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Deutschsprachige Literatur und Kultur im östlichen Europa

Dieser Studiengang wurde eingestellt: Eine Einschreibung in das ersten Fachsemester war zum letzten Mal möglich zum Wintersemester 2013/2014.

  • Eine Einschreibung in das ersten Fachsemester war zum letzten Mal möglich zum Wintersemester 2013/2014.
  • Studierende, die aktuell in diesem Studiengang eingeschrieben sind, können eingeschrieben bleiben und diesen Studiengang beenden.

Studienabschluss

Doppelabschluss:

Regelstudienzeit

4 Semester - 120 Credit Points (CP)

Akkreditierung

Erfolgte am 18.08.2009 durch AQAS

Gegenstandsbereich

Der Masterstudiengang „Deutschsprachige Literatur und Kultur im östlichen Europa“ ist ein kulturwissenschaftlich orientierter Studiengang, der der veränderten politischen und kulturellen Geographie in Europa seit dem Ende des Kalten Kriegs Rechnung trägt.
Im Zentrum der Betrachtungen stehen die Literatur und die Sprache, in der diese verfasst ist, sowie deren gesellschaftliche Wirkung, ihre Funktion in den Bereichen Identifikation und Erinnerungskultur sowie ihre politische Instrumentalisierbarkeit. Das Augenmerk liegt dabei nicht allein auf der Gegenwartsliteratur, sondern insbesondere auf der langen historischen Linie einer sprachlichen, literarischen und kulturellen Verknüpfung osteuropäischer Regionen mit dem deutschsprachigen Kulturkreis. Zur „deutschsprachigen Literatur und Kultur“ im weiteren Sinne werden dabei auch kulturelle Äußerungen in der (zu großen Teilen aus dem Mittelhochdeutschen entwickelten) jiddischen Sprache sowie die Situation der deutschstämmigen oder jiddischsprachigen Juden im östlichen Europa gerechnet. Innerhalb des östlichen Europas ist zunächst eine Konzentration auf Polen vorgesehen, nicht zuletzt weil Polen aufgrund seiner mehrfachen Teilung in der Geschichte eine sehr enge und sehr bewegte Verbindung zu Deutschland aufweist. Polen wird aber nicht exklusiv, sondern exemplarisch und stets im Vergleich mit anderen Ländern im östlichen Europa betrachtet.
Der Studiengang sieht im 3. Studiensemester ein obligatorisches Auslandssemester in Łódź (Polen) vor, wo ein komplementärer Studiengang angeboten wird, dessen Studierende im 1. Semester in Gießen studieren.
Der Masterstudiengang ist trotz seiner starken Berücksichtigung möglicher Arbeitsfelder grundsätzlich ein eher forschungsorientierter Studiengang, der gerade die gesellschaftliche Bedeutung und praktische Umsetzbarkeit von geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschung betonen will. Der Studiengang will auch dazu beitragen, interdisziplinäre, transnationale und innovative Forschungsfelder zu öffnen, die sich durch die Zusammenarbeit mit der Partnerinstitution ergeben.

Studienaufbau

Der Masterstudiengang beinhaltet eine obligatorische Abfolge von sieben Modulen im Bereich „Deutschsprachige Literatur und Kultur im östlichen Europa“ plus Thesis-Modul sowie drei Modulen in einem Nebenfach: der Osteuropäischen Geschichte oder der Slavistik mit Schwerpunkt Polonistik.

Pflichtmodule:
  • Theorie/ Methodik der Literaturwissenschaft (10 CP)
  • Geschichte der dt. Literatur im östlichen Europa (10 CP)
  • Mittelalterliche deutsche Literatur und Sprache (6 CP)
  • Kulturelle Praxis (10 CP)
  • Sprachpraxis Polnisch (10 CP)
  • Jiddische Sprache und Literatur (4 CP)
  • Studien zum östlichen Europa (10 CP)
  • Thesis (30 CP)
Nebenfachoption 1: Osteuropäische Geschichte (30 CP):
  • Grundlagen einer Kulturgeschichte des östlichen Europas (10 CP)
  • Nationale, regionale und transnationale Aspekte der Geschichte des östlichen Europas (10 CP)   
  • Kontinuität und Wandel im östlichen Europa (10 CP)
Nebenfachoption 2: Slavistik – Schwerpunkt Polonistik (30 CP):
  • Sprachwissenschaft und polnische Sprache (10 CP)
  • Kulturwissenschaft und polnische Sprache (10 CP)
  • Literaturwissenschaft und polnische Sprache (10 CP)
Studierenden, die weder Polnischkenntnisse mitbringen noch Polonistik als Nebenfach wählen, wird dringend angeraten, dass sie bereits im ersten Semester (Wintersemester) den Grundkurs Polnisch besuchen.

Im ersten Semester haben die Studierenden in Gießen zwei Portalmodule zu besuchen: „Theorie/Methodik der Literaturwissenschaft“ und „Geschichte der deutschsprachigen Literatur im östlichen Europa“. Bei letzterem ist vorgesehen, dass die Vorlesung generell dem Gegenüber von Gesamtliteratur und Einzelliteraturen innerhalb der deutschen Literatur gewidmet ist, während das Seminar die Vertiefung in den Spezialfall ‚östliches Europa‘ leistet. Im ersten Studienjahr zu absolvieren ist außerdem das Modul „Mittelalterliche deutsche Literatur und Sprache“, das die Basis legt für die spätere Einführung in die jiddische Sprache.
Im zweiten Semester beginnen in Gießen zwei zweisemestrige Module, die im dritten Semester in Łódź weitergeführt werden: „Kulturelle Praxis“ (mit einer theoretischen Einführung durch Vorlesung und Seminar in Gießen und einem Praktikum in Łódź) sowie „Sprachpraxis Polnisch“. Im dritten Semester, das in Łódź unterrichtet wird, ist ein einsemestriges Modul „Jiddische Sprache und Literatur“ zu absolvieren sowie das Modul „Studien zum östlichen Europa“, das den Schwerpunkt auf die Einbettung der deutschsprachigen Literatur in die osteuropäische Literatur, Geschichte und Politik, speziell der neuesten Zeit, legt.
Damit sind bis zum Thesis-Modul (das auf Wunsch auch in Łódź absolviert werden kann) vertiefte Kenntnisse der deutschsprachigen und jiddischen Literatur und Kultur im östlichen Europa in verschiedenen Epochen und unter verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Kontexten erworben, verbunden mit unmittelbaren Einblicken in den Kultur- und Wissenschaftsbetrieb in Polen und Erfahrungen in der kulturellen Praxis. Das Nebenfach erlaubt zusätzlich eine eigene Akzentsetzung in der wissenschaftlichen oder praktischen Ausrichtung im philologischen oder im historisch-politischen Bereich.

Studienfachberatung

Dr. Sascha Feuchert
Institut für Germanistik
Philosophikum I, Haus B, Raum 133
Otto-Behaghel-Straße 10
35394 Gießen
Tel.: 0641 - 99 29072
Sascha.Feuchert@germanistik.uni-giessen.de

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