Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

„Und dennoch lebe ich“

 
Folter, Armut, Aids-Katastrophe: Rauna Shimbode aus Namibia erzählt aus ihrem Leben – Veranstaltung des Instituts für Soziologie am 21. Januar 2014

 

Nr. 11 • 16. Januar 2014

Was sie erlebt hat, bietet Stoff für ein Dutzend Lebensgeschichten: Die Afrikanerin Rauna Shimbode, 65, erlitt die Geschichte des Befreiungskrieges in ihrer Heimat Namibia, sie wurde mit gerade einmal 25 Jahren von der Polizei des südafrikanischen Apartheidsregimes gefoltert, und ihr Sohn George, aufgewachsen in einem Kinderheim in der ehemaligen DDR, starb mit 28 Jahren in seiner Heimat Namibia an AIDS. „Und dennoch lebe ich“ ist der Titel einer Veranstaltung, bei der Rauna Shimbode am Dienstag, 21. Januar 2014, um 18.30 Uhr ihre Lebensgeschichte erzählen wird – im Dialog mit Prof. Dr. Reimer Gronemeyer und Dr. Michaela Fink vom Institut für Soziologie, das seit 2002 bei Forschungsprojekten mit Rauna Shimbode kooperiert. Sie war viele Jahre als HIV/AIDS-Beraterin im Onandjokwe-Krankenhaus bei Ondangwa tätig. Heute noch unterstützt sie Menschen in ihrer Community in Ondangwa, die von Armut und AIDS betroffen sind, darunter viele Kinder, die zu Waisen wurden.

Rauna Shimbode ist auch Kooperationspartnerin des Gießener Vereins „Pallium – Forschung und Hilfe für soziale Projekte e.V.“ (www.pallium-ev.com). Im Gespräch mit Prof. Gronemeyer und Dr. Fink wird Rauna Shimbode im Ernst-Leitz-Hörsaal des Biochemischen Instituts, Friedrichstraße 24, Gießen, aus ihrem Leben erzählen: von ihrer Kindheit im Busch, von ihren Kriegserfahrungen und der AIDS-Katastrophe, von den Lebensbedingungen der AIDS-Waisen, von ihrem Sohn George und ihrer Familie. Sie berichtet vom Wandel der namibischen Gesellschaft; von den bedrohten kleinbäuerlichen Lebensweisen und vom Zusammenleben der Schwarzen und Weißen in jenem Land im Südlichen Afrika, in welchem AIDS immer noch die Todesursache Nummer eins ist und wo die Kluft zwischen Arm und Reich weltweit am größten ist.

  • Termin

Dienstag, 21. Januar 2013, 18:30 Uhr, Ernst-Leitz-Hörsaal, Biochemisches Institut, Friedrichstraße 24, 35392 Gießen

  • Weitere Informationen

http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/veranstaltungen/vortraege/Vortrag%20Namibia

 

  • Kontakt

Dr. Michaela Fink, Institut für Soziologie
Karl-Glöckner-Straße 21 E, 35394 Gießen
Telefon 0641 99-23204, Mobil 0179 9489900

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

Rauna Shimbode. Foto: Michaela Fink
Rauna Shimbode. Foto: Michaela Fink