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Tiere im Arbeitsfeld professionell einsetzen

Wissenschaftliche Weiterbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen – Zertifikatskurs „Tiergestützte Dienstleistungen“ gestartet

Nr. 166 • 4. November 2020

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Tiere in der Betreuung, Unterstützung, Förderung, Bildung oder Beratung professionell einsetzen: Das Handwerkzeug erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung „Tiergestützte Dienstleistungen“ an der JLU. Foto: Dr. Katharina Ameli
Die Zahl der Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsfeld Tiere zur Unterstützung einsetzen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Immer häufiger werden Tiere in Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Hospizen, aber auch in Logopädie-Praxen oder Resozialisierungsprogrammen eingesetzt. Um die sogenannten tiergestützten Dienstleistungen als berufliche Tätigkeit zu etablieren, bedarf es professionell ausgebildeter Praktikerinnen und Praktiker. An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat jetzt die dritte Kohorte der Weiterbildung „Tiergestützte Dienstleistungen“ begonnen. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum neuen Kurs eingeschrieben. Sie wurden bei der Kick-off-Veranstaltung von JLU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Verena Dolle, dem Dekan des Fachbereichs 10 – Veterinärmedizin Prof. Dr. Martin Kramer, den Kooperationspartnern Prof. Dr. Stephanie Krämer, Interdisciplinary Centre for 3Rs in Animal Research (ICAR3R), und Prof. Dr. Thomas Brüsemeister, Institut für Soziologie, sowie Studiengangskoordinatorin Dr. Katharina Ameli herzlich begrüßt.

Die interdisziplinär ausgerichtete wissenschaftliche Fortbildung ist in universitäre Strukturen eingegliedert und richtet sich an alle Berufstätigen in pädagogischen, sozialen, medizinischen oder therapeutischen Berufsfeldern, die Tiere in ihrer Arbeit professionell einsetzen wollen. Die Teilnehmenden erhalten nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung ein Hochschulzertifikat, das von der unabhängigen Akkreditierungsagentur (ZEvA) zertifiziert ist.
Sie erwerben mit der wissenschaftlichen Weiterbildung an der JLU die nötige Qualifikation, um als professionell ausgebildete, eigenständige Anbieterinnen und Anbieter, Tiere in der Betreuung, Unterstützung, Förderung, Bildung oder Beratung von Adressaten aller Altersgruppen einzusetzen.

Die Inhalte des Kurses und vermittelten Kompetenzen sind gemäß dem „Europäischen Qualifikationsrahmen“ auf der Masterstufe (EQR7) angesiedelt. Dies sei deutschlandweit für tiergestützte Weiterbildungen einmalig, betont Koordinatorin Dr. Ameli.

Die wissenschaftliche Weiterbildung „Tiergestützte Dienstleistungen“ legt ein besonderes Augenmerk auf die Reflexion von theoretischen, methodischen und praktischen Kenntnissen. Die Kursinhalte sind interdisziplinär ausgerichtet: Neben betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Grundlagen werden die berufsspezifischen Tätigkeitsfelder der Pflegewissenschaften, Pädagogik und der Medizin ebenso behandelt wie Grundkenntnisse zu Haltung, Eignung und Tierschutz.  Mit Hilfe des wissenschaftlichen Handwerkszeugs gewinnen die Fachkräfte neue Perspektiven auf ihre berufliche Praxis und lernen diese systematisch im Arbeitsalltag anzuwenden. Bereits in Praxis und Theorie erworbene Kenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen aktiv im Kursverlauf aufgegriffen werden, um das professionelle Handeln und die Reflexionsfähigkeit weiter zu schulen.


  • Weitere Informationen

https://www.uni-giessen.de/tdw                                               

Nächster Kursbeginn: Oktober 2021
Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2021 möglich.


  • Kontakt



Koordination „Tiergestützte Dienstleistungen“
Interdisciplinary Centre for 3Rs in Animal Research (ICAR3R)
Frankfurter Straße 110 (Raum 106)
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-38755

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041