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Steinmeier Redner beim Akademischen Festakt

 
JLU-Präsident lädt am 27. November in die Aula der Justus-Liebig-Universität ein – Verleihung von Preisen für besondere wissenschaftliche Leistungen

Nr. 278 • 26. November 2009

Zum Akademischen Festakt der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wird in diesem Jahr Bundesaußenminister a.D. Dr. Frank-Walter Steinmeier als Festredner erwartet. Der ehemalige JLU-Angehörige wird am Freitag, 27. November 2009, über Aspekte der deutschen Außenwissenschaftspolitik und die Rolle der Universitäten hierbei sprechen.

Aus Anlass der Verleihung von Preisen und Auszeichnungen für besondere wissenschaftliche Leistungen lädt Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Hormuth alle Mitglieder, Angehörigen und Freunde der Universität sowie die interessierte Öffentlichkeit ab 10.30 Uhr in die Aula des Hauptgebäudes ein.

Für die musikalische Umrahmung sorgt das Kammerorchester des Universitätsorchesters Gießen unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach. Im Anschluss findet ein Empfang im Rektorenzimmer statt.

In diesem Jahr werden folgende Preise und Auszeichnungen vergeben:

- Ausgezeichnet mit dem Röntgenpreis der Justus-Liebig-Universität Gießen wird Dr. Till Nikolaij Jahnke von der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Kernphysik) in Anerkennung seiner bahnbrechenden Beiträge zur Erforschung des so genannten „Interatomic Coulombic Decay (ICD)“. Stifter des mit 10.000 Euro dotierten Preises sind die Pfeiffer Vacuum GmbH, die Dr. Erich-Pfeiffer-Stiftung und die Ludwig-Schunk-Stiftung e.V.

Zweimal wird in diesem Jahr der mit jeweils 3.000 Euro dotierte Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis verliehen. Der Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis kann nur an Mitglieder und Angehörige der Justus-Liebig-Universität verliehen werden. Preisgeber ist die Dr.-Herbert-Stolzenberg-Stiftung.

- In der Sektion Chemie wird Dr. Torsten Brezesinski, Physikalisch-Chemisches Institut, für seine herausragenden Arbeiten zum Thema „Kontrolle der magnetischen und magnetoelektrischen Kopplung in selbstorganisierten, nanoskaligen Materialien“ sowie sein sonstiges wissenschaftliches Oeuvre geehrt.

- Den Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis in der Sektion Wirtschaftswissenschaften bekommt PD Dr. Henrik Egbert, Volkswirtschaftslehre VI, in Anerkennung seiner herausragenden Arbeiten zum Thema „Beiträge zur Institutionen- und Verhaltensökonomik“ sowie sein sonstiges wissenschaftliches Oeuvre.

Mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende akademische Leistungen und soziales Engagement ausländischer Studierender wird in diesem Jahr der syrische Medizinstudent Fadl Alfarawan ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Zum Andenken an Prof. Dr. Wolfgang Mittermaier, Professor für Strafrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen von 1903 bis 1933, hat die Erwin-Stein-Stiftung 1995 den Wolfgang-Mittermaier-Preis gestiftet. Bei der Bewertung der Leistungen in der akademischen Lehre in den vorwiegend geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fachbereichen der Universität Gießen soll insbesondere die Erziehung zum forschenden Denken und zur akademischen Verantwortung einschließlich der Förderung von Toleranz und Völkerverständigung berücksichtigt werden. Das Vorschlagsrecht für diesen Preis liegt bei den Studierenden, die auch im Kuratorium vertreten sind.

Der Wolfgang-Mittermaier-Preis für hervorragende Leistungen in der akademischen Lehre (dotiert mit jeweils 1.000 Euro) wird in diesem Jahr an Dr. Matthias Recke, Institut für Altertumswissenschaft, an George Bailey, Institut für Anglistik, und an Dr. Sascha Feuchert, Institut für Germanistik, vergeben.

Dissertationsauszeichnungen:

Dank der finanziellen Unterstützung der Gießener Hochschulgesellschaft ist es in diesem Jahr wieder möglich, insgesamt acht hervorragende Dissertationen, die an der Justus-Liebig-Universität eingereicht wurden, mit einem Preis in Höhe von jeweils 500 Euro auszuzeichnen.

- Die Dissertationsauszeichnung in der Sektion Rechts- und Wirtschaftswissenschaften geht an Dr. Sven Simon (Betreuer: Prof. Dr. Thilo Marauhn) für seine Dissertation „Liberalisierung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge im WTO- und EU-Recht“.

- Ausgezeichnet in der Sektion Sozial- und Sportwissenschaften sowie Psychologie wird Dr. Maria Olkkonen (Betreuer: Prof. Dr. Karl Gegenfurtner) für ihre Arbeit „Investigating the Mechanisms of Real-World Color Constancy“.

- Die Dissertationsauszeichnung in der Sektion Sprach-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften sowie Philosophie bekommt Dr. Frank André Eiermann (Betreuer: Prof. Heiner Goebbels). Er promovierte über „Postspektakuläres Theater – Die Alterität der Aufführung und die Entgrenzung der Künste“.

- Dr. Jörg Teubert (Betreuer: Prof. Dr. Peter J. Klar) wird in der Sektion Naturwissenschaften geehrt für seine Dissertation „Interaction between extended and localized electronic states in the region of the metal to insulator transition in semiconductor alloys”.

- In der Sektion Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement bekommt Dr. Jochen Hartl (Betreuer: Prof. Dr. Roland Herrmann) die Auszeichnung für seine Arbeit „Die Nachfrage nach genetisch veränderten Lebensmitteln. Anwendung neuerer Entwicklungen der Discrete-Choice-Analyse zur Bewertung genetisch veränderter Lebensmittel mit Output-Traits“.

- Außerdem wird Dr. Sebastian Galuska (Betreuer: Prof. Dr. Rudolf Geyer) in der Sektion Veterinärmedizin, Tierbiologie, Medizin, Zahnmedizin und Humanbiologie für seine Dissertation „Charakterisierung der Glykosylierungseigenschaften der Polysialyltransferasen ST8SiaII und ST8SiaIV in vivo“ geehrt.

Die beiden sektionsunabhängigen Dissertationsauszeichnungen gehen  in diesem Jahr an

- Dr. Jutta Träger (Betreuer: Prof. Dr. Dieter Eißel) für ihre Arbeit „Familie im Umbruch. Quantitative und qualitative Befunde zur Wahl von Familienmodellen“ sowie an

- Dr. Katrin Schneider (Betreuer: Prof. Dr. Hans-Georg Frede) für ihre Dissertation „Water fluxes on different spatial and temporal scales in a semi-arid steppe environment: experimental and modelling approaches“.

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041