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Wie viele Tiere dienen pro Jahr als Versuchstiere?

Wie viele Tiere dienen pro Jahr als Versuchstiere?


Der Begriff Versuchstiere umfasst sehr unterschiedliche Kategorien.

Haustiere und landwirtschaftliche Nutztiere (*) gelten ebenfalls als Versuchstiere, wenn sie im Rahmen der Ausbildung sowie für klinische Studien (Tiere von Patientenbesitzerinnen und -besitzern aus den Tierkliniken der Justus-Liebig-Universität) und als Blutspender (Katze, Hund) genutzt werden. Diese Tiere leben ohne Beeinträchtigung weiter und gehen nach der Studie zurück zu ihren Besitzerinnen und Besitzern. Klinikseigene Tiere werden nach einer gewissen Zeit an Privatpersonen vermittelt.

 

Die hier vorliegenden Zahlen umfassen ausschließlich Daten aus der Gruppe der Wirbeltiere. Die Tabelle gliedert sich in 3 Kategorien.

 

1)      Tiere, die zu Tiertötungen zu wissenschaftlichen Zwecken gemäß § 4 Absatz 3 Tierschutzgesetz verwendet worden sind

2)      Tiere, die im Rahmen eines Tierversuchsvorhabens gemäß § 7 Absatz 2 Tierschutzgesetz eingesetzt wurden

3)      Tiere, die zu Lehrzwecken verwendet worden sind

 

Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken getötet wurden (§4 TierSchG), sind Tiere, an denen zuvor keinerlei Eingriffe oder Behandlungen vorgenommen wurden. Dies ist nötig, um beispielsweise Organe oder Zellen für wissenschaftliche Experimente zu erhalten.

 

Zur Einordnung der hier aufgeführten Zahlen:

In Deutschland werden jährlich etwas weniger als 3 Mio. Tiere als Versuchstiere eingesetzt. Hessenweit wurden im Jahr 2020 ungefähr 310.000 Versuchstiere verwendet.

 

 

§4

§7

Lehre

Gesamttierzahl

Tierzahlen 2020

6.351

6.497

270

13.118

Maus

4.407

4.615

10

9.032

Ratte                        

926

650

0

1.576

Krallenfrosch

681

93

0

774

Goldhamster

0

465

0

465

andere Vögel#

0

12

9

21

andere Säugetiere#

0

10

205

215

Schaf*

0

0

5

5

Rind*

0

66

4

70

Huhn

60

7

11

78

Schwein

277

4

0

281

Hund*

0

355

14

369

Pferd*

0

86

2

88

Katze*

0

96

6

102

Ziege*

0

38

4

42

Tab.: Art und Anzahl der zu wissenschaftlichen Zwecken an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) eingesetzten Tiere im Jahr 2020
(*) Haustiere und landwirtschaftliche Nutztiere gelten ebenfalls als Versuchstiere, wenn sie im Rahmen der Ausbildung sowie für klinische Studien (Tiere von Patientenbesitzerinnen und -besitzern) und als Blutspender (Katze, Hund) genutzt werden. Diese Tiere leben ohne Beeinträchtigung weiter und gehen nach der Studie zurück zu ihren Besitzerinnen und Besitzern. Klinikseigene Tiere werden nach einer gewissen Zeit an Privatpersonen vermittelt. (#) "Andere Vögel" und "andere Säugetiere" sind hauptsächlich freilebende Tiere wie Fledermäuse und kleine Nager, die im Rahmen von Freilandstudien untersucht werden. Diese Tiere werden nach einer kurzen Begutachtung und Registrierung sofort wieder in die Natur entlassen.

 

Viele Tiere werden insbesondere im Rahmen der Ausbildung bzw. in der Lehre an der Universität am Ende eines Tierversuchs nicht getötet, sondern dürfen in ihrem gewohnten Umfeld weiterleben. Es handelt sich meist um klinikseigene Tiere oder Tiere von Mitarbeitenden, Studierenden oder Patientenbesitzerinnen oder -besitzern, die zuvor ihre Zustimmung z. B. zu einer Blutabnahme gegeben haben.

Tiere in der biomedizinischen Forschung müssen im Rahmen eines Tierversuchs meistens für weiterführende Untersuchungen schmerzfrei eingeschläfert werden. Tiere die nach ihrem Einsatz für die Wissenschaft nicht mehr genutzt werden sollen, werden - wo immer möglich - an Privatpersonen abgegeben.

"Andere Vögel" und "andere Säugetiere" (#) sind hauptsächlich freilebende Tiere wie Fledermäuse und kleine Nager, die im Rahmen von Freilandstudien untersucht werden. Diese Tiere werden nach einer kurzen Begutachtung und Registrierung sofort wieder in die Natur entlassen.