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Revolution im Pflanzenschutz

 
Erhöhte Widerstandsfähigkeit von Pflanzen im Fokus beim 4. internationalen Workshop der DFG-Forschergruppe FOR 666 in Schloss Rauischholzhausen

Nr. 219 • 29. September 2010


Täglich verhungern weltweit mehr als 14.000 Kinder. Gründe dafür sind unter anderem schlecht entwickelte Agrarstrukturen, unterentwickelte Pflanzenproduktions- und Pflanzenschutzstrategien und eine Verseuchung der Ernteprodukte durch schädliche Mikroorganismen und Insekten. Mit diesem zentralen Problem der Pflanzenforschung beschäftigt sich die DFG-Forschergruppe FOR 666 von Donnerstag, 30. September 2010, bis Samstag, 2. Oktober 2010, in Schloss Rauischholzhausen bei ihrem vierten internationalen Workshop. Er wird finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von der Forschergruppe „Krankheitsresistenz“ der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Organisator ist Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel vom Interdisziplinären Forschungszentrum (IFZ) der JLU.

Die  Veranstaltung, zu der Wissenschaftler aus mehreren Ländern anreisen, beschäftigt sich mit neuen Möglichkeiten, Pflanzen gezielt gegen Krankheiten zu stärken. Damit soll die Widerstandsfähigkeit gegen mikrobielle Erkrankungen, aber auch gegen abiotischen Stress, der durch die Klimaveränderung entsteht, erhöht werden.

Eine neue Generation von biotechnologisch verbesserten Pflanzen, die auf dem Workshop vorgestellt werden, könnte den Pflanzenschutz revolutionieren: Aufgrund der spannenden Entdeckung eines Mechanismus, den Pflanzen nutzen, um sich gegen den Befall mit Viren zu schützen, sind neue Strategien erarbeitet worden, diesen natürlichen hocheffektiven Mechanismus auch auf die Bekämpfung von Schadinsekten – beispielsweise dem gefährlichen Maiswurzelbohrer oder von toxischen Fusariumpilzen – zu übertragen.

In den letzten Jahren zeigte sich, dass Innovationen aus dem Bereich der Biotechnologie einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der durch die neue Agrar- und Verbraucherpolitik definierten Ziele leisten. Dazu gehören die Sicherung des Ertrags und der Qualität von Lebensmitteln bei optimalem Umweltschutz. Besonders erfolgreich sind die neuen biotechnologischen Methoden in den Entwicklungs- und Schwellenländern, wo sie zur Bekämpfung der Armut, gerade auch von Kleinbauern und Tagelöhnern, beitragen.

 

  • Kontakt:

Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel (IFZ)
Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gießen
Telefon:  0641 99-37491

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041