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„Café Müller: Camu(s)flage“

5. Juli 2014: Szenische Präsentationen von JLU-Studierenden mit Künstlern vom Berliner Theater Thikwa sowie mit Menschen aus Gießen und Umgebung

Nr. 126 • 30. Juni 2014

BilderProbenarbeit: Studierende der JLU Gießen (im Hintergrund zu sehen) arbeiten mit dem Theater Thikwa, Berlin. Im Vordergrund sind Anne-Sophie Mosch und Felix Brünig, beide Performer beim Theater Thikwa, zu sehen. – Foto: Tomás Correa „Tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte Pina Bausch, die bekannte, deutschsprachige Tanztheater-Choreografin. Mit ihrem bereits 1978 im Opernhaus Wuppertal zur Uraufführung gebrachten Stück ,,Café  Müller“ verschärfte sie die Frage nach der Bedeutung des Tanzes: „Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“  Was die Menschen bewegt, spricht immer auch vom gemeinsamen Anders-Sein: Studierende verschiedener Studiengänge der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stellten sich diesem Spannungsfeld und machten sich im Rahmen des Seminars „Café Müller: Tanz und Performance im sozialen Raum“ unter der Leitung von Dr. Petra Bolte-Picker in diesem Sommersemester im

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Probenarbeit: Studierende der JLU Gießen (im Hintergrund) arbeiten mit dem Theater Thikwa, Berlin. Im Vordergrund sind Anne-Sophie Mosch und Felix Brünig, beide Performer beim Theater Thikwa, zu sehen. – Fotos: Tomás Correa

eigensdafür gecharterten TANZBUS mit Senioren und Seniorinnen aus Gießen und Umgebung auf den Weg in eine Friedberger Tanzschule.

Was bei der Spurensuche nach dem Alter und seinen Unterschieden, nach der Etikette und dem Wissen von gestern und heute gefunden wurde, erstaunt und bringt so manch neue Erkenntnis ans Licht. Ihre Ergebnisse zeigen die Studierenden unter dem Titel „Café Müller: Camu(s)flage“ am Samstag,  5. Juli 2014, von 16 Uhr bis 17.30 Uhr im Audimax der JLU (Philosophikum II, Haus A) in verschiedenen literarischen, musikalischen und getanzten Kurzbeiträgen. Unterstützt werden sie dabei von teilnehmenden Gießener Senioren und Seniorinnen sowie von der Tanzschule Timo Müller, Friedberg und dem Hessischen Tanz- und Trachtenverein. Im Anschluss an die Szenische Präsentation findet ein Künstlergespräch statt.

Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft und Performer mit Behinderung von Theater Thikwa, Berlin, trafen sich im Sommersemester 2014 zu szenischen Workshops in Gießen und Berlin, um auf der Grundlage einer Re-Lektüre verschiedener Texte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus und seiner Konzeption des Absurden ein mögliches soziales Probehandeln mit dem Anderen szenisch zu erforschen. Die wissenschaftliche Vorbereitung auf diese Kooperation fand bereits im letzten Wintersemester im Rahmen des Seminars „Living in Absurdistan – Camus und Ich, die Pest“ von Dr. Bolte-Picker statt. Unter dem Titel „Camu(s)flage“ soll bei dem Projekt den Fragen nachgegangen werden: Was bedeutet Fremd-Sein? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Widersprüche in der Wirklichkeit des Alltags? Welche Gemeinschaft ist möglich, wenn die Bedürfnisse unvereinbar scheinen?

Ausgehend von zum Teil widersprüchlichen Erfahrungen in einer WG, in der Welt von Ton, Geräusch und Musik und in einem persönlichen Austausch zum Mythos „Liebe“ geben die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft und die Performer von Theater Thikwa erfrischende Impulse – sowohl für das Theater als auch für das Leben heute.

Die Projekt „Café Müller: Camu(s)flage wird gefördert von der Stiftung Diakonie Hessen Nassau sowie von Stiftung Fönix. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Café Müller: Camu(s)flage“ mit knapp 5.000 Euro im Rahmen der Förderaktion Noch viel mehr vor. Diese Förderung ist nur möglich, weil 4,6 Millionen Menschen regelmäßig an der Aktion Mensch-Lotterie teilnehmen. Die Aktion Mensch fördert Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Sie engagiert sich für Initiativen, die Chancen weitergeben und zu einem gleichberechtigten Miteinander von Menschen mit Behinderung beitragen. Der Schwerpunkt ihres Förderengagements liegt auf den Handlungsfeldern Arbeit, Bildung, selbstbestimmtes Leben sowie Barrierefreiheit.

Tickets können per E-mail reserviert werden unter .


  • Termin

Samstag,  5. Juli .2014, 16 bis 17.30 Uhr, Audimax der JLU, Philosophikum II, Haus A.

  • Weitere Informationen

Eintritt:  8,00 €     Normalpreis, 4,00 €  Schülerinnen und Schüler, Studierende,
Freier Eintritt für Schwerbehinderte


  • Kontakt



Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041



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