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Was passiert(e) in Durban?

 
Simulation der 17. UN-Klimakonferenz am 14. Dezember 2011 – Diskutanten aus Wissenschaft und Praxis stellen den Verhandlungsverlauf in Durban im Diskurs nach

Nr. 327 • 12. Dezember 2011


Für viele Menschen endete der Weltklimagipfel in Durban so wie die anderen vorher auch: Gemessen am Machbaren war die Konferenz ein Erfolg, gemessen an den Notwendigkeiten ein Fehlschlag. Aber ist der Vorwurf überhaupt gerechtfertigt, dass nur im Hinblick auf das Machbare alle Optionen genutzt wurden? Welche Motive sind für die Positionen einzelner Länder oder Ländergruppen verantwortlich? Und wie steht es mit dem Einfluss von Lobbyisten, NGOs und Zivilgesellschaften? Eine Durban-Konferenzsimulation an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wird sich am Mittwoch, 14. Dezember 2011, ab 19 Uhr diesen Fragen widmen (Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34).

Dazu werden zunächst die wichtigsten Positionen von Ländern oder Ländergruppen dargestellt. Anschließend werden Diskutanten aus Wissenschaft und Praxis, von denen einige in Durban anwesend waren, den Verhandlungsverlauf in Durban im Diskurs nachstellen. Im letzten Teil der Veranstaltung werden Gäste die Möglichkeit haben, durch eigene Kommentare den Verhandlungsprozess zu beeinflussen.

Die Länderinteressen werden dabei vertreten durch:
Dr. Doris Fischer (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik),
Manfred Treber (Germanwatch),
Dr. Josef Braml (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, DGAP),
Prof. Dr. Louis Kotzé (Professor of Law, North West University, South Africa),
Prof. Dr. Thilo Marauhn (Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, JLU),
Prof. Dr. Ernst-August Nuppenau (Agrar- und Umweltpolitik, JLU).

Die EU kann nach der Konferenz von Durban als Erfolg verbuchen, dass ab 2020 juristisch verpflichtend Emissionsreduzierungen greifen werden. Die „Bremser“ China, Indien und die USA haben zumindest Zeit gewonnen und müssen sich bis 2020 nicht mehr ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen.

Verloren haben indes die vom Klimawandel besonders betroffen Länder. Zwar können sie mittelfristig finanzielle Unterstützung aus dem „Grünen Klimafonds“ zur Bewältigung der Klimawandelfolgen erwarten. Maßnahmen zur Emissionsreduktion kommen 2020 aber wahrscheinlich zu spät, um das Zwei-Grad-Ziel noch zu erreichen. Angesichts dieses Befunds wurden die Durban-Ergebnisse von einem Großteil der Weltöffentlichkeit mit Besorgnis und Unverständnis aufgenommen. Viele Bürger haben deshalb den Glauben an einen Erfolg der internationalen Klimapolitik bereits verloren.

  • Termin:

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen

  • Kontakt:

Dr. Matthias Höher
Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU)
Senckenbergstraße 3, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12700

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041