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Gießener Allgemeine: Prof. Elif Özmen über die Pandemie

In dem Artikel "Gießener Philosophin sieht Pandemie als ´Brandbeschleuniger´", der am 10. Juni 2020 in der Gießener Allgemeine erschien, äußert sich Prof. Elif Özmen von der Justus-Liebig-Universität zur Corona-Pandemie. 

Die Philosophie kann Orientierungswissen vermitteln, da sie über kulturelles Wissen und verschiedene Ressourcen verfügt, mit denen man nach Lösungen suchen kann, so Elif Özmen. Wenn es um die Corona-Verordnungen geht, so darf ein Grundrecht nicht verabsolutiert werden. In diesem Fall war es notwendig, dass die Ausübung der eigenen Freiheit begrenzt wurde, um die Freiheit anderer zu schützen. Denn in unserer Gesellschaft haben wir eine Werteordnung, in der das Recht auf Leben das moralische Fundament dieser beschreibt. Und deshalb gibt es einen Gleichheitsgrundsatz, weshalb der Status oder die Lebensführung bei der Behandlung von Patienten selbst in ethischen Extrementscheidungen keine Rolle spielen dürfen. 

In Krisenzeiten sind sich Menschen unsicher über Entscheidungsprozesse. Im Falle der Corona-Krise handelt es sich nach Elif Özmen eher um eine epistemische als um eine normative Krise. Ob eine Entscheidung richtig oder falsch war, sieht man oft erst später. Jedoch müssen sich Menschen bei verlässlichen Quellen so gut wie möglich informieren, denn das kann zumindest vor vermeidbaren Fehlentscheidungen schützen. Nach Ansicht von Elif Özmen läuft einiges falsch, insbesondere was die derzeitige Planlosigkeit bezüglich Kitas und Schulen angeht. Das ausführliche Interview und warum die Philosophin die Pandemie als Brandbeschleuniger sieht, lesen Sie hier.

 

(16.06.2020, Anette Feller)