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JLU-Senat unterstützt Appell der fünf hessischen Universitäten an die Landesregierung

 
Gremium fordert Übernahme der Kosten für Tarifsteigerungen

Nr. 314 • 1. Dezember 2011

Der Senat der Justus-Liebig-Universität Gießen hat den Appell der Konferenz hessischer Universitäten (KHU) an die Adresse der Landesregierung ausdrücklich begrüßt und unterstützt. „Angesichts massiv steigender Studierendenzahlen und Tarifsteigerungen, die das Land verhandelt hat, wird die Qualität von Forschung und Lehre massiv gefährdet“, heißt es in dem Senatsbeschluss vom Mittwoch. Das Gremium fordert daher, dass „die Kosten für die tariflichen Gehalts- und Lohnerhöhungen vom Land getragen werden, den Universitäten die Kostendeckung für zusätzlich benötigte Studienplätze garantiert wird und der Universität keine zusätzlichen finanziellen Lasten aufgebürdet werden“. Besonders positiv werteten die Senatsmitglieder, dass die fünf hessischen Universitäten mit ihrem Appell gemeinsam agierten.

Der Abstimmung vorausgegangen war eine lebhafte Diskussion, in der die Senatsmitglieder sowie das Präsidium ihre Sorge über die prekäre Finanzlage der Universität angesichts immer weiter steigender Studierendenzahlen und sinkender bzw. gleichbleibender Grundfinanzierung äußerten. „Es gibt im Hochschulsystem insgesamt eine zunehmende Schieflage im Verhältnis von Grund- und Projektfinanzierung“, warnte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. Während das Landesbudget der JLU sich seit Jahren auf vergleichbarem Niveau bewege (2012: 218 Millionen Euro), stiegen die Einnahmen aus Drittmitteln – einschließlich LOEWE-Projekte – immer weiter an und lägen im kommenden Jahr bei rund 65 Millionen Euro, so hoch wie nie zuvor. Problematisch sei dabei, dass das grundfinanzierte Personal immer mehr Zeit und Arbeitskraft für Projektanträge aufwenden müsse, deren Erfolg keinesfalls sicher sei. „Damit gerät die Hochschulfinanzierung auf Dauer aus der Balance“, fürchtet der Präsident.

  • Weitere Informationen:

Appell der Konferenz hessischer Universitäten vom Montag, 28. November 2011

 

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041