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Von Psychoonkologie bis zur Gesundheitsverhaltensforschung

 
Interdisziplinarität im Fokus des gemeinsamen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie an der Uni Gießen – 15. bis 18. September 2010

Nr. 208 • 8. September 2010


„Schnittstellen“ sind das Thema eines gemeinsamen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) vom 15. bis 18. September 2010. Im Fokus steht dabei die Interdisziplinarität der Fächer Medizin, Psychologie und Soziologie. Prof. Dr. Renate Deinzer (Institut für Medizinische Psychologie der JLU), Vorsitzende der DGMP, leitet die Tagung.

Die Schnittstellen zwischen den Fächern Medizin, Psychologie und Soziologie sind vielfältig: Sie reichen von der Psychoneuroimmunologie, die sich zum Beispiel mit psychischen Einflüssen auf chronisch-entzündliche Erkrankungen befasst, über Gesundheitsverhaltensforschung bis hin zu gesellschaftlichen Einflüssen auf Gesundheit und Krankheit. Schnittstellen ergeben sich auch im Bereich der Lehre: Hier sind verstärkt Konzepte gefragt, die die psychosozialen und die medizinischen Fächer verbinden.

Schwerpunkte des Kongresses sind unter anderem die Themen Sterben und Tod (Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin, medizin-psychologische Forschung im Blick auf Sterbende), die Versorgung alter Menschen – Herausforderungen für die Koordination und Kooperation, die Transplantationsmedizin, die Bio-Psychologie von Kopfschmerz, Psychoonkologie sowie Chirurgie mit Hand und Herz – die psychosoziale Versorgung chirurgischer Patienten. Neben zahlreichen Symposien gibt es auch eine Lehrwerkstatt, bei der sich Lehrende der Medizinpsychologie austauschen können.

Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 15. September 2010, sind alle Interessierten eingeladen. Ab 18 Uhr werden im Audimax (Haus A, Karl-Glöckner-Straße 21) unter dem Thema „Wer hilft wobei?“ Schnittstellen der psychosozialen Versorgung diskutiert.

Bei der Eröffnung des Kongresses am Donnerstag, 16. September 2010, im Audimax sprechen Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen, JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Prof. Dr. Trinad Chakraborty, Dekan des Fachbereichs Medizin der JLU, Prof. Dr. Renate Deinzer, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und Tagungspräsidentin sowie Prof. Dr. Holger Pfaff, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie.

Die Vertreter der Medien sind zudem herzlich eingeladen zur Pressekonferenz am Freitag, 17. September 2010, um 13.30 Uhr (Hörsaal 109, Haus A, Philosophikum II). Als Gesprächspartner stehen die Präsidenten der beiden Fachgesellschaften,  Prof. Renate Deinzer (DGMP, Tagungspräsidentin) und Prof. Holger Pfaff (DGMS)  zur Verfügung. Auf Wunsch werden gerne weitere Fachleute als Interviewpartner vermittelt.

  • Termine:

Mittwoch, 15. September 2010, bis Samstag, 18. September 2010
Ort: Philosophikum II, Karl-Glöckner Straße 21, 35394 Gießen

Öffentliche Auftaktveranstaltung: Wer hilft wobei? – Schnittstellen der psychosozialen Versorgung: Mittwoch, 15. September 2010, 18 bis 19.30 Uhr
Ort: Audimax (Haus A), Karl-Glöckner Straße 21, 35394 Gießen

Eröffnung: Donnerstag, 16. September 2010, 9 Uhr
Ort: Audimax (Haus A), Karl-Glöckner Straße 21, 35394 Gießen

Pressekonferenz: Freitag, 17. September 2010, 13.30 Uhr
Ort: Hörsaal 109 (Haus A, 1. OG), Karl-Glöckner Straße 21, 35394 Gießen

 

  • Kontakt:

Prof. Dr. Renate Deinzer
Institut für Medizinische Psychologie
Friedrichstraße 36, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-45681

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041