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Veranstaltungen Sommersemester 2021

Sommersemester 2021 – Einladung zur digitalen Veranstaltung mit Livecharakter und zum Mitmachen anhand beschreibender Materialien

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Justus‘ Kinderuni hat sich an die Pandemie-Situation angepasst: Nach einer Pause möchte sie euch als Forscherinnen und Forscher selbst aktiv werden lassen und lädt euch zum Mitmachen ein. Da Justus‘ Kinderuni als Veranstaltungsreihe im Sommersemester im Live-Format nicht umgesetzt werden kann, haben wir uns für euch eine andere, aber ebenso spannende Alternative überlegt: „Justus geht raus! Raus aus der Uni!“ Hierbei könnt ihr ihn begleiten!

Justus geht raus in die Natur und erkundet Gärten und Parkanlagen
Nach einer Online-Einführungsveranstaltung am 4. Mai 2021 könnt ihr selbst auf Entdeckungstour gehen und entscheiden, welche Pflanzenarten ihr beobachten wollt. Hierfür haben wir euch verschiedene Materialien zur Verfügung gestellt. Ihr findet u.a. Pflanzensteckbriefe zu den einzelnen Pflanzen und weitere Formulare, die euch bei eurer Naturbeobachtung unterstützen. Gerne könnt ihr ein eigenes Pflanzentagebuch führen, in dem ihr dem Wissen des bekannten Gießener Pflanzenforschers Hermann Hoffmann nachspürt.

Justus geht raus und nimmt Getreidesorten unter die Lupe
Ein jederzeit abrufbares Erklärvideo zur Autoimmunerkrankung Zöliakie und spannende Experimente für Zuhause rund um Mehlsorten und deren Inhaltsstoffe findet ihr hier ebenfalls. Ihr erhaltet Antworten zum Beispiel auch auf die folgende Frage „Wenn eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert worden ist: Welcher Inhaltsstoff ist für auftretende Beschwerden und Störungen des Immunsystems verantwortlich?“

Werdet selbst zu Forschern und lasst euch von Justus zu eigenen Experimenten inspirieren.

Wir hoffen, dass ihr neugierig geworden seid und wünschen euch viel Spaß bei Justus‘ Kinderuni im Sommersemester 2021.

Eurer Team von Justus' Kinderuni

 

Justus geht raus in die Natur und erkundet Gärten und Parkanlagen


Mithilfe von Pflanzensteckbriefen und Fotos bestimmt ihr Pflanzenarten und dokumentiert eure Beobachtungen in eurem Pflanzenbeobachtungsbogen bzw. Pflanzentagebuch!
Prof. Dr. Volker Wissemann erklärt euch in seinem Einführungsvortrag, was zu tun ist.

Möchtet ihr mitmachen und ein Teilnahme-Zertifikat erwerben? Dann beobachtet mindestens drei der vorgestellten Pflanzenarten, füllt das Formular "Beobachtungsbogen" aus und schickt diesen an . Den Link zum Formular findet ihr unten auf dieser Seite.

Meeting-Link zur Vorlesung, am Dienstag, 4. Mai 2021, 16:15 Uhr: https://uni-giessen.webex.com/uni-giessen/onstage/g.php?MTID=e844ec5158819926733c17cfe4f58d603

Event-Kennnummer:      121 365 9280

Event-Passwort:              3Mq4ihdFRM3


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Dienstag, 4. Mai 2021, 16:15 bis 17:00 Uhr  

Prof. Dr. Volker Wissemann (Botanik)

„Wann öffnet sich eine Apfelblüte? – Und warum interessiert das Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher?“

Ort: Bei dir zu Hause! Per Live-Übertragung aus dem Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie

 

Vor 140 Jahren hat der Gießener Pflanzenforscher Hermann Hoffmann für verschiedene Pflanzenarten aufgeschrieben, wann sie blühen und wann sich ihre Früchte entwickeln. Mit diesen Beobachtungen konnte er die Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter ganz genau beschreiben. Diese Forschung war wichtig für die Landwirtschaft, zum Beispiel um den besten Zeitpunkt für die Aussaat oder die Ernte zu finden.

Hermann Hoffmann nannte diesen Teil der Botanik „Phänologie“. Bis heute werden an der Universität Gießen und an vielen anderen Orten nach seinen Vorgaben Pflanzen beobachtet, gesammelt und ausgewertet.

Prof. Dr. Volker Wissemann, der Leiter des Botanischen Gartens der Universität Gießen und der Hermann-Hoffmann-Akademie, wird in seinem Vortrag über das Leben seines Vor-vor-vor-Gängers (Wie viele „Vors“ müssen es wohl sein?) berichten und seine Forschung vorstellen. Und Volker Wissemann wird erklären, wie diese Ergebnisse zum besseren Verständnis des Klimawandels beitragen können. Mit all dem neuen Wissen könnt ihr selbst euren Garten und die Bäume und Sträucher um euch herum erkunden. Überall in Gießen gibt es etwas zu entdecken!

Was blüht denn da vor meinem Fenster? Raus aus der Uni, rein in die Natur!

Auf den Spuren der Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher geht ihr selbst auf Entdeckungstour und notiert eure phänologischen Beobachtungen. Vielleicht habt ihr bald eure eigene tägliche Spazierstrecke, um eine oder mehrere Pflanzen zu beobachten. Mithilfe von Pflanzensteckbriefen und den Fotos bestimmt ihr die Pflanzenarten und dokumentiert eure Beobachtungen in eurem Pflanzenbeobachtungsbogen. Aufgrund der Datumsangaben von Hermann Hoffmann könnt ihr ungefähr einschätzen, wann es bei den verschiedenen Arten etwas zu beobachten gibt. Ein kleiner Tipp: Seine Daten sind Mittelwerte, manchmal können die Blüten sich auch schon früher oder später öffnen.

Hier auf der Internetseite der Justus‘ Kinderuni werdet ihr dazu fortlaufend weitere Informationen finden. Und ihr könnt euch auch verschiedene Materialien zu den aufgeführten Pflanzen herunterladen.

 

Apfel
Quelle: Dr. Martin de Jong
Zum Pflanzensteckbrief

 

28. April:

 Kulturapfel, Malus domestica

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

 

Flieder
Quelle: Dr. Martin de Jong

Zum Pflanzensteckbrief 

 

4. Mai:

 Flieder, Syringa vulgaris

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

Wenn ihr Lust und Zeit habt, notiert euch schon mal vorab die wahrscheinlichen Blühdaten der nachfolgenden Pflanzenarten, dann könnt ihr eure Route für eure Beobachtungen entsprechend planen. Weitere Infos zu den Pflanzen folgen nach der Einführungsveranstaltung von Prof. Dr. Volker Wissemann.

 

Rosskastanie
Foto: Dr. Martin de Jong

 Zum Pflanzensteckbrief

 

7. Mai:

 Kastanie, Aesculus hippocastatum

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

Eberesche
Foto:AnRo0002 - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40194350 

 Zum Pflanzensteckbrief


16. Mai:

 Eberesche, Sorbus aucuparia

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

Schwarzer Holunder
Foto: Dr. Martin de Jong

  Zum Pflanzensteckbrief


28. Mai:

 Holunder, Sambucus nigra

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

 

Himbeerblüte
Von Robert Flogaus-Faust - Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=83905184

  Zum Pflanzensteckbrief


2. Juni:

 Himbeere, Rubus idaeus

erste Blüten offen an verschiedenen Stellen

 

Johannisbeere
Foto: Hans Bahmer

  Zum Pflanzensteckbrief

 

20. Juni:

 Rote Johannisbeere, Ribes rubrum

erste Früchte reif

 

  Zum Pflanzensteckbrief

 

4. Juli:

 Himbeere, Rubus idaeus

erste Früchte reif

 

 Downloads: Pflanzentagebuch | Beobachtungsbogen


Justus geht raus und nimmt Getreidesorten unter die Lupe

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Was steckt im Mehl? Und warum kann Brot manche Menschen krank machen?
Dr. Christian Zimmermann (Ernährungswissenschaft)

 

Was steckt im Mehl? Und warum kann Brot manche Menschen krank machen?

Kennt ihr Menschen in eurem Umfeld, die auf viele Lebensmittel verzichten müssen, wenn diese bestimmte Mehlsorten enthalten? Sie dürfen dann z. B. kein Brot, keinen Kuchen oder keine Nudeln mit Mehl aus Weizen, Roggen und Gerste essen, da sie davon Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekommen können.

Welcher Inhaltsstoff ist hierfür verantwortlich? Warum richtet sich das Immunsystem dieser Menschen gegen sich selbst? Wie kommt es zu den Reaktionen im Körper und was passiert vor allem im Darm? Im Blut findet die untersuchende Ärztin oder der untersuchende Arzt bestimmte Stoffe, die Antikörper, die winzig klein und mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Diese Antikörper kommen bei anderen Menschen nicht vor, wenn sie z.B. Nudeln aus Hartweizengrieß gegessen haben.

Ihr seid neugierig geworden? Dr. Christian Zimmermann, Institut für Ernährungswissenschaft (Ernährung und Immunsystem), hat für euch ein erklärendes Video zu der Autoimmunerkrankung Zöliakie erstellt und lädt euch außerdem zum Mitmachen ein. Er hat für euch zwei Experimente zu Inhaltsstoffen, die im Weizenmehl enthalten sind, vorbereitet.

 

Zum Erklärvideo und den Experimenten mit Mehl