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„Ganz normale Helden“

 
Gießener Universitätsbibliothek zeigt eine Ausstellung zu Schicksalen inhaftierter Oppositioneller in der DDR und der Volksrepublik Polen zu Zeiten des Kalten Krieges

Nr. 242 • 21. Oktober  2009


„Ganz normale Helden“ lautet der Titel einer Wanderausstellung, die das Historische Institut – Osteuropäische Geschichte (Gießener Zentrum östliches Europa/GiZO) vom 26. Oktober bis 30. November 2009 im Ausstellungsraum der Gießener Universitätsbibliothek (UB) präsentiert. Die Ausstellung stellt die Einzelschicksale von vier deutschen und vier polnischen Zeitzeugen dar, die Opfer des Staatssicherheitsdienstes der DDR bzw. der Volksrepublik Polen waren. Sie betont das Gemeinsame in der Geschichte beider Länder, indem sie die Opfer der Unrechtssysteme sprechen lässt.

Polnische und deutsche Jugendliche entwickelten die Ausstellung im Rahmen eines Projekts, in dem sie sich mit der jüngsten Geschichte ihrer Länder auseinandersetzten. Die Ausstellung ist ein Beitrag des Historischen Instituts – Osteuropäische Geschichte und des GiZO zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin und zur Öffnung der Grenzen auch in den Köpfen. Sie wird vom Kulturamt der Stadt Gießen gefördert.

Die Ausstellung ist täglich von 8.30 bis 23 Uhr zu sehen. Eröffnung ist am Mittwoch, 28. Oktober 2009, um 16 Uhr.

  • Termin:

Ausstellung „Ganz normale Helden“:
26. Oktober bis 30. November 2009, täglich von 8.30 bis 23 Uhr
Ausstellungsraum der UB, Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen
Eröffnung: Mittwoch, 28. Oktober 2009, 16 Uhr

  • Kontakt:

Claudia Martin-Konle, Öffentlichkeitsarbeit Bibliothekssystem
Karl-Glöckner-Straße 21 F, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-14500

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041