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Schwangerwerdenkönnen - Lesung mit Antje Schrupp

Was ist eine Mutter, was ist ein Vater? Welches Geschlecht müssen sie haben? Und welche Vorstellungen von elterlichen Verantwortlichkeiten gehen damit einher?

Solche und weitere Fragen thematisiert die Politologin und Journalistin Dr. Antje Schrupp (Frankfurt) in ihrem Essay „Schwangerwerdenkönnen“. Mit dieser Wortneuschöpfung lenkt sie den Blick auf die sogenannte reproduktive Differenz: Unser Leben, so die Ausgangsannahme, ist maßgeblich davon geprägt, ob wir schwanger werden können oder nicht. Entgegen weit(er)hin verbreiteter Annahmen von Schwangerschaft als sprichwörtliche „natürlichste Sache der Welt“ oder als „Frauensache“ betont Antje Schrupp jedoch, dass es sich bei der Möglichkeit des Schwangerwerdenkönnens um eine hochgradig politische Angelegenheit handle, die immer sozial interpretiert werden müsse.

Antje Schrupps Abhandlung wurde von der Kritik als radikales Plädoyer für reproduktive Selbstbestimmung gelobt und liefert spannende Denkanstöße zu Geschlecht und Elternschaft jenseits traditioneller Familienbilder.


Die Lesung mit anschließender Diskussion wird von Julia Gerstewitz moderiert, die im Bereich der Soziologie der Schwangerschaft und Geburt mit einem Fokus auf digitale Medien forscht.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich bei Julia Gerstewitz zur Veranstaltung an:


Die Veranstaltung findet online und mit Gebärdendolmetscher*in statt.

Organisation: ZMI-Sektion Medien und Gender


(22.12.2020, Anette Feller)