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4. Science Day: vom Bildungssystem bis hin zu Schmuckallergien

 
Neuberufene stellen am Mittwoch, 3. November 2010, ihre Forschungsgebiete vor

Nr. 248 • 22. Oktober 2010

Sechs neue Wissenschaftler an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stellen beim 4. Science Day am Mittwoch, 3. November 2010, in kurzen allgemeinverständlichen Vorträgen ihre Forschungsprojekte vor. Der Science Day ist öffentlich. Er wendet sich an ein breites Publikum innerhalb und außerhalb der Universität. Durch diese Öffnung unterstreicht die JLU, dass Wissenschaft keine „geschlossene“ Veranstaltung ist.

Der Nachmittag, der von der Vizepräsidentin für Forschung, Prof. Dr. Katja Becker moderiert wird, beginnt um 14 Uhr mit dem Vortrag „Jenseits von Jerusalem. Kreuzzug und Gesellschaft im Mittelalter“, in dem Prof. Dr. Stefan Tebruck der Frage nachgeht, ob die mittelalterlichen Kreuzzüge eher eine Verschwendung von Ressourcen waren oder doch einen Sinn hatten. Weiter geht es mit der funktionellen Magnetresonanztomographie und der Frage „Radiologie oder Kognitionswissenschaft?“. Prof. Dr. Elke Gizewski gibt eine Einführung in diese Methode und erklärt, wie das menschliche Denken damit beobachtet werden kann. Der daran anschließende Vortrag „Wie können wir Lernen wirksam fördern?“ von Prof. Dr. Marco Ennemoser beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen Unterrichts- und Fördermaßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten. Prof. Dr. Andreas Langenohl wird in seinem Beitrag „Die Arbeit am Fall: Übergänge zwischen Sozialwissenschaft und sozialer Praxis“ hinterfragen, wieso Personen am Rande der Gesellschaft zunehmend als „Fall“ und immer weniger als „Mensch“ betrachtet werden. Der Vortrag „Moderne Spurenanalytik im Dienste des Verbraucher- und Umweltschutzes“ von Prof. Dr. Gerd Hamscher gibt Einblicke in die Lebensmittelchemie, insbesondere zu den Möglichkeiten und Grenzen der Bestimmung von Schadstoffen und Giften in der Nahrung. Den letzten Vortrag bestreitet Prof. Dr. Matthias Goebeler, der erst vor Kurzem einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Entstehung von Nickelallergien leisten konnte.

Der Science Day klingt aus mit einem Sektempfang, kaltem Buffet und natürlich der Möglichkeit, das Gehörte mit den anderen zu diskutieren.

  • Termin:

Mittwoch, 3. November 2010,
Ort: Aula des Uni-Hauptgebäudes,
Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

  • Programm:

14 Uhr: Grußwort der Zweiten Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Becker

14.15 Uhr: Prof. Dr. Stefan Tebruck (Historisches Institut)
„Jenseits von Jerusalem. Kreuzzug und Gesellschaft im Mittelalter“

14.45 Uhr: Prof. Dr. Elke Gizewski (Institut für Neuroradiologie)
„Radiologie oder Kognitionswissenschaft? Die funktionelle Magnetresonanztomographie“

15.15 Uhr: Prof. Dr. Marco Ennemoser (Pädagogische Psychologie)
„Wie können wir Lernen wirksam fördern?“

15.45 Uhr: Kaffeepause

16 Uhr: Prof. Dr. Andreas Langenohl (Institut für Soziologie)
„Arbeit am Fall: Übergänge zwischen Sozialwissenschaft und sozialer Praxis“

16.30 Uhr: Prof. Dr. Gerd Hamscher (Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie)
„Moderne Spurenanalytik im Dienste des Verbraucher- und Umweltschutzes“

17 Uhr: Prof. Dr. Matthias Goebeler (Zentrum für Dermatologie, Venerologie und Allergologie)
„Warum Schmuck juckt. Neues zur Entstehung von Kontaktallergien“

17.30 Uhr: Kaltes Buffet

  • Weitere Informationen:

www.uni-giessen.de/science-day

  • Kontakt:

Dr. Jamilah Michel, Stabsabteilung Forschung,
Ludwigstraße 23, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12113

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041