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Erste Libyen-Konferenz in Gießen

Institut für Geographie der Justus-Liebig-Universität Gießen ist Gastgeber einer Tagung, die sich vom 13. bis 18. Dezember 2019 dem akademischen Wiederaufbau in Libyen widmet

Nr. 244 • 3. Dezember 2019

Libyen hat sich zu einem „Failed State“ („Gescheiterten Staat“) entwickelt; der Bürgerkrieg hat das Land gespalten. Seine prekäre Sicherheitssituation hat nicht nur die Haltung zu den Nachbarländern, sondern auch das Verhältnis zu Europa maßgeblich beeinflusst. Die Kontakte libyscher Hochschulen zu internationalen Partnern sind aus politischen Gründen seit dem Jahr 2012 weitgehend unterbrochen. Eine umso größere Bedeutung kommt Initiativen zu, die den Dialog suchen und einen Beitrag zum wissenschaftlichen Wiederaufbau leisten. An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wird sich vom 13. bis zum 18. Dezember 2019 erstmals eine Libyen-Konferenz den Herausforderungen des akademischen Wiederaufbaus in dem bürgerkriegszerstörten Land widmen. Gastgeber ist Prof. Dr. Andreas Dittmann vom Institut für Geographie; über 30 Gäste aus Libyen haben ihr Kommen zugesagt. Zum ersten Mal werden auch Teilnehmende aus Ostlibyen (Bengasi) anwesend sein. Die Konferenz wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt.

Die Libyen-Konferenz findet im Neuen Schloss (Großer Seminarraum) statt. Konferenzauftakt ist am 13. Dezember 2019 um 10.00 Uhr.  

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Nach vorheriger Vereinbarung stehen Prof. Dittmann sowie die libyschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Workshop-Pausen zum Gespräch zur Verfügung (am 13.12. zwischen 10 und 14 Uhr; am 16.12. zwischen 12 und 14 Uhr).

„Alle Maßnahmen, die dabei helfen können, staatliche Konstellationen, Institutionen und Initiativen in Libyen zu stärken, vergrößern die Chance, das Land zu stabilisieren“, sagt Prof. Dittmann. Das Fach Geographie der JLU leistet im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts „Geography in Libya. Promotion of young Scientists and Curricula Development“ dazu einen Beitrag.

Der Konferenz in Gießen waren zwei Fact Finding Missions in Nordafrika vorausgegangen. Es geht den Beteiligten zunächst um die Identifikation von „Baustellen“ bei der Modernisierung akademischer Strukturen und um die Förderung von Nachwuchsgeographinnen und -geographen in Libyen. Konkrete Forschungsprojekte lassen sich nach der Einschätzung der Gießener Geographen aufgrund der angespannten Sicherheitslage in weiten Teilen des nordafrikanischen Landes derzeit zwar noch nicht realisieren, werden aber perspektivisch vorgeplant.

  • Termin

Libyen-Konferenz vom 13. bis 18. Dezember 2019 / Auftakt: 13. Dezember 2019 um 10 Uhr
Veranstaltungsort: Neues Schloss (Großer Seminarraum), Senckenbergstraße 1,
35390 Gießen

  • Weitere Informationen

http://www.uni-giessen.de/fbz/fb07/fachgebiete/geographie/institut

  • Kontakt


Institut für Geographie der JLU
Bereich Anthropogeographie
Senckenbergstraße 1
35390 Gießen
Telefon: 0641 99-36200

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041



Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die rund 28.000 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften – bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit dem Jahr 2006 wird die Forschung an der JLU kontinuierlich in der Exzellenzinitiative bzw. der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.


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