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Universität Gießen intensiviert Zusammenarbeit mit strategischen Partnern in Namibia und Südafrika

JLU-Delegation erneuert in Windhoek Kooperationsabkommen mit Polytechnic of Namibia und bereitet trilaterale Partnerschaft mit North-West University in Südafrika vor

Nr. 208 • 17. November 2015

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Die JLU-Delegation mit ihren Gastgeberinnen und Gastgebern in Namibia. Foto: Nicolaas Smit


Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wird ihre Zusammenarbeit mit Universitäten in Namibia und Südafrika künftig weiter ausbauen. Zur Erneuerung des Kooperationsabkommens mit der Polytechnic of Namibia (PoN) sowie zu einem zweitägigen Workshop mit der PoN und der North-West University (NWU) in Südafrika ist in den vergangenen Tagen eine Delegation der JLU nach Windhoek gereist. Das Treffen diente der Vorbereitung einer trilateralen Partnerschaft mit den wichtigsten Partnern der JLU im südlichen Afrika. „Mit der Polytechnic of Namibia und der North-West University verbindet uns eine lange und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit“, betonte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Im Rahmen der trilateralen Partnerschaft werden wir das ganze Potential unserer Kooperation entfalten und uns gegenseitig in Forschung und Lehre stärken.“

In Windhoek traf die Gießener Delegation rund 25 namibische und zwölf südafrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Neben dem Präsidenten reisten Prof. Dr. Andreas Dittmann, Institut für Geographie, Prof. Dr. Jörn Ahrens, Institut für Soziologie, Dr. Matthias Höher, Geschäftsführer des Zentrums für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU), Dr. Elena Xoplaki, Institut für Geographie, Dr. Sandra Götz, Institut für Anglistik, sowie Julia Volz, Leiterin des Akademischen Auslandsamts der JLU, nach Namibia. Seit 2010 ist Prof. Dittmann Kooperationsbeauftragter für die Zusammenarbeit mit der PoN. Die Forschungskooperationen wurden in der Vergangenheit laufend erweitert und umfassen mittlerweile mehrere sozial- und kulturwissenschaftliche Fachbereiche sowie Fächer, die durch das ZEU vertreten werden und an der Schnittstelle zwischen geistes- und naturwissenschaftlicher Forschung liegen.

Das Themenspektrum der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Universitäten ist überaus breit: Es reicht vom gesellschaftlichen Wandel in einer globalisierten Welt über korpusbasierte  Sprachbeschreibung, ernährungs- und umweltwissenschaftliche Themen wie Landnutzung, erneuerbare Energien und Nahrungssysteme bis hin zum Klimawandel und seinen Folgen. Mit der NWU ist die JLU bereits durch eine vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaft (ISAP) im Bereich der Soziologie verbunden, in deren Rahmen regelmäßig Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgetauscht werden.  

Weitere wichtige Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich aus der während der Delegationsreise abgeschlossenen Transformation der PoN zur Namibia University of Science and Technology (NUST). Die Universität wird damit ihre Forschung und die Graduiertenausbildung stärken. Das erneuerte Kooperationsabkommen, das am Freitag in Windhoek unterzeichnet wurde, bildet den institutionellen Rahmen für die weitere wissenschaftliche Zusammenarbeit. Das südliche Afrika ist eine von sechs strategischen Partnerregionen der JLU, die in der neuen Internationalisierungsstrategie der Universität identifiziert werden. Das Treffen diente auch der Vorbereitung von Förderanträgen zur Stärkung der Kooperation von JLU, NUST und NWU.

Ein weiterer Höhepunkt der Delegationsreise war am Montag ein Empfang beim Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Namibia, Christian Matthias Schlaga, selbst Alumnus der JLU, der die Gießener Delegation und zahlreiche DAAD-Alumni eingeladen hatte. In diesem Jahr feiern die Bunderepublik Deutschland und die Republik Namibia 25 Jahre diplomatische Beziehungen. Mit der Intensivierung der Zusammenarbeit leisten die Partneruniversitäten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Namibia.

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041