Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen zur Forschungsprofilbildung der JLU:

Auf der Grundlage der Forschungsaktivitäten in der Breite der Universität erfolgt eine zwischen dem Präsidium, den elf Fachbereichen und den universitären Gremien abgestimmte Profilbildung auf drei Ebenen. Im Rahmen dieses einerseits langfristig angelegten, andererseits kontinuierlich aktualisierten Profilbildungsprozesses werden dabei die Profilbereiche der Forschung unterschieden in:  Schwerpunktbereiche (SPB), Potentialbereiche (PB) und Akzentbereiche der Fachbereiche (AB).

  • Grundsätzlich müssen Schwerpunktbereiche an der JLU  mehrere Leistungsindikatoren erfüllen: 1. eine „kritische Masse“ beteiligter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (mindestens 5–10 principal investigator (PI) auf Dauerstellen mit ihren jeweiligen Arbeitsgruppen); 2. ein – im Vergleich der jeweiligen Fächerkulturen – angemessen großes Jahresvolumen an wettbewerblich eingeworbenen Forschungsfördermitteln (v. a. in Verbundforschungsformaten); 3. ein großer und international sehr sichtbarer Output an Publikationsleistungen. Mit der Anerkennung als Schwerpunktbereich ist die besondere strategisch-strukturelle Förderung des Bereichs im Rahmen der gesamtuniversitären Forschungs- und Entwicklungsplanung verbunden. Entsprechend der genannten Indikatoren verfügen die beiden Schwerpunktbereiche „Kardiopulmonales System (Herz/Lunge)“ (aus dem auch das in der Exzellenzstrategie erfolgreiche Cluster CPI hervorgegangen ist) und „Mechanismen der Wahrnehmung und Anpassung“ bereits über eine herausragende Leistungsfähigkeit und eine besondere internationale Strahlkraft. Sie sind interdisziplinär und fachübergreifend angelegt und wurden in den vergangenen 15 bis 20 Jahren in enger Kooperation mit den zwei Partneruniversitäten, der Goethe-Universität Frankfurt (GUF) bzw. der Philipps-Universität Marburg (UMR), aufgebaut.
  • Die JLU fördert darüber hinaus seit mehreren Jahren fünf Potentialbereiche, in alphabetischer Reihung: 1. „Bioressourcen (Schwerpunkt: Insekten)“, 2. „Infektionen, Entzündungen und Wirkstoffe“, 3. „Kleinste Teilchen“, 4. „Kultur – Konflikt – Sicherheit (Schwerpunkt: Östliches Europa)“, 5. „Material und Energie (Schwerpunkt: Speichermaterialien)“. Als Potentialbereiche werden inneruniversitäre Forschungsverbünde (mit starken externen Kooperationspartnern) bezeichnet, die (noch) nicht alle o. g. Leistungsparameter eines Schwerpunktbereichs vollständig erfüllen, die aber sehr gute (Vor-)Leistungen nachweisen können. Potentialbereiche werden durch die Hochschulleitung im Rahmen der strategischen Entwicklungsplanung gezielt unterstützt und gefördert. Sie können sich zu Schwerpunktbereichen entwickeln.
  • Die Schwerpunkt- und Potentialbereiche sind besonders prägend für das Verbundforschungsprofil der JLU, für die nationale und internationale Sichtbarkeit in der Spitzenforschung und damit für die Attraktivität und Reputation der Universität als Ganzes. Alle Schwerpunkt- und Potentialbereiche zeichnen sich – vollständig oder überwiegend – durch die folgenden Merkmale aus: 1. herausragende Einzelforschung der principal investigator (mit entsprechender Sichtbarkeit, Publikationsleistungen und externer Förderung der Einzelforschung), 2. Erfolge in der Einwerbung drittmittelgeförderter Forschungsverbünde in innovativen Forschungsfeldern, 3. große interdisziplinäre Anschlussfähigkeit, 4. (Potential für) ein langfristig stabiles Forschungskonsortium, 5. forschungsstarke regionale, nationale und/oder internationale Kooperationspartner in einem stabilen Forschungsnetzwerk, 6. intensiv und erfolgreich betriebene Nachwuchsförderung, 7. großes Transferpotential bzw. hoher gesellschaftlicher Impact, insbesondere mit Blick auf zentrale gesamtgesellschaftliche Herausforderungen.
  • Die Akzentbereiche der Fachbereiche sind Forschungsbereiche, zu denen sich die JLU aufgrund von strategischen Überlegungen (u. a. Sichtbarkeit eines Fachgebiets als Alleinstellungsmerkmal, gesellschaftliche Verantwortung der JLU) als besondere Akzente in ihrem Forschungsprofil bekennt und die sie entsprechend fördert. Akzentbereiche sind häufig im Übergangsbereich zwischen Einzelforschung und Verbundforschung angesiedelt und werden durch einen oder mehrere Fachbereiche federführend getragen. Akzentbereiche können sich zu Potentialbereichen entwickeln, können aber auch dauerhaft als leistungsstarke kleine Einheiten gestaltet werden.

Die Definition und Einrichtung von Schwerpunkt- und Potentialbereichen erfolgt durch einvernehmlichen Beschluss von Präsidium und Senat im Sinne von Schwerpunkten der Forschung (§ 36, Abs. 2 HHG). Akzentbereiche werden i. d. R. bilateral zwischen dem Präsidium und einzelnen Fachbereichen definiert (im Rahmen der internen Zielvereinbarungen).