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Internationale Konferenz zu grenzüberschreitenden Schutzgebieten in Europa und im Südlichen Afrika

 
Wissenschaftler diskutieren am 11. und 12. November 2010 in Gießen über Grundlagen und Umsetzung für grenzüberschreitende Kooperationen zum Schutz von Ökosystemen

Nr. 269 • 4. November 2010

„Transboundary Protected Areas in Europe and Southern Africa” lautet das Thema der internationalen Konferenz, die am 11. und 12. November 2010 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stattfindet. Die Wissenschaftler beleuchten verschiedene umweltrechtliche und entwicklungspolitische Aspekte sowie praxisbezogene Komponenten im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Schutzgebieten (Trans-Boundary Protected Areas - kurz TBPAs) in Europa und im südlichen Afrika aus völker- und europarechtlicher Perspektive.

Der Erhalt von Biodiversität und die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile können allein auf der Grundlage innerstaatlicher Regelungen nicht sichergestellt werden. Einschlägige natürliche Ressourcen sind häufig lokaler oder regionaler Art, die natürlichen Siedlungsräume von Fauna und Flora lassen sich aber gerade nicht durch Staatsgrenzen bestimmen. Der Schutz entsprechender Ökosysteme muss daher über nationale Territorien hinausgehen, was nur durch grenzüberschreitende Kooperation erreicht werden kann.

Die Errichtung von TBPAs ist eng verknüpft mit der erfolgreichen Implementierung multilateraler Abkommen, die unter anderem den Schutz von biologischer Diversität zum Gegenstand haben. Zudem finden sie Niederschlag in den Maßnahmen unterschiedlicher regionaler Integrationsgemeinschaften (zum Beispiel AU, SADC und EU). Die Schaffung der Grundlagen und die Umsetzung von TBPAs werfen zahlreiche Fragen auf, die im Rahmen dieser Konferenz interdisziplinär diskutiert werden sollen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. November 2010, ab 10 Uhr im Senatssaal des Hauptgebäudes der JLU Gießen, Ludwigstraße 23, und am Freitag, 12. November 2010, ab 9.30 Uhr in der alten Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, statt.

Organisiert wird die Konferenz vom Zentrum für Internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) zusammen mit der Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht des Fachbereichs Rechtswissenschaft der JLU in Kooperation mit der North-West University Potchefstroom (NWU), Südafrika, mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Die Konferenz ist Bestandteil der vom DAAD geförderten fachbezogenen Partnerschaft „Transboundary Protection of Biodiversity (TraProBio)“ zwischen der JLU und der NWU, welche die Optimierung des Schutzes und des Erhalts der Biodiversität in grenzüberschreitenden Gebieten innerhalb der Southern African Development Community (SADC) zum Ziel hat.

  • Termine

Donnerstag, 11. November 2010, 10 Uhr,
Senatssaal des Uni-Hauptgebäudes, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen
Freitag, 12. November 2010, 9.30 Uhr,
Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen

  • Kontakt

Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
Senckenbergstraße 3, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12700, Fax: 0641 99-12709 / 12719

Ayse-Martina Böhringer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin),
Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht
(Prof. Dr. Thilo Marauhn, M. Phil.)
Licher Straße 76, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-21154, Fax: 0641 99-21159

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041