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Gießener Kooperation bei neuem Studiengang für Hebammen

Drei mittelhessische Partner ermöglichen Akademisierung der Ausbildung

Gemeinsame Pressemitteilung der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Universitätsklinikums Gießen und Marburg

24. März 2021

Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) mit ihrem Fachbereich Gesundheit, die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit ihrem Fachbereich Medizin und das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) haben gemeinsam das Curriculum für einen Studiengang Hebammenwissenschaft entwickelt. Er soll im Wintersemester 2022/23 unter Federführung der THM starten.

Ein 2020 in Kraft getretenes Bundesgesetz hat die Hebammenausbildung in Deutschland reformiert und die Akademisierung des Qualifizierungswegs zum Standard erhoben. Hebammen sollen fortan im Rahmen von Studiengängen ausgebildet werden, die dual angelegt sind. Wie die anderen EU-Mitgliedstaaten folgt Deutschland damit den Empfehlungen der WHO, die eine Hebammenausbildung auf Hochschulniveau befürwortet.

Mit finanzieller Unterstützung durch das Land Hessen werden die THM, die JLU und das UKGM, das am Standort Gießen bereits Hebammen ausbildet, im Verbund das neue Studienprogramm einrichten. „Es stärkt unsere Region als Standort mit hochwertiger Gesundheitsversorgung, dass drei lokale Partner ihre Kompetenz einbringen, um dieses zukunftsweisende Ausbildungsmodell gemeinsam zu realisieren. Als Hochschule, die in der praxisnahen Lehre und Forschung mit Themenfeldern aus dem Gesundheitswesen vertraut ist und über profunde Erfahrungen mit dualen Lehrangeboten verfügt, beteiligen wir uns gerne am mittelhessischen Gemeinschaftsprojekt, Hebammen akademisch zu qualifizieren“, erläutert THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems.

Dabei setzen die Gießener Hochschulen einen kooperativen Weg fort, wie Prof. Dr. Verena Dolle, JLU-Vizepräsidentin für Studium und Lehre, betont: „Mit dem neuen Studiengang Hebammenwissenschaft führen wir unsere gute Zusammenarbeit mit der THM in der Lehre weiter. Da wir bereits mehrere gemeinsame Studiengänge anbieten, können wir auch bei dieser Kooperation - dem ersten gemeinsamen dualen Studiengang - auf bewährte Strukturen zurückgreifen."

Vom Zusammenwirken bei diesem neuartigen Qualifizierungsmodell erwartet Prof. Dr. Wolfgang Weidner, Dekan des Fachbereichs Medizin der JLU, positive interprofessionelle Effekte: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit unserer Expertise in der Geburtshilfe und der Gynäkologie weiterhin auch an der Ausbildung von Hebammen beteiligt sind und damit die Akademisierung der Pflege- und Heilberufe in der Region und mit den Partnern THM und UKGM ausgestalten und voranbringen können. Durch gemeinsame Angebote für Studierende der Medizin und der Hebammenwissenschaft wird zudem schon im Studium die Grundlage für eine erfolgreiche und wertschätzende Zusammenarbeit der verschiedenen akademischen Heilbereiche gelegt."

„Wir haben in Gießen eine lange und gute Tradition in der Ausbildung von Hebammen, die wir nun zusammen mit der THM und der JLU fortsetzen wollen. Wir übernehmen als Uniklinikum dabei sehr gerne die Verantwortung für den praktischen Teil der Ausbildung, der mit 2.200 Stunden immerhin die Hälfte dieses Studiengangs ausmacht. Die langjährige Erfahrung und Expertise unserer Hebammen, Praxisanleitungen und Gynäkologen sind ein Schatz, den wir in dieses gemeinsame Projekt einbringen“, sagt Dr. Christiane Hinck-Kneip, die Kaufmännische Geschäftsführerin am Universitätsklinikum Gießen.

Zu den Vorzügen des neuen dualen Studiengangs Hebammenwissenschaft am Standort Gießen, der mit dem akademischen Grad Bachelor of Science abschließt, gehört die lokale Konzentration. Durch die räumliche Nähe der Ausbildungsstätten am Fachbereich Gesundheit der THM, am Fachbereich Medizin der JLU und am UKGM bieten sich sehr gute Studienbedingungen. Neben dem hohen Praxisanteil und der interprofessionellen Lehre setzt das Curriculum auch einen Schwerpunkt auf interkulturelles Lernen und Lehren. Das steigert die Attraktivität der Ausbildung für internationale Studieninteressierte und soll die Absolventinnen und Absolventen in besonderer Weise für die Versorgung von Frauen mit Migrationshintergrund qualifizieren.

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