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Was ist Heimat?

Studierende beschäftigen sich in Fotos und Texten mit dem Begriff Heimat – Vernissage der Ausstellung „FREI | LAND | HALTUNG – notions of home“ am 11. Januar 2017 im Institut für Philosophie

Nr. 3 • 3. Januar 2017

heimat
Plakat zur Ausstellung. Foto: Hendrikje Streiter
Das Thema Heimat steht im Mittelpunkt der zweiten Ausstellung, die im Rahmen der studentischen Kooperationsprojekts SEHEN | DENKEN zwischen dem Institut für Kunstpädagogik und dem Institut für Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) entstanden ist. Fünf fotografisch arbeitende Künstlerinnen und Künstler sowie vier Autorinnen und Autoren reagieren auf die Aktualität des Begriffs Heimat und spüren vielschichtig und sensibel dem nach, was wir als „Heimatgefühl“ bezeichnen. Die Ausstellung „FREI | LAND | HALTUNG –  notions of home“ im Institut für Philosophie (2. Stock, Rathenaustraße 8, 35394 Gießen) wird am 11. Januar 2017 um 19 Uhr eröffnet.

Die Kooperation zwischen den beiden Instituten brachte Prof. Dr. Gerson Reuter, Professur für Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Philosophie der Lebenswissenschaften an der JLU, auf den Weg. Im Zentrum stehen Kunstausstellungen im Institut für Philosophie, die von Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik organisiert und durchgeführt werden. Seit rund einem Jahr kuratieren Verena Franke, Saskia Bley und Caro Rauscher die Ausstellungen in enger Zusammenarbeit mit beiden Instituten.

Gezeigt werden jeweils hervorragende künstlerische Arbeiten von Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Broschüre, in der die ausgestellten künstlerischen Werke beleuchtet werden und sich Studierende des Instituts für Philosophie philosophisch in Essays, Kurzgeschichten oder Gedichten mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzen.

In der Ausstellung „FREI | LAND | HALTUNG“ werden Fotos von Therese Leistner, Johnny Linder, Robin Neumann, Jannis Neumann und Hendrikje Streiter gezeigt. „Im Leben von Studierenden spielt die Heimat eine interessante Rolle, denn nicht selten ist der Studienbeginn mit einem Wohnortwechsel verbunden – dem Verlassen der Heimat“, heißt es in der Broschüre zur Ausstellung. „Doch ist es nur der Ort, den wir meinen, wenn wir von Heimat sprechen? Per Definitionem ist Heimat ein geographisches Gebiet, eine Region, der sich der Mensch emotional verbunden fühlt, in deren Tradition er sozialisiert wurde. Bedeutet dies nicht auch, dass diese Verbundenheit gerade durch vertraute Menschen hervorgerufen wird, die das Gefühl von Heimat in uns generieren? Dies in Gedanken kann das Verhältnis zur eigenen Heimat ambivalent sein. Sie ist einerseits als Idyll zu interpretieren, das für Vertrautes und Identität steht. Andererseits kann sie auch mit räumlicher Enge, Überschaubarkeit und Erwartungsdruck verbunden werden.

Manchmal zwingen auch die Lebensumstände zum Verlassen der Heimat. Diese wird dann rückblickend in der Erinnerung oft verklärt und überzeichnet. Einmal die Heimat auf längere Zeit verlassen, stellen sich folgende Fragen: Bleibt die Fremde für immer fremd? Kann aus ihr für uns eine neue Heimat werden? Wenn ja, wo ist dann demnach unsere „alte“ Heimat einzuordnen?“

Die Ausstellung „FREI | LAND | HALTUNG – notions of home“ im Institut für Philosophie ist bis zum 30. April 2017 zu sehen. Während der Vorlesungszeit ist sie montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, in der vorlesungsfreien Zeit von 10 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

  • Termin

Ausstellung „FREI | LAND | HALTUNG – notions of home“: 12. Januar bis 30. April 2017
Vernissage: Mittwoch, 11. April 2017, 19 Uhr
Institut für Philosophie (2. Stock), Rathenaustraße 8, 35394 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/fbz/fb04/institute/philosophie/veranstaltungen/sehendenken

  • Kontakt

Verena Franke, Saskia Bley und Caro Rauscher


Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

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