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Artikelaktionen

Sektion 4 Medien und Geschichte

Sek4

Sprecherin: Prof. Katharina Stornig in Vetretung für Prof. Dr. Ulrike Weckel (WS 17/18 und SoSe18)

 

Die Sektion bündelt Forschungsprojekte zur Geschichte der Medien, zur Vermittlung und Inszenierung von Geschichte in den Massenmedien sowie zur Wirkung und Aneignung medialer Repräsentationen durch das Publikum. Im Sinne des ZMI liegt der Schwerpunkt auf der Interaktivität, d.h. wir betreiben Mediengeschichte als (politische) Kulturgeschichte und interessieren uns insbesondere für die Wechselbeziehungen zwischen den Medien und ihrer Wahrnehmung durch die historischen Akteure. Themen aktueller und geplanter Forschungsvorhaben sind u.a. der (Anti-)Kolonialismus im Film, medienwirksame Gewalt, Geschichte im Comic, die Rolle der Massenmedien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie Bilder vom "Orient" und Wahrnehmungen des Islam im Westen.

 

Aktivitäten

Archiv

The report needs to become more visual

Am 17.01.2020 fand im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis die Veranstaltung "THE REPORT NEEDS TO BECOME MORE VISUAL" statt. Dabei hat sich Kevin Mertens mit den Veränderungen von Darstellung von Nachrichteninhalten in Web und Mobile auseinandergesetzt.

 

Schneller, digitaler, visueller: Das ist der Journalismus der Zukunft. Seit Veröffentlichung des im Titel zitierten 2020 Strategiepapiers der New York Times ist im Bereich des digitalen Journalismus viel passiert. Es entwickeln sich neue, stark visuell geprägte Darstellungsformen für Nachrichteninhalte. Wie redaktionell in Newsrooms gearbeitet wird, verändert sich kontinuierlich. Die früher strikte Aufteilung zwischen Text- und Bildjournalisten löst sich zunehmend auf, und die Anforderungsprofile an Redakteure definieren sich neu.

 

In seiner Präsentation hat Kevin Mertens Beispiele aktueller „Visual Stories“ gezeigt und mit den Teilnehmenden der Veranstaltung darüber diskutiert. Außerdem hat er die Arbeit mit neuen, multimedial und modular aufgebauten Redaktionssystemen vorgestellt – denn was heute noch oft als „Special Feature“ von Publikationen firmiert, wird in Zukunft die neue Normalität sein.

Der Bericht über die Veranstaltung kann hier abgerufen werden.

 

 

(07.02.20 Komla Digoh)

Filmgespräch: Die Sonneninsel

Die Sonneninsel Poster

Die Sektion "Medien und Geschichte" lädt zu Filmvorführung und anschließendem Gespräch mit Regisseur und Filmwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Elsaesser ein.

 

Im Deutschland der 1920er Jahre steht Liesel Elsaesser zwischen zwei Männern: Verheiratet ist sie mit Martin Elsaesser, und Leberecht Migge liebt sie. Beide Männer sind Architekten. Thomas Elsaesser, Enkel von Martin Elsaesser und einer der weltweit renommiertesten Filmwissenschaftler, erzählt in seinem Essayfilm die Liebes- und Familiengeschichte unter Verwendung privater Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv. Martin Elsaesser prägte als Stadtbaudirektor das Stadtbild der Finanzmetropole Frankfurt am Main (1925 bis 1935). Leberecht Migges Interesse hingegen galt hauptsächlich der Garten- und Landschaftsarchitektur. Auf der "Sonneninsel" in der Nähe von Berlin versuchte der "Urahn" der grünen Bewegung mit Liesels Unterstützung seine Idee von sozialem Ausstieg und Selbstversorgung umzusetzen. Dort begegneten auch die beiden Männer einander. Thomas Elsaesser verknüpft seine Liebes- und Familiengeschichte mit der Reflexion der konträren architektonischen Konzepte Elsaessers und Migges, des Bauens im Geiste des kapitalistischen Wachstumsdenkens oder einer Stadtplanung, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist und auf Ideen zurückgeht, die bis heute in der grünen Bewegung fortleben.

 

Das Screening findet am Donnerstag den 4. Juli 2019 um 19:30 Uhr im Kinocenter Gießen, Bahnhofstraße 34 statt. Der Eintritt beträgt 5 €.


(24.06.2019, Jonas Feike)

"Stimmen aus der Praxis": Die Reportage - Zwischen Nähe und Distanz

"Stimmen aus der Praxis": Die Reportage - Zwischen Nähe und Distanz


Logo Stimmen aus der PraxisDonnerstag, 9. Mai, 18:15 Uhr, C 214

 

Lena Niethammer hat Geschichte studiert, ist jetzt 29 Jahre alt und arbeitet sehr erfolgreich als freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt vor allem Langzeitreportagen und Porträts u.a. für das Süddeutsche Zeitung Magazin, den Spiegel, für Reportagen, Die Zeit und den Tagesspiegel. Ihre Reportagen sind eindringlich und gehen einem nach der Lektüre noch lange durch den Kopf. Das liegt sowohl an der persönlichen Beziehung, die Lena Niethammer zu ihren ProtagonistInnen offenkundig entwickelt, als auch an der gelungenen Dramaturgie ihrer Reportagen. Sie wurde bereits mit dem Axel Springer Preis und dem Georg Schreiber Preis ausgezeichnet und mehrfach für den Deutschen Reporterpreis nominiert.

 

Wir wollen mit Lena Niethammer am Beispiel zweier ihrer Texte über ihre Arbeit sprechen. "Sieht mich jemand?" ist das Porträt eines 45-Jährigen, der per Kleinanzeige unter dem Titel „Gottverdammte Einsamkeit“ nach einem einzigen Menschen suchte, der mit ihm in den Zoo ging. Mehr sei hier nicht verraten. Lesen Sie lieber selbst:  

http://www.reporter-forum.de/fileadmin/pdf/Reporterpreis_2017/niethammer_sieht.pdf
Die Reportage "Täter und Opfer" handelt von sexuellem Missbrauch in einer Familie, dem Zerbrechen der Familie und dem Versuch zu verzeihen. Lena Niethammer hat dazu Antworten aus ihren langen Einzelinterviews mit der Tochter, dem Vater und der Mutter zu einem Gespräch komponiert, das die drei miteinander nie geführt hatten.

http://www.reporter-forum.de/fileadmin/pdf/Reporterpreis_2017/niethammer_opfer.pdf

Hier finden Sie weitere Reportagen von Lena Niethammer: https://cargocollective.com/LenaNiethammer

 

(07.05.2019, Jonas Feike)


Neuerscheinungen

Archiv der Sektionsveranstaltungen 2009 - 2013


Neuerscheinungen

 

  • van Laak, Jeannette / Mück, Florentin (Hg.) (2016): Sehnsuchtsort Gießen? Erinnerungen an die DDR-Ausreise und den Neubeginn in Hessen. Hrsg. im Auftrag des Magistrats der Universitätsstadt Gießen: Stadt Gießen.
  • Feuchert, Sascha / Thill, Hans / Venske, Regula (2016): Hinauf in das winzige Zelt von Blau – Writers in Prison/Writers at risk. In: Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik "die horen". Göttingen: Wallstein Verlag.
  • Feuchert, Sascha / Roth, Markus / Tromsdorf, Kristine (2016): Mendel Szajnfeld: Erzähl, was mit uns geschehen ist! Erinnerungen an den Holocaust. In: Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur. Berlin: Metropol Verlag.