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Robert-Sommer-Preis für Schizophrenie-Forscher

 
Zentrum für Psychiatrie der Universität Gießen richtet internationales Symposium aus – Prof. David A. Lewis aus Pennsylvania erhält Robert-Sommer-Award 2010

Nr. 224 • 6. Oktober 2010


Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wird vom 7. bis 9. Oktober 2010 wieder Treffpunkt zahlreicher renommierter Wissenschaftler sein: Zum achten Mal findet hier das englischsprachige „Robert-Sommer-Symposium“ statt. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des Robert-Sommer-Preises an Prof. David A. Lewis (University of Pittsburgh, Pennsylvania). Das Symposium wird von der Robert-Sommer-Forschungsgesellschaft und vom Zentrum für Psychiatrie JLU unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Gallhofer organisiert.

Die Teilnehmer beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Thema „Translational Psychiatry – The way forward to solve the enigma of psychosis“. Die Wissenschaftler werden sich auf dem Symposium über translationale Psychiatrie sowie die Entwicklungen in der Schizophrenie-Forschung austauschen. Darüber hinaus präsentieren Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsergebnisse bei einer Posterausstellung. Das Symposium unter der Schirmherrschaft von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier findet am Zentrum für Psychiatrie in Gießen sowie im Kloster Arnsburg in Lich statt.

Die Veranstaltung wird am Donnerstag, 7. Oktober 2010, um 14 Uhr von Prof. Dr. Bernd Gallhofer im Zentrum für Psychiatrie eröffnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 8. Oktober, ebenfalls dort statt. Universitätspräsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, der Dekan des Fachbereichs Medizin Prof. Dr. Trinad Chakraborty und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz sprechen die Grußworte. Im Anschluss verleiht Prof. Dr. Bernd Gallhofer um 9 Uhr die Robert-Sommer-Medaille an Prof. David A. Lewis. Die Laudatio hält Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim. Der Preisträger wird danach einen Vortrag zum Thema „Cortical circuits and cognitive dysfunction in schizophrenia“ halten. Gegen 10.30 Uhr haben Medienvertreter die Gelegenheit, Fragen an den Veranstalter und den Preisträger zu richten.

Prof. David A. Lewis wird für seine herausragenden Leistungen in der Schizophrenie-Forschung ausgezeichnet. Er ist Professor für Psychiatrie und Neurowissenschaften an der Universität Pittsburgh. Sein Arbeitsgebiet stellt die Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung dar. Damit schlägt er eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung.

Das „Robert Sommer Award Symposium“ wurde 1996 zur Feier des 100-jährigen Bestehens des Gießener Zentrums für Psychiatrie ins Leben gerufen. Im Jahr 1896 hatte es der bekannte Psychiater Robert Sommer gegründet. Ziel des alle zwei Jahre stattfindenden Symposiums ist es, internationale Spitzenforscher nach Gießen zu holen, um sich über aktuelle Fragestellungen der Schizophrenie-Forschung auszutauschen. Zudem soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, seine Arbeiten einem internationalen Publikum vorzustellen.

Das Symposium ist offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

  • Termin:

Freitag, 8. Oktober 2010, Zentrum für Psychatrie, Am Steg 22, 35392 Gießen

8.30 Uhr Grußworte
- Universitätspräsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee
- Prof. Dr. Trinad Chakraborty, Dekan des Fachbereichs Medizin
- Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz
9 Uhr Verleihung der Robert-Sommer-Medaille durch Prof. Dr. Bernd Gallhofer
9.30 Uhr Laudatio Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg
9.45 Uhr Vortrag von Prof. David A. Lewis zum Thema : „Cortical circuits and cognitive dysfunction in schizophrenia“
10.30 Uhr Möglichkeit zum Gespräch mit den Veranstaltern

  • Kontakt:

Prof. Dr. Bernd Gallhofer, Zentrum für Psychiatrie der Universität Gießen
Am Steg 22, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-45701

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041