literatur, Politik, Mathematik, Philosophie, bildende Kunst, Musik natürlich…“. (Heiner Goebbels)

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Josef Bierbichler in Eislermaterial. Foto: Wonge Bergman

Hanns Eisler gelang es in den 1950er Jahren in der ehemaligen DDR, die gesellschaftliche Isolation der modernen Musik zu durchbrechen. Viele seiner Werke, vor allem in den Bereichen Lied, Chor, Theater und Film sind in ihrem künstlerischen und immer auch gesellschaftlichen Gehalt visionär. 1998 schuf Heiner Goebbels anlässlich des 100. Geburtstages von Hanns Eisler für das Ensemble Modern eine Hommage, die in ihrer Komplexität an das Schaffen Eislers anknüpft. Die ganze Breite von Eislers Schaffen verarbeitet er im Eislermaterial, in dem er einige von dessen berühmtesten Liedern für das Ensemble Modern eingerichtet, arrangiert und mit originalen Tondokumenten von Eisler collagiert hat. Interpret der Lieder ist der Schauspieler Josef Bierbichler mit seiner unverkennbaren ungekünstelten und zugleich anrührenden Stimme. Die Solisten des Ensemble Modern werden dabei in vielfältiger Weise in die Geschehnisse eingebunden: „ein inszeniertes Konzert, ein klingendes Portrait, das einen durch seine starke atmosphärische Wirkung völlig in den Bann schlägt“ (»Neue Zürcher Zeitung«). Über 20 Jahre nach seiner Entstehung, als Koproduktion auch mit dem Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik und nach über 60 Aufführungen weltweit, kehrt dieses beeindruckende und wichtige Projekt mit Texten von Bertolt Brecht jetzt endlich auch nach Dresden zurück und wird dort im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele am 25. und 26. Mai 2019 in HELLERAU, dem Europäischen Zentrum der Künste, zu sehen und zu hören sein.