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Artikelaktionen

Freigabe und Besetzung von Professuren

Um eine Freigabe zu beantragen, verwenden Sie bitte den unten stehenden Antrag und senden Sie ihn per E-Mail an und gleichzeitig in Papierform an


Justus-Liebig-Universität Gießen
Der Präsident
Personaldezernat C 2.1
Ludwigstraße 23
35390 Gießen

Formular zum Freigabeantrag für Professuren

Freigabeantrag für Professuren [doc]


Hinweise zum Auswahl- und Besetzungsverfahren von Professuren

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit der Erarbeitung von Freigabeanträgen für Professuren auch den Leitfaden der JLU

„Gleichstellungsrelevante Aspekte bei der Durchführung von Berufungsverfahren“

sowie die

Empfehlungen der KHU für „Hessenweite Qualitätskriterien zur Gleichstellung in Berufungsverfahren“ .

 

Außerdem finden Sie nachfolgend die für das Auswahl- und Besetzungsverfahren von Professuren notwendigen weiteren Hinweise, Informationen und Formulare sowie die diesbezüglichen Vorlagen an den Präsidenten und den Senat:

Richtlinien der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Umgang mit der Besorgnis der Befangenheit nebst Erklärungen für Kommissionmitglieder/Gutachterinnen/Gutachter

 

Entwicklungszusagen, Qualifikationsprofessur (Tenure-Track)

In Hessen sind „Tenure-Track-Professuren“ in § 64 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) geregelt und werden als (Qualifikations-)Professuren mit Entwicklungszusage bezeichnet. Qualifikationsprofessuren werden an der JLU in der Regel als W1-Professuren mit Tenure-Track nach W2 ausgeschrieben. Professuren mit Entwicklungszusage werden in der Regel als W2-Professuren mit Tenure-Track nach W3 ausgeschrieben.

§ 64 HHG – Entwicklungszusagen, Qualifikationsprofessur

(1) 1Soweit dies in der Ausschreibung vorgesehen ist, kann im Rahmen der Einstellung die dauerhafte Übertragung einer Professur einer höheren Besoldungsgruppe für den Fall zugesagt werden, dass sich die Professorin oder der Professor in einer höchstens sechsjährigen Beschäftigungsphase für die zugesagte Professur bewährt hat. 2Abs. 4 Satz 2 und 6 sowie § 67 bleiben unberührt.
(2) 1Die Bewährung in Forschung und Lehre ist in einem Evaluationsverfahren unter Beteiligung externer Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler festzustellen. 2Von einem Evaluationsverfahren nach Satz 1 kann in begründetem Einzelfall abgesehen werden, wenn eine andere Hochschule einen Ruf erteilt hat. 3Das Nähere regelt die Hochschule durch Satzung.
(3) 1Das Ziel einer Entwicklungszusage kann an Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen sowie der Hochschule Geisenheim im Fall der erstmaligen Verleihung einer Professur auch in der Erbringung der zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach § 62 Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit der Zusage der dauerhaften Übertragung einer Professur derselben oder einer höheren Besoldungsgruppe bestehen (Qualifikationsprofessur). 2Die Bewerberin oder der Bewerber soll an einer anderen als der berufenden Hochschule promoviert haben oder nach der Promotion mindestens zwei Jahre außerhalb der berufenden Hochschule wissenschaftlich tätig gewesen sein. 3Die Dauer der wissenschaftlichen Tätigkeit nach der Promotion soll vier Jahre, im Fall der erfolgreichen Absolvierung einer Weiterbildung nach § 62 Abs. 6 sieben Jahre, nicht übersteigen. 4Die Aufgaben der Qualifikationsprofessorinnen und -professoren in der Lehre sind zugunsten der eigenverantwortlichen Forschung entsprechend zu verringern.
(4) 1Während der Bewährungsphase erfolgt die Beschäftigung in einem Beamtenverhältnis auf Zeit von einer insgesamt höchstens sechsjährigen Dauer oder in einem entsprechend befristeten Arbeitsverhältnis. 2Bei Geburt eines Kindes, der Annahme eines Kindes oder der Aufnahme in den Haushalt mit dem Ziel der Annahme als Kind während der Bewährungsphase verlängert sich die höchstzulässige Dauer des Beschäftigungsverhältnisses um ein Jahr pro Kind, höchstens jedoch um insgesamt zwei Jahre. 3Nach der erfolgreichen Evaluation wird das Beamtenverhältnis auf Zeit in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt, soweit die beamtenrechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen. 4Zudem kann die Übernahme in ein höheres Amt erfolgen. 5Entsprechendes gilt für die Umwandlung eines befristeten Arbeitsverhältnisses in ein unbefristetes. 6Konnte in dem Evaluationsverfahren nach Abs. 2 die erforderliche Bewährung in Forschung und Lehre nicht festgestellt werden, kann das Beamtenverhältnis auf Zeit oder das Beschäftigungsverhältnis um bis zu ein Jahr verlängert werden.
(5) 1Qualifikationsprofessuren können ausnahmsweise auch ohne Entwicklungszusage begründet werden. 2Abs. 3 Satz 2 bis 4 sowie Abs. 4 Satz 1 und 2 gelten entsprechend.
(6) Die Befristungsregelungen des Abs. 4 Satz 1 gelten für nichtstaatliche Hochschulen entsprechend.

Gem. § 64 Absatz 2 Satz 1 HHG ist die Bewährung in Forschung und Lehre in einem Evaluationsverfahren unter Beteiligung externer Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler festzustellen. Das Verfahren zur Bewährungsfeststellung ist an der JLU in der nachfolgenden Satzung geregelt.

Satzung der Justus-Liebig-Universität zur Bewährungsfeststellung nach § 64 Absatz 2 HHG (Entwicklungszusagen, Qualifikationsprofessur)

 

Grundlage der Bewährungsfeststellung bildet die individuelle Berufungszielvereinbarung. Ein Muster finden Sie unten verlinkt.

Muster Berufungszielvereinbarung (Stand 07/2018)

 

Im Folgenden finden Sie Hinweise zur inhaltlichen Ausgestaltung der Berufungszielvereinbarung.

Hinweise zur inhaltlichen Ausgestaltung der Berufungszielvereinbarungen mit Tenure-Track-Kandidatinnen bzw. Tenure-Track-Kandidaten


 Ansprechpartner/in

Freigabeverfahren: Herr Jahn (E-Mail: , Tel.: 12311)
Besetzungsverfahren: Herr Ulrich-Michenfelder/Frau Dhonau (E-Mail: , Tel.: 12324/12325)

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