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JLU-Student Arthur Romanowski gewinnt renommierten Theaterpreis des Körber Studio Junge Regie

Der Regisseur, Autor und Schauspieler studiert Angewandte Theaterwissenschaft – Nachwuchs-Regiepreis geht zum zweiten Mal in Folge nach Gießen

Nr. 108 • 12. Juni 2018

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Arthur Romanowski. Foto: Romanowski
Arthur Romanowski, Student der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist im Rahmen des Festivals „Körber Studio Junge Regie“ für seine Inszenierung „Irgendwas für irgendwen an irgendeinem Tag im Juni“ mit dem Jurypreis ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure im deutschsprachigen Raum. Am Wettbewerb 2018 nahmen elf Theaterausbildungsinstitutionen teil. Der Preis geht zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal insgesamt an ein JLU-Mitglied. Im Jahr 2017 konnte Caroline Creutzburg mit ihrer Arbeit „Nerve Collection“ die Jury überzeugen.

„Dass kurz nach Caroline Creutzburg im vergangenen Jahr jetzt mit Arthur Romanowski erneut ein Student der Angewandten Theaterwissenschaft mit dem renommierten Preis ausgezeichnet wurde, ist für die JLU ein großartiger Erfolg, zu dem ich dem Preisträger herzlich gratuliere“, sagte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Nicht ohne Grund findet die Gießener Theaterwissenschaft bundesweit und international große Anerkennung.“ Die Körber-Stiftung unterstützt den Gewinner bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der freien Szene durch einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 10.000 Euro.  

„Arthur Romanowski hat sich eine extrem schwierige Aufgabe gestellt: ‚Irgendwas für irgendwen an irgendeinem Tag im Juni‘ auf der Bühne zu tun“, begründete die Jury ihre Entscheidung öffentlich im Thalia-Theater in Hamburg. „Er versucht, diese Aufgabe mit großer Konsequenz und mitreißender Spielfreude zu lösen. Dabei wechselt er virtuos zwischen Darstellungs- und Bedeutungsebenen und hinterlässt das Publikum mitunter lustvoll irritiert.“  

Arthur Romanowski, 1992 in Berlin geboren, studiert im Rahmen der Hessischen Theaterakademie Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitet als Schauspieler und Performer. Nach Engagements am Maxim Gorki Theater und am Theater an der Parkaue und unter anderem bei Armin Petras, Felicitas Brucker und Carlos Manuel entwickelte er ab 2010 eigene Stücke an der JTW Spandau und der Neuköllner Oper.  Seit 2018 arbeitet er mit der Gruppe „Kommando Pnimin“ am Theater Hoch X München.

Weitere Informationen

https://www.inst.uni-giessen.de/theater/


Kontakt

, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Telefon: 0174 9851698

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041