Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Forschung verbindet

 
Universitäten Gießen und Marburg unterzeichnen Vereinbarung zur Forschungsallianz

Gemeinsame Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg

17. November  2012

Am Samstag, 17. November, haben der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg bei einem Festakt die Vereinbarung zur „Forschungsallianz der Universitäten Gießen und Marburg / Universities of Marburg and Giessen Research Alliance“ unterzeichnet. Schon vor der Forschungsallianz arbeiteten die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg in zahlreichen Forschungsfeldern eng zusammen. Dafür stehen eine Reihe von gemeinsamen Verbundforschungsvorhaben sowie die „strukturierte Kooperation“ in der Medizin. Im Zuge der Forschungsallianz sollen bestehende Kooperationen in ausgewählten Aktionsfeldern vertieft werden.

„Unser Ziel ist es, die beiden traditionsreichsten Forschungsuniversitäten Hessens zu stärken und ihre Leistungen in der Forschung nach außen deutlicher sichtbar zu machen. Wir wollen gemeinsam den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihre Projekte hervorragende Rahmenbedingungen bieten“, erklärte Professorin Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität. „Der nationale und internationale Wettbewerb wird immer härter – umso wichtiger ist es, dass die Universitäten Gießen und Marburg gemeinsam auftreten, ihre Forschungsaktivitäten abstimmen und sich nicht auseinander dividieren lassen. Auf vielen Forschungsfeldern ist die Zusammenarbeit schon längst gelebte Praxis, sie erhält mit der Gründung der Forschungsallianz einen institutionellen Rahmen“, ergänzte Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen.   

Die wesentlichen gemeinsamen Aktionsfelder der beiden Universitäten liegen derzeit auf verschiedenen Gebieten der Medizin (unter anderem Herz-/Lungenforschung, Infektionsforschung und Reproduktionsmedizin) sowie den Neurowissenschaften. Weitere gemeinsame Entwicklungsschwerpunkte sind Biodiversität und Klimaforschung, Materialwissenschaften sowie Geschichts- und Sozialwissenschaften. Zukünftig dürften weitere Aktionsfelder dazukommen. Kooperiert werden soll auch in den Bereichen Forschungsinfrastruktur und Nachwuchsförderung.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier führte aus: „Die Gründung der Forschungsallianz zwischen den Universitäten Gießen und Marburg ist ein Tag der Freude für beide Universitäten, aber auch für ganz Hessen. Sie haben damit ein Netz der Zusammenarbeit und des Knowhows zum Besten unseres Landes gesponnen. Diese Kooperation von Spitzentechnologie und Wissenschaft steht beispielhaft für den Standort Hessen. Denn wenn wir mit unseren Ideen und unserem Wissen auch in Zukunft mithalten wollen, müssen wir die klügsten Köpfe und die besten Ideen bündeln. Dafür steht die Forschungsallianz der beiden Nachbaruniversitäten Gießen und Marburg.“ 

Die Kooperationsbereitschaft soll nicht auf die beiden Universitäten beschränkt bleiben: Ziel der Allianz ist ausdrücklich auch die weitere Vernetzung mit Forschungspartnern in der Region, vor allem mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Projektgruppen, der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und mit Forschungsförderern wie der Von-Behring-Röntgen-Stiftung. 

Professor Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, lobte in seiner Festrede die Forschungsallianz als wichtige neue institutionelle Ebene in der Forschungslandschaft Mittelhessens, die die Forschung in dieser Region auf eine solide Grundlage stelle und Perspektiven für die Zukunft schaffe.  „Diese Allianz stellt ein neues Stadium in der Kooperation zwischen den Universitäten dar. Sie ist beispielhaft für die Tradition der Innovation in der Wissenschaft, die sich strukturell und intellektuell manifestiert“, erklärte Kleiner.

Die beiden Universitäten gründen eine gemeinsame Forschungs- und Strategiekommission, die unter dem wechselnden Vorsitz des jeweiligen Forschungs-Vizepräsidenten beziehungsweise der jeweiligen Forschungs-Vizepräsidentin tagt. Daneben gehören zu dem Gremium jeweils vier Professorinnen und Professoren aus Gießen und Marburg. Bei der Auswahl der Mitglieder werden das Profil der beiden Universitäten und das jeweilige Gewicht der in der Allianz zu entwickelnden Aktionsfelder berücksichtigt. Die Forschungs- und Strategiekommission tagt drei bis vier Mal im Jahr und hat die Aufgabe, die Präsidien der beiden Universitäten in Fragen der Forschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu beraten. Außerdem spricht sie Empfehlungen zu gemeinsamen Antragsstellungen und zur Verwendung des aufgestockten gemeinsamen Forschungsförderfonds MaGiC aus. Auch die Entwicklung langfristiger Strategien im Bereich der Forschung gehört zu den Aufgaben der Kommission. Die Entscheidung über die Empfehlungen des Gremiums liegt bei den Präsidien.

Zusätzlich wird ein extern besetzter wissenschaftlicher Beirat eingesetzt: Fünf auf den wesentlichen Aktionsfeldern der Forschungsallianz ausgewiesene Persönlichkeiten mit hoher Reputation und Erfahrung in der Forschungsförderung –  darunter auch Vertreterinnen und Vertreter von forschenden Unternehmen – begleiten die Forschungsallianz beratend über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der wissenschaftliche Beirat kommt einmal im Jahr zusammen, und zwar im Beisein der Präsidentinnen beziehungsweise der Präsidenten, den für Forschung zuständigen Vizepräsidentinnen und -präsidenten sowie den Vorsitzenden der beiden Hochschulräte.

  • Foto:

Download nach Ende der Veranstaltung unter www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2012d/unterzeichnung. (Die beiden Universitätspräsidenten Prof. Dr. Katharina Krause und Prof. Dr. Joybrato Mukherjee bei der feierlichen Unterzeichnung der „Forschungsallianz der Universitäten Gießen und Marburg / Universities of Marburg and Giessen Research Alliance“ (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität Marburg / Markus Farnung).)

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

Feierliche Unterzeichnung - Foto: Pressestelle der Philipps-Universität Marburg / Markus Farnung
Feierliche Unterzeichnung - Foto: Pressestelle der Philipps-Universität Marburg / Markus Farnung
abgelegt unter: