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Oskar-Singer-Raum

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In Gedenken an Oskar Singer ist in der Universitätsbibliothek ein kombinierter Präsentations- und Arbeitsraum eingerichtet worden. Dort wird u.a. die Suche nach NS-Raubgutbeständen in der UB dokumentiert und über die Tätigkeit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) informiert, die unter anderem die "Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt" ediert und 2007 herausgegeben hat. Zudem sind im Oskar-Singer-Raum Teile der einzigartigen Sammlung an Holocaust- und Lagerliteratur der AHL sowie eine zum Thema Holocaust aufgebaute Privatbibliothek, die der UB im Sommer 2015 von Heike Duill und Marianne Groß übergeben worden ist, aufgestellt. Der Raum soll auch für gemeinsame Projekte wie die Digitalisierung und Erschließung seltener Holocaust- und Lagerliteratur genutzt werden.

Oskar Singer wurde am 24. Februar 1893 in Ustroń (im heutigen Polen) geboren. Er war einer der wichtigsten Autoren der "Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt“, die innerhalb des Archivs der jüdischen Gettoverwaltung ab Januar 1941 bis Ende Juli 1944 tagesaktuell die wichtigsten Ereignisse festhielt und für die Nachwelt dokumentierte. Im August 1944 wurde Oskar Singer zusammen mit seiner Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Es gelang ihm, das Lager und einen Todesmarsch zu überleben. Vermutlich im Dezember 1944 verstarb er jedoch im Dachauer Außenlager Kaufering. Seine Frau Margarethe starb im KZ Bergen-Belsen, seine Kinder Ervin und Ilse konnten überleben.