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Grundbausteine des Universums: Anerkennung der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Physik

 
SFB/TR 16 – Elektromagnetische Anregung subnuklearer Systeme (Sprecherhochschule: Bonn; Universitäten Bochum und Gießen) geht in die dritte Runde – DFG bewilligt 3. Förderperiode bis 30. Juni 2016

Nr. 234 • 21. November 2012

Hadronen erforschen heißt auch das Universum erforschen. Hadronen sind Elementarteilchen, von deren prominentesten Vertretern, den Protonen und Neutronen, den Grundbausteinen der Atomkerne, auch die Masse der Sterne und Galaxien stammt. Sie unterliegen der starken Wechselwirkung, den sogenannten Kernkräften. Hadronen sind auch der Gegenstand des Transregio- Sonderforschungsbereichs 16, in dem Gießener Physiker mit Kollegen aus der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Sprecherin:  Prof. Dr. Ulrike Thoma ) und der Ruhr-Universität Bochum eng kooperieren.  W eitere Arbeitsgruppen aus Basel, Erlangen, Groningen und St. Petersburg arbeiten mit dem Sonderforschungsbereich zusammen. Die erfolgreiche Kooperation kann fortgesetzt werden, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt eine dritte Förderperiode ab 1. Januar 2013 bis zum 30. Juni 2016 bewilligt. Prof. Dr. Kai-Thomas Brinkmann vom II. Physikalischen Institut der JLU freut sich über die gute Nachricht der DFG: „Wir sehen in der Verlängerung der Laufzeit des SFB/TR 16 eine Bestätigung unserer jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit. Wir haben uns mit unserer Grundlagenforschung viel vorgenommen: Wir wollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die fundamentalen Kräfte in der Natur besser zu verstehen.” An dem Projekt beteiligt sind von Gießener Seite als Teilprojektleiter zudem Dr. Mariana Nanova, Dr. Rainer Novotny, ebenfalls II. Physikalisches Institut sowie Prof. Dr. Christian Fischer und Prof. Dr. Horst Lenske, Institut für  theoretische Physik.

Die Gießener Physiker befassen sich im Rahmen des transregionalen Sonderforschungsbereichs TR 16 Subnuclear structure of matter sowohl experimentell als auch theoretisch mit der Struktur der elementaren Bausteine der uns umgebenden Materie, das heißt mit dem Aufbau der Protonen und Neutronen aus Quarks. Diese Forschung liegt auf einem als Hadronenphysik bezeichneten Grenzgebiet von Kern- und Elementarteilchenphysik und hat zum Ziel, insbesondere die noch weithin unerforschten Eigenschaften der Kernkräfte aufzuklären und somit  zu einem besseren Verständnis der fundamentalen Kräfte in der Natur beizutragen. Im Mittelpunkt der experimentellen Aktivitäten steht die Beschleunigeranlage ELSA in Bonn, an der Experimente unter Nutzung modernster Detektortechnologien durchgeführt werden, die unter anderen von Gießener Physikern entwickelt worden sind.

Das positive Votum der DFG zur Verlängerung des SFB/TR16 wird durch eine weitere gute Nachricht aus Bonn flankiert, die die durch eine Forschungsallianz verbundenen Universitäten  Marburg und Gießen erreichte: Beide Universitäten erhalten einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 1021), der dem Thema der so genannten RNA-Viren gewidmet ist.  Sprecher des SFB „RNA-Viren: Metabolismus viraler RNA, Immunantwort der Wirtszellen und virale Pathogenese“  (SFB 1021) ist Prof. Dr. Stephan Becker, Universität Marburg, Stellvertreter ist  Prof. Dr. John Ziebuhr, Institut für Medizinische Virologie der JLU.

  • Weitere Informationen

www.dfg.de/foerderung/programme/listen/projektdetails/index.jsp?id=5486044

  • Kontakt

II. Physikalisches Institut
Prof. Dr. Kai-Thomas Brinkmann
Heinrich-Buff-Ring 16
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-33260

Dr. Rainer Novotny
Telefon: 0641 99-33277

Dr. Mariana Nanova
Telefon: 0641 99-33278

Institut für Theoretische Physik
Prof. Dr. Christian Fischer
Heinrich-Buff-Ring 16
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-33331/33347

Prof. Dr. Horst Lenske
Telefon: 0641 99-33311


Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12042