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Vorkalkulation

Mit der Einführung der Vollkostenrechnung müssen Projekte, die dem wirtschaftlichen Bereich zuzurechnen sind auf Vollkostenbasis kalkuliert und abgerechnet werden.

Die Kalkulation muss zusätzlich zu den direkten Kosten (Material und Personal) auch die sogenannten indirekten Kosten in Form von Verwaltungs- oder Infrastrukturkosten (beispielsweise durch die Inanspruchnahme von Hochschuleinrichtungen wie Verwaltung, UB, HRZ oder Gebäude) enthalten und dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Diese indirekten Kosten werden zur Verwaltungsvereinfachung über einen pauschalen Gemeinkostenzuschlag auf das Projekt verrechnet. Auf diese Weise wird methodisch sichergestellt, dass der Geldgeber grundsätzlich die gesamten Kosten trägt, die mit der Durchführung des Projektes verbunden sind.

Der EU-Beihilferahmen erlaubt grundsätzlich Pauschalierungen wie den Gemeinkostenzuschlag als Abrechnungsmethode. Dieser muss aus dem Rechnungswesen der Universität abgeleitet und nachvollziehbar sein. Er wird an der JLU gemäß Präsidiumsbeschluss anhand der jährlich aufgestellten Kostenträgerrechnung ermittelt.

Gemeinkostenzuschlag

Die Sätze werden von der Verwaltung einmal pro Jahr ermittelt und sind bei der Kalkulation und Abrechnung von wirtschaftlichen Projekten anzuwenden.

Im Hinblick auf den an der JLU Gießen vorliegenden Differenzierungsgrad der Kostenstrukturen in den verschiedenen Fächerzonen werden drei Zuschlagssätze angewendet:

 

Aktuell gültige Gemeinkostenzuschlagssätze (neue Methode ab 2018):

Sozial-/Geisteswissenschaften: 23,15% zzgl. Pauschale                   

Lebens-/Naturwissenschaften: 19,38% zzgl. Pauschale                    

Humanmedizin: 21,15% zzgl. Pauschale

 

Eine Erläuterung zur neuen Gemeinkostenberechnung für neue Projekte ab 2018 finden Sie unter folgendem Link:

https://www.uni-giessen.de/org/admin/stab/wtt/servicestelle/prozess_anbahnung_jlu_intern/kalkulation_jlu_intern

 

Aus der folgenden Tabelle können Sie ersehen, welchem der drei Fächerzonen Ihre Kostenstelle zugeordnet wurde und welcher Gemeinkostenzuschlag für Sie gültig ist. Die Zuordnung ist auf der Grundlage des DFG-Schlüssels vorgenommen worden. Diese differenzierte Zuordnung gewährleistet, dass ein möglichst verursachungsgerechter Zuschlagssatz für Buchwissenschaften/Theoriefächer bzw. Experimental-/Laborwissenschaften angewendet wird.

Gewinnaufschlag

Neben den direkten und indirekten Kosten schreibt der EU-Beihilferahmen vor, dass zur Vermeidung verbotener Subventionen ein angemessener Gewinnaufschlag für alle Projekte im wirtschaftlichen Bereich kalkuliert und in Rechnung gestellt werden muss, sofern eine Angebotsabgabe zu Marktpreisen nicht möglich ist.

Dieser Gewinnaufschlag muss auch dazu beitragen und sicherstellen, Kostenrisiken aufzufangen sowie bestimmte methodische Schwierigkeiten bei der Vorkalkulation innerhalb des Projektes zu beheben (z. B. Mehraufwand gegenüber Plankosten, Finanzierung der Eigenanteile für projektbezogene Investitionen).  Insgesamt ist sicherzustellen, dass das Gesamtergebnis aller wirtschaftlichen Projekte in Summe nicht defizitär ist.

Den Gewinnaufschlag für Projekte an der JLU hat das Präsidium auf mindestens 3 % festgesetzt. Wegen seiner Ausgleichs- und Solidaritätsfunktion wird der Gewinnaufschlag zentral vereinnahmt (Allokationsebene Präsidium). Das Präsidium wird die Auskömmlichkeit beobachten und gegebenenfalls die Höhe neu justieren.

Fomular Vorkalkulation

Bitte nutzen Sie zur Kalkulation von wirtschaftlichen Projekten, für die Vollkosten abzurechnen sind, das folgende Kalkulationsblatt:

 

 

Formular Stammdatenblatt neues Projekt

Wenn eine Projektnummer für ein neues Projekt angelegt werden soll, verwenden Sie bitte das folgende Stammdatenblatt: