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Feldtag auf dem Gladbacherhof

 
Humus- und Schwefelversorgung im ökologischen Landbau am 12. Juni 2012 im Fokus – Besichtigung ausgewählter Feldversuche – Alle Interessierten sind eingeladen

Nr. 113 • 8. Juni 2012

Einen Feldtag zum Thema „Humus- und Schwefelversorgung im ökologischen Landbau“ veranstalten die Professur für Organischen Landbau an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und das Ökoteam im Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) am Dienstag, 12. Juni 2012, von 9 bis 16 Uhr auf dem Lehr- und Versuchsbetrieb Gladbacherhof der JLU (65606 Villmar-Aumenau). Damit werden zwei aktuelle Themen mit großer Bedeutung für die landwirtschaftliche Praxis aufgegriffen, die zudem Schwerpunkte der Forschung an der Professur für Organischen Landbau bilden. Zum Feldtag eingeladen sind alle Interessierten.

Am Vormittag wird es in zwei Vortragsblöcken zunächst um den Humus und dann um den Schwefel gehen. Der Humus ist ein Schlüsselfaktor fast aller Bodenfunktionen und beschäftigt Wissenschaft und Praxis im ökologischen Landbau schon seit jeher. Dennoch ist das Thema noch lange nicht vom Tisch: Die Frage, wie die Bewirtschaftung die Humusvorräte in den Ackerböden beeinflusst und was das konkret für das Management bedeutet, bedarf weiterhin großer Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund werden Prof. Dr. Günter Leithold und Dr. Christopher Brock vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung II die Rahmenbedingungen, besonderen Anforderungen und speziellen Ansätze der Humusbilanzierung im ökologischen Landbau diskutieren.

Dipl.-Ing. agr. Franz Schulz, Leiter der Versuchsstation am Gladbacherhof, wird die Ergebnisse des Langzeit-Experiments „Ökologischer Ackerbauversuch Gladbacherhof“ vorstellen, in dem seit 1998 die Wirkung unterschiedlicher ökologischer Fruchtfolge-/Düngungssysteme und einer unterschiedlichen Intensität der Grundbodenbearbeitung unter anderem auf den Humushaushalt untersucht werden.

Ein erst kürzlich auf der Agenda hochgerücktes Thema ist die Schwefelversorgung im ökologischen Landbau. Durch strenge Auflagen zur Luftreinhaltung in der Industrie sind die atmosphärischen Schwefeleinträge in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Unter dem Titel „Sicherung des Ertragspotentials ökologischer Fruchtfolgen durch eine verbesserte Schwefelversorgung der Futterleguminosenbestände“ werden Dr. Konstantin Becker und Dr. Stephanie Fischinger vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung II aktuelle Ergebnisse zur Schwefelversorgung unterschiedlicher Kulturen vorstellen. Erste Ergebnisse dieses durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Former Nachhaltiger Landnutzung (BÖLN) geförderte und für drei Jahre angelegte Projekt werden vorgestellt.

Nachmittags wird die Besichtigung ausgewählter Feldversuche am Gladbacherhof angeboten. Dazu gehören
- das Langzeit-Experiment „Ökologischer Ackerbauversuch Gladbacherhof“.
- der „hudycrop-Versuch“, in dem Interaktionen zwischen Humus und Ertragsbildung verschiedener Kulturpflanzen analysiert werden.
- mehrere Versuche in unterschiedlichen Kulturen zur Wirkung von Schwefelversorgung und Schwefeldüngung auf Ertrags- und Qualitätsparameter.
- ein Sojabohnen-Sortenversuch, in dem bereits seit mehreren Jahren vielversprechende Ergebnisse zur Möglichkeit des Anbaus von Soja in klimatischen Grenzstandorten erzielt werden.
- ein Versuch zur Prüfung von Weizenstämmen und -Sorten. Die Ergebnisse des Sortenversuches, der vom LLH koordiniert wird, stellt Dr. Sonja Biewer (LLH) vor.

  • Termin

Dienstag, 12. Juni 2012, 9 bis 16 Uhr
Ort: Lehr- und Versuchsbetrieb Gladbacherhof, 65606 Villmar-Aumenau

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/cms/oekolandbau
www.uni-giessen.de/cms/fbz/tbe/llvb/GH

  • Kontakt

Dr. Christopher Brock
Institut für Pflanzenbau und -züchtung II
Karl-Glöckner-Straße 21C, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-37735

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

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