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W3-Professur für Pädiatrie mit dem Schwerpunkt Pneumologie/Infektiologie

 

Im Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Zentrum für Kinderheil­kunde und Jugendmedizin und in der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM), Standort Gießen, ist ab dem 1. April 2022 die

 

W3-Professur für Pädiatrie mit dem Schwerpunkt

Pneumologie/Infektiologie

 

unter Beachtung des § 61 Abs. 7 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) zu besetzen; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG.

 

Aufgaben:

Der/Die zukünftige Stelleninhaber/in vertritt das Fach Pädiatrie mit dem Schwerpunkt Pneumologie/ Infektiologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung in voller Breite. Die Schwerpunktbildung in pädiatrischer Pneumologie und/oder Infektiologie ist angestrebt. Mit der Professur ist die Leitung der Klinik für Allgemeine Pädiatrie verbunden. In die Klinik für Allgemeine Pädiatrie ist eine eigenständige W2-Professur für Neonatologie klinisch eingeordnet. Weitere Schwerpunkte der Klinik umfassen die Gastroenterologie, die Endokrinologie mit Diabetologie und die Rheumatologie.

 

Zusätzlich gehören zum Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin eigenständige Kliniken und Professuren für Kinderheilkunde mit dem Schwerpunkt Neuro- und Sozialpädiatrie sowie angeborene Stoffwechselerkrankungen, für Kinder-Onkologie/-Hämatologie und für Kinder-Kardiologie.

 

Zu den Kernaufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin/des zukünftigen Stelleninhabers in der Krankenversorgung gehören die kompetente integrative Leitung der entsprechenden Klinik im Rahmen der oben genannten Schwerpunkte. Dabei spielen insbesondere die Diagnostik und Behandlung von pneumologisch und infektiologisch erkrankten Kindern eine besondere Rolle. Die mit der Professur zusammenhängenden Leitungsaufgaben in der Krankenversorgung werden durch einen durch die UKGM GmbH abzuschließenden Dienstvertrag geregelt.

 

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Professur sollen insbesondere im Bereich der pädiatrischen Pneumologie und Infektiologie liegen. Eine Anbindung an bestehende Verbundforschungsprojekte – insbesondere im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) – wird erwartet. Weiterhin ist eine enge Kooperation mit den Forschungsaktivitäten des Cardio-Pulmonary Institute (CPI) und des im Aufbau befindlichen Institute for Lung Health (ILH), mit dem SFB1213 Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale und dem Transregio TRR84 Angeborene Immunität der Lunge: Mechanismen des Pathogenangriffs und der Wirtsabwehr in der Pneumonie sowie mit zukünftigen Forschungsverbünden notwendig. Die Mitarbeit in etablierten Strukturen des Fachbereichs Medizin zur Förderung des wissenschaftlich-klinischen Nachwuchses, wie dem strukturierten Promotionsprogramm (JLU TRAINEE) und dem Clinician Scientist Programm (JLU CAREER), wird erwartet. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit dem Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) der JLU. Digital-technologisch ist eine Anbindung an das Institut für Medizinische Informatik der JLU und die Big-Data-Initiative des MIRACUM-Konsortiums (Medical Informatics in Research and Care in University Medicine) angedacht.

 

Eine Integration in den Schwerpunktbereich Kardiopulmonales System (Herz/Lunge), den Potentialbereich Infektionen, Entzündungen und Wirkstoffe und die Akzentbereiche Reproduktion, Translationale Onkologie sowie Reparation und Regeneration der JLU ist erwünscht.

 

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt. Dies betrifft insbesondere eine Kooperation mit der Universitätskinderklinik in Marburg.

 

Eine Integration von Genderaspekten im Bereich von Forschung, Lehre und Krankenversorgung wird ausdrücklich gewünscht. Ein Engagement im Bereich internationaler Kooperationen wird erwartet.

 

Voraussetzungen:

Es wird eine international ausgewiesene Führungspersönlichkeit gesucht, deren wissenschaftliche Schwerpunkte insbesondere im Bereich der pädiatrischen Pneumologie und Infektiologie liegen. Vorausgesetzt werden neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Medizin die für die Erfüllung der Aufgaben gem. § 61 Abs. 1 HHG erforderliche Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine herausragende Promotion nachgewiesen wird, sowie exzellente zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation oder international sichtbare fachspezifische Publikationen). Die wissenschaftliche und klinische Kompetenz der zukünftigen Stelleninhaberin/des zukünftigen Stelleninhabers sollte durch langjährige Erfahrungen in Leitungsfunktionen nachgewiesen sein. Die Bewerberin/Der Bewerber sollte auf ihrem/seinem Forschungsgebiet international anerkannt sein und über umfangreiche Expertise in der translationalen, kliniknahen Forschung verfügen. Erwartet werden Erfahrungen und Erfolge in der Drittmitteleinwerbung, vorzugsweise bei der DFG, EU bzw. beim BMBF. Es werden internationale Kooperationserfahrungen vorausgesetzt.

 

Die zukünftige Stelleninhaberin/Der zukünftige Stelleninhaber soll über einschlägige Erfahrungen im Bereich pädiatrischer Patientenversorgung verfügen. Der Besitz der Facharztanerkennung für Kinder- und Jugendmedizin ist erforderlich. Die Grundlagen für den Erwerb der entsprechenden Weiterbildungsermächtigung werden vorausgesetzt. Zusatzbezeichnungen der Allgemeinen Pädiatrie sind wünschenswert. Außerdem ist der Nachweis einer besonderen pädagogischen Eignung als Befähigung erforderlich, das Fachgebiet in der akademischen Lehre mit großem Engagement vollumfänglich zu vertreten.

 

Bei Überschreitung der grundsätzlichen Altersgrenze von 50 Jahren setzt die Begründung eines Beamtenverhältnisses gem. § 60 Abs. 3 Satz 2 und 3 HHG i. V. m. § 11 Hessische Laufbahnverordnung (HLVO) ein besonderes dienstliches Interesse voraus.

 

Die JLU strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

 

Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe der Referenznummer K-05/21 mit den erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis zum 31. Juli 2021 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter https://www.uni-giessen.de/org/admin/dez/c/beschaeftigung/professuren/merkblatt-deutsch zu beachten. Bewer­bungen Schwerbehinderter werden – bei gleicher Eignung – bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie und ohne Hefter/Hüllen vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Darüber hinaus erbitten wir zusätzliche Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, zu finden unter http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/dekanat/dekanat/ref1. Bitte senden Sie alles möglichst auch digital auf Datenträger.

 

 

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