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Programmpauschale

Behandlung und Verbuchung von Overheaderträgen aus Forschungsprojekten

DFG, BMBF, EU und einige kleinere Drittmittelgeber finanzieren zusätzlich zu den direkten Projektkosten (Personal- und Sachkosten für die Projektdurchführung) einen Overhead zur teilweisen Deckung der Gemeinkosten der Universität (indirekte Kosten, insb. Infrastruktur- und Verwaltungskosten, die der Gesamtuniversität bei der Durchführung von Projekten entstehen). Die Projektpauschale des BMBF, die Programmpauschale der DFG  ebenso wie die Overheadpauschale in Projekten der EU und des Landes für LOEWE-Projekte dienen in diesem Sinne der Deckung eines Teils der durch die Projektdurchführung entstehenden indirekten Kosten der Hochschule.

 

Im Einzelnen gestaltet sich die Gewährung wie folgt:

  • Die DFG gewährt für alle Projekte, die bis 31.12.2015 bewilligt wurden, einen Overhead (Programmpauschale) von 20%. Ab 01.01.2016 bewilligte DFG-Projekte erhalten eine Programmpauschale von 22%.
  • Das BMBF gewährt für Projekte, die nach dem 01.01.2012 bewilligt wurden, einen Overhead (Projektpauschale) von 20%. Die Projektpauschale wird für  die direkte Projektförderung von Forschungsvorhaben an Hochschulen gewährt, die unter die Fördertitel in Kapitel 3002 bis 3004 fallen. Bei der BMBF-Förderung von Vorhaben aus der Exzellenzinitiative, dem Hochschulpakt (einschließlich der dritten Säule „Qualitätspakt Lehre“) und aus dem Professorinnenprogramm handelt es sich nicht um Forschungsvorhaben im Sinne dieser Definition; Projekte aus diesen Förderbereich erhalten keine Projektpausschale.
  • Im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon2020 (Laufzeit 2014-2020) wird ein Overhead von 25% auf die direkten Kosten gewährt. Im ausgelaufenen Forschungsrahmenprogramm 7 (FP7) beträgt der Overhead 60% für Projekte im spezifischen Programm „Zusammenarbeit“ und „Kapazitäten“. Für das Programm „Ideen“ (ERC-Projekte) gilt der Pauschalsatz von 20% auf alle direkten Kosten bis auf Unteraufträge. Marie-Curie-Projekte im Programm „Menschen“ werden je nach Maßnahme mit unterschiedlichen Overheadsätzen für indirekte Kosten gefördert.
  • Die Overheadpauschale für LOEWE-Schwerpunkte beträgt pauschal 20%. Für LOEWE-Zentren gelten individuelle Regelungen.

 

Für Projekte der Auftragsforschung und Dienstleistungsprojekte (wirtschaftlicher Bereich) gelten separate Regelungen. Informationen hierzu finden Sie hier:

 

 

Interne Zuordnung der Overheaderträge:


Die interne Zuordnung der Overheaderträge erfolgt gemäß dem Beschluss des Präsidiums (Rundschreiben 19/2013). Der aktuell gültige Verteilungsmodus ab dem Geschäftsjahr 2013 ist:

  • Dezentral Professur     20 %
  • Dezentral Dekanat      10 %
  • Zentral Präsidium        70 %.

 

Maßgeblich für die Verbuchung der dezentralen Overheaderträge ist die im SAP-System hinterlegte verantwortliche Kostenstelle, die bei der Beantragung einer Projektnummer seitens der Projektleitung mitgeteilt wurde.

 

20% der Overheaderträge werden zugunsten des jeweiligen Projektes zur Verfügung gestellt. Damit sollen die dezentral in der Professur / Institut (= Kostenstelle) entstehenden indirekten Kosten für die Abwicklung des Projektes einschließlich bisher teilweise auf Einzelantrag finanzierte Grundausstattungsbedarfe (z. B. PC-Ausstattung, Laborgeräte, Mobiliar für Projektpersonal) abgedeckt werden.

 

Die seit 2013 erfolgte Einbeziehung der Dekanate (10%) in die Verteilungsquote stärkt die Fähigkeit zur Risikovorsorge auf der dezentralen Allokationsebene unmittelbar und trägt dem Umstand Rechnung, dass der Verwaltungsaufwand auch auf diesen Ebenen durch eine zunehmende Projektfinanzierung steigt. Mit dieser Maßnahme verbunden ist eine gesteigerte Fähigkeit der Dekanate, erforderliche strategische Reserven für Ihren Zuständigkeitsbereich aufzubauen. Die Höhe der Overheaderträge ist unmittelbar an den Drittmittelerfolg der Wissenschaftler/innen geknüpft und daher schwankend.

 

Mit den verbleibenden 70% der Programmpauschale finanziert das Präsidium folgende Aufgaben:

  • zentrale indirekte Projektkosten (zum Beispiel Flächenkosten, Administrationskosten)
  • seitens der Drittmittelgeber anerkannte Grundausstattungsbedarfe die nicht oder nicht vollständig durch den dezentralen Anteil der Programmpauschale finanziert werden können
  • Forschungsfördermaßnahmen

 

Für Projekte, die in Zentren durchgeführt werden gilt, dass 20% der dezentralen Overheaderträge dem Zentrum und 10 % dem Dekanat des Fachbereichs, dem die/der Projektverantwortliche angehört, zugewiesen werden.

 

Für Projekte im Fachbereich Medizin gilt eine gesonderte Regelung. Das Dekanat des Fachbereichs Medizin entscheidet nach Abzug eines Anteils zur Deckung der zentralen Verwaltungsgemeinkosten über die fachbereichsinterne Aufteilung der Overheaderträge in eigener Zuständigkeit.

 

Ergänzende Informationen zur Buchungssystematik und dem Ausweis auf den Kontoauszügen finden Sie hier:

abgelegt unter: Dienstleistungen