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"Forum Medizinentwicklung" an der Universität Gießen

 
Hochschulleitung und Dekanat des Fachbereiches Medizin informieren über strukturelle und finanzielle Eckpunkte für Forschung und Lehre

Nr. 9 • 15. Januar 2014

Das Präsidium der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat gemeinsam mit dem Dekanat des Fachbereiches Medizin in der Auftaktveranstaltung des "Forums Medizinentwicklung" die Mitglieder des Fachbereichs über den Stand der Struktur- und Budgetanalyse der vergangenen Monate, die bisherigen Bemühungen um eine Begrenzung des über mehrere Jahre entstandenen Haushalts¬defizits und die nunmehr anstehenden weiteren Schritte zur Rückführung des aufgelaufenen Defizits von 4,9 Millionen Euro und zur Konsolidierung der Strukturen für Forschung und Lehre informiert.

 

Präsidium und Dekanat streben an, dass zunächst ein Zielszenario mit angepassten Strukturen für die Zeit ab 2017/18 entwickelt wird; dieses Szenario soll mit den zu erwartenden Einnahmen möglichst auskömmlich finanziert werden können. In einem zweiten Schritt muss ein Konsolidierungspfad für die Zeit von 2014 bis 2017/18 entwickelt werden, in dem – gegebenenfalls auch mit ressourcieller Unterstützung der Solidargemeinschaft der Gesamtuniversität – das aufgelaufene Defizit schrittweise auf null reduziert werden soll. Präsidium und Dekanat gehen allerdings davon aus, dass dies nur gelingen kann, wenn auch Fehlentwicklungen in der durch das Land vorgegebenen Finanzierungssystematik für die Hochschulmedizin (die bundesweit ohnehin chronisch unter¬finanziert ist) alsbald korrigiert werden. Hierzu werden derzeit intensive und konstruktive Gespräche mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) geführt.

 

Trotz der bestehenden Herausforderungen konnte ein erster Erfolg in der Haushaltskonsolidierung erzielt werden, dies allerdings nur durch eine Reihe von Bewirtschaftungsauflagen, die seit Mai 2013 bestehen und zu einer strikten Ausgabenbegrenzung in den vergangenen Monaten geführt haben, und durch verschiedene Einmaleffekte: Das aufgelaufene Defizit hat sich im Jahre 2013 nach den derzeit vorliegenden Daten nicht weiter erhöht.

 

Präsidium und Dekanat haben nochmals bekräftigt, dass auch in Zukunft folgende Zusagen vollumfänglich eingehalten werden: die Sicherstellung der Lehre für die Studierenden, die Erfüllung bestehender rechtlichen Zusagen (zum Beispiel Berufungszusagen) sowie die Umsetzung familienpolitischer Maßnahmen (zum Beispiel Elternzeitvertretungen). Im Übrigen werden derzeit auch verschiedene Berufungsverfahren durchgeführt, um vakante Professuren möglichst rasch zu besetzen (wie etwa in der Neuroradiologie).

 

Der Präsident der JLU, Prof. Dr. Mukherjee, betonte in der Aula des Universitätshauptgebäudes: "Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass wir mit einer gemeinsamen Strategie, mit einer klaren Zielperspektive, mit eigenen Anstrengungen und mit der Unterstützung des Landes die Haushaltssituation des Fachbereiches Medizin in zukunftsweisenden Strukturen konsolidieren können." Der Dekan des Fachbereiches Medizin, Prof. Dr. Trinad Chakraborty, ergänzte: "Der Fachbereich Medizin, der für die Universität Gießen von besonderer Bedeutung ist, hat eigens eine Strukturkommission gebildet, die mit ausdrücklicher Unterstützung des Präsidiums einen Konvergenzplan erarbeiten wird, der die zukünftigen Strukturen des Fachbereichs in Forschung und Lehre mit ihrer Finanzierbarkeit verbindet.“

 

Das Forum Medizinentwicklung soll zukünftig als Informations- und Diskussionsplattform für alle interessierten Mitglieder des Fachbereichs Medizin zu Beginn eines jeden Quartals stattfinden.

 

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041