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Mehr Investitionen trotz sinkender Erträge

Leicht positiver Jahresabschluss der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)

Nr. 131 •  11. Juli 2018
Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat das Jahr 2017 mit einem leicht positiven Jahresergebnis abgeschlossen. Aufgrund gestiegener Investitionen bei gleichzeitig gesunkenen Erträgen fiel das Jahresergebnis mit 0,2 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr (2016: 8,7 Millionen Euro). Die JLU hat im letzten Jahr Gesamterträge in Höhe von 400,4 Millionen Euro erzielt; das waren 7,4 Millionen Euro weniger als im Jahr 2016 (407,8 Millionen Euro). Auf die Grundfinanzierung des Landes entfielen davon 250 Millionen Euro.

Die finanzielle Ausgangslage während der Laufzeit des aktuellen Hochschulpakts 2016-2020 hat es der JLU erlaubt, neben dem laufenden Betrieb aus eigenen Mitteln umfangreiche Investitionen zu tätigen. Damit können wichtige Baumaßnahmen zu Gunsten der Studierenden und der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeitgerechter durchgeführt werden. Hierzu gehören insbesondere die Sanierung von Haus A (Audimax) im Philosophikum II, die Sanierung der Pferdeklinik sowie der Neubau des Centers for Infection and Genomics of the Lung (CIGL).  

Die JLU hat zusammen mit den finanziellen Mitteln aus dem HEUREKA-Programm des Landes im Jahr 2017 insgesamt 55,7 Millionen Euro investiert. Davon entfallen 36,9 Millionen Euro auf Investitionsmaßnahmen in Neubauten und 18,8 Millionen Euro auf die Modernisierung der wissenschaftlichen Infrastruktur, wie zum Beispiel die Ausstattung der Neubauten mit wissenschaftlichen Geräten. Die JLU investiert in den nächsten Jahren weitere 23 Millionen Euro in den Hochschulbau – aus Mitteln, die ihr vom Bund und dem Land aus den Hochschulpakt-Sondermitteln zum Aufbau zusätzlicher Studienplätze zur Verfügung gestellt worden sind.  

Die JLU hat im vergangenen Jahr eigene Einnahmen in Höhe von 98 Millionen Euro erzielt. Hierzu zählen unter anderem Forschungsfördermittel (darunter DFG-Drittmittel, Auftragsforschung sowie Mittel aus dem Landesexzellenzprogramm LOEWE) in Höhe von 74,4 Millionen Euro. Von besonderer Bedeutung ist der Anstieg der eingeworbenen Drittmittel auf 66 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2017. Dies sind zwei Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Durch eigene Förderprogramme trägt die JLU dazu bei, die Attraktivität der Lehre zu steigern und ihre Einrichtungen durch bessere Ausstattung dabei zu unterstützen, mehr Forschungserfolge zu erzielen und Forschungsgelder Dritter einzuwerben.

Die Universität erhielt darüber hinaus weitere zweckgebundene Sonder- und Projektmittel des Landes, unter anderem die Mittel zur Qualitätssicherung der Lehre, Mittel aus dem Hochschulpakt 2020 für den Aufbau zusätzlicher Studienplätze sowie Mittel aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget. Damit hat sich das Verhältnis der Grundfinanzierung zur temporären Projektfinanzierung im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert; der Anteil der vom Land bereitgestellten Grundfinanzierung am Gesamtbudget der JLU betrug im Berichtsjahr 62,5 Prozent (Vorjahr: 62,7 Prozent).

JLU-Kanzlerin Susanne Kraus weist – auch im Hinblick auf den demnächst neu zu verhandelnden Hessischen Hochschulpakt 2021 bis 2025 – auf die Notwendigkeit von größeren finanziellen Spielräumen hin. Angesichts weiterhin hoher Studierendenzahlen seien die Hochschulen auf eine höhere Grundfinanzierung und damit auf deutlich mehr Stabilität angewiesen.

Die Genehmigung des von den Wirtschaftsprüfern erneut uneingeschränkt testierten Jahresabschlusses durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) liegt vor.

 

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Telefon 0641 99-12041

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