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Umgang mit Verhaltensstörungen im Jugendstrafvollzug

 
Die diesjährige Sommerakademie an der Universität Gießen findet vom 15. bis 17. September 2010 am Institut für Heil- und Sonderpädagogik statt.

Nr. 210 • 9. September 2010


Die diesjährige Sommerakademie des Instituts für Heil- und Sonderpädagogik stellt Verhaltensstörungen und Bildung junger Strafgefangener in den Mittelpunkt. Vorstellung neuester Ergebnisse des nationalen Bildungsberichts und zur Bildung junger Strafgefangener bilden den Auftakt.

Neue Erkenntnisse aus einer noch unveröffentlichten Doktorarbeit erfahren Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Sommerakademie  „Umgang mit Verhaltensstörungen im Jugendstrafvollzug“. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit wurde von  Dipl.-Pädagogin Susann  Reinheckel 2008 eine empirische Untersuchung durchgeführt, an der 14 von 16 Bundesländern teilgenommen haben. Es handelt sich um die größte empirische Untersuchung zum Thema „Bildung im Jugendstrafvollzug“ seit der Wiedervereinigung und damit seit der Einführung der Jugendstrafvollzugsgesetze im Jahr 2008. Die Sommerakademie ist akkreditiert und wird vom Bundesministerium der Justiz gefördert. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Veranstaltung beträgt 70 Euro, für den 15. September (ohne Mittag- und Abendessen sowie Unterkunft) 20 Euro.

Die Auftaktveranstaltung ist am Montag, 15. September 2010, um 14 Uhr und auch für eine breitere Zuhörerschaft interessant. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Joybrato Mukherjee, werden Ergebnisse aus dem aktuellen nationalen Bildungsbericht und aus der Doktorarbeit zum Thema „Bildung im Jugendstrafvollzug“ vorgetragen. Am Nachmittag ist Zeit für Diskussionen.

Die Untersuchung von Dipl.-Päd. Susann Reinheckel ergab unter anderem, dass ein Großteil der im Jugendstrafvollzug tätigen Lehrkräfte über keine sonderpädagogische Ausbildung verfügt. Die Schulleitungen der Bildungsangebote im Jugendstrafvollzug signalisierten in den Interviews allerdings ein großes Interesse an einer Weiterbildung in diesem Bereich. Sie hatten nämlich bei ihrer Schülerschaft Symptome und Erscheinungsformen von Verhaltensstörungen festgestellt und würden auf diesen pädagogisch-therapeutischen Hilfebedarf gern adäquat reagieren.

  • Termin:

Mittwoch, 15. September 2010 bis Freitag, 17. September 2010
Ort: Karl-Glöckner-Straße 21 (Haus B), 35394 Gießen


  • Weitere Informationen:

Programm der Sommerakademie:
http://cultdoc.uni-giessen.de/wps/pgn/ep/cultdoc/susannreinheckel/susann-reinheckel

 

  • Kontakt:

Dipl.-Päd. Susann Reinheckel
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Institut für Heil- und Sonderpädagogik
Karl-Glöckner-Straße 21 B, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-24154

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041