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Spanier und Latinos in Gießen

 
Studierende stellen Ergebnisse einer Feldstudie vor – Interviews und Filme entstanden im Hauptseminar „Sprachkontakte des Spanischen“

Nr. 165 • 2. Juli 2009

Man geht „zum Spanier“ um die Ecke, hört in der Einkaufsstraße die bunten Klänge der Latino-Gruppen, lernt Spanisch für den Urlaub an der Uni, an der Volkshochschule und anderen Einrichtungen. In Gießen und Umgebung leben zahlreiche Spanier und Lateinamerikaner. Doch gerade über das Leben der Latinos in Gießen weiß man wenig. Fest steht: Die Bürger profitieren sehr von dem kulturellen und kulinarischen Angebot ihrer spanischen oder lateinamerikanischen  Mitbewohner. Studierende haben sich im Rahmen einer Feldstudie mit dem Leben der Latinos in Gießen befasst und stellen ihre Ergebnisse jetzt einer interessierten Öffentlichkeit vor.

Die Präsentation findet statt in der letzten – öffentlichen – Seminarsitzung des Sommersemesters am Freitag, 17. Juli, 12-14 Uhr im Philosophikum II, Karl-Glöckner-Straße 21, Haus G, R 119. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Die engagierten Studierenden haben Interviews geführt, Filme gedreht und Umfragen analysiert. Sie stellten Fragen und erhielten aufschlussreiche Antworten zu Wohnsituation, Sprachkenntnissen, Bildungswegen, Sprachgewohnheiten und Freizeitgepflogenheiten. Bei der Vorstellung der Ergebnisse erhalten die Kommilitonen, aber auch interessierte Gäste einen Eindruck davon, dass Spanisch eben nicht nur in Spanien und Lateinamerika gesprochen wird, sondern auch vor unserer Haustür, in Gießen.

Die Feldstudie entstand im Rahmen eines Hauptseminars „Sprachkontakte des Spanischen“, an der Justus-Liebig-Universität Gießen unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Born, Institut für Romanistik. Das Seminar bot einer großen Gruppe von Studierenden eine Übersicht über die Sprachkontakte des Spanischen in diachronischer (Substrate und Superstrate) wie synchronischer Sicht. Bei den aktuellen Sprachkontakten betrachteten die Teilnehmer insbesondere das Englische (espanglés, Spanglish, Cyberspanglish), das Portugiesische (portuñol, „fronterizo“) und verschiedene indigene südamerikanische Sprachen wie Quetschua, Aymara und Guaraní näher. Weitere Schwerpunkte waren die Einflüsse von und auf Spanisch in internationalen Gremien (EU, UNO), in den spanischen Autonomiegebieten (insbesondere Galizien, Katalonien, Euskadi) sowie in lateinamerikanischen Gebieten mit indigener Bevölkerung.
        

  • Termin:

Öffentliche Seminarsitzung
Zeit: Freitag, 17. Juli, 12-14 Uhr
Ort: Philosophikum II, Karl-Glöckner-Straße 21, Haus G, Raum 119

  • Kontakt.

Institut für Romanistik
Prof. Dr. Joachim Born
Karl-Glöckner-Straße 21/G
35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31140
Fax: 0641 99-31139
E-Mail: Joachim.Born@romanistik.uni-giessen.de

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041