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Artikelaktionen

Gezielte Entwürdigung durch die Nationalsozialisten

 
Vortrag „Degradierte Doktoren“ von Dr. Stefanie Harrecker im Rahmen der gut besuchten Ausstellung zu Rudolf Frank – Am 9. Juni endet auch die Aktion „Schriftlicher Stolperstein“ des Präsidiums

Nr. 151 • 03. Juni 2011

Die Ausstellung „…ein sehr lebhaftes Vielerlei“ über den Theatermann und Schriftsteller Rudolf Frank, dem von den Nationalsozialisten der Doktorgrad entzogen wurde, stößt auf reges Interesse in der Bevölkerung. Im Begleitprogramm wird am kommenden Donnerstag, 9. Juni 2011, die Münchner Wissenschaftlerin Dr. Stefanie Harrecker ihren Vortrag „Degradierte Doktoren: der Doktorentzug als Instrument der Entwürdigung im Nationalsozialismus am Beispiel der Universität München“ halten.

Rudolf Frank hatte 1908 in Gießen seinen juristischen Doktorgrad erworben. Während der 1930er-Jahre war er einer der zahlreichen Deutschen, denen aus politischen Gründen ihre akademischen Titel wieder entzogen wurden. Dr. Stefanie Harrecker hat diese Verfolgungsmaßnahme der Nationalsozialisten am Beispiel der Münchner Universität umfassend aufgearbeitet, und sie vermag den Doktorentzug Rudolf Franks in seine Zusammenhänge einzuordnen. Ihr Vortrag findet am Donnerstag, 9. Juni 2011, um 18.15 Uhr im Biologischen Hörsaal, Universitätshauptgebäude, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen, statt.
 
Bereits um 16.30 Uhr bieten Mitarbeiterinnen der Arbeitsstelle Holocaust-Literatur der JLU am 9. Juni eine Führung durch die Ausstellung im Rektorenzimmer im Universitätshauptgebäude an. Außerdem werden nach Terminabsprache Führungen für Schulklassen angeboten.

Mit dem 9. Juni endet auch die Aktion „Schriftlicher Stolperstein“ des JLU-Präsidiums. Seit 26. Mai 2011 wurde der Doktortitel der vier Präsidiumsmitglieder innerhalb der schriftlichen und elektronischen Korrespondenz verdeckt, um so mit einer „visuellen Schweigeminute“ an das Schicksal Rudolf Franks und der anderen betroffenen Wissenschaftler zu erinnern.

  • Termin:

Vortrag „Degradierte Doktoren: der Doktorentzug als Instrument der Entwürdigung im Nationalsozialismus am Beispiel der Universität München“ von Dr. Stefanie Harrecker am Donnerstag, 9. Juni 2011, um 18.15 Uhr im Biologischen Hörsaal, Universitätshauptgebäude, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

  • Weitere Informationen:

Öffnungszeiten der Ausstellung:
15. April bis 17. Juni 2011, Montag bis Freitag: 7.00 bis 19.00 Uhr (Samstag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen)
Ausstellungsort: Universitätshauptgebäude, Rektorenzimmer, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

Anmeldung/Terminabsprache für Führungen – auch für Schulklassen:
Telefon: 0641 99-29083 / 99 29093
E-Mail 

 

  • Kontakt

Oliver Behnecke
Kulturmanagement und Veranstaltungsdramaturgie der JLU
Ludwigstraße 23 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12007