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Wie echt – Arbeiten mit Schauspielpatienten

 
Studierende trainieren Kommunikation mit Schauspielpatienten im Praktikum der Psychosomatik – Interessierte Laienschauspieler gesucht

Nr. 36 • 3. März 2010  

Depression, Angst, Schmerzen – mit diesen und anderen psychischen Beschwerden von Patienten werden im neuen Semester angehende Mediziner des Fachbereichs 11 – Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen gezielt konfrontiert. Aber: Die Patienten sind nicht „echt“, und die Studierenden befinden sich im siebten Semester. Interessierte Laienschauspieler werden derzeit gesucht.
„Arzt sein“ ist ein kommunikativer Beruf, und die Kommunikation muss gelernt – und geübt werden.

Am Fachbereich 11 der JLU wird seit einem knappen Jahr das Kommunikationstraining durchgeführt, bei dem die angehenden Mediziner ganz gezielt das ärztliche Gespräch üben: ab dem siebten Semester im Praktikum Psychosomatik. Die Laienschauspieler spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie werden unter fachkundiger Anleitung eine Patientenrolle einüben: Sie sollen sich in die Rolle versetzen können von Patienten, die unter Depression, Angst oder Schmerzen leiden. Beim Training geht es um das medizinische Erkennen einer Krankheit durch das strukturierte Gespräch, samt Anamnese, Diagnose. Ebenso geht es um die Übermittlung weniger schöner Nachrichten. Wie verhalte ich mich gegenüber dem Patienten? Wie frage ich ihn? Wie bringe ich ihn dazu mir etwas zu erzählen und wie teile ich ihm mit, dass er wahrscheinlich Krebs hat? Eine Situation, die die Studierenden bisher nur aus der Theorie kennen.

Learning by doing: Ärztliche Kommunikation kann man nur in der Praxis am Patienten üben und erlernen. Die Stärken der Schauspielpatienten liegen darin, dass sie den angehenden Medizinern direkt Feedback geben können. Diese Rückmeldungen helfen den Studierenden, ihre Haltung und ihre Kommunikation zu verbessern. Das Training im Praktikum Psychosomatik ist ein fester Bestandteil des Lehrplans und trägt zur Qualitätsverbesserung des Medizinstudiums bei.

Derzeit werden noch interessierte Laienschauspieler gesucht. Neben flexibler Tagesfreizeit sind Zuverlässigkeit und Engagement wichtige Voraussetzungen. Die Einsätze werden stundenweise vergütet.

  • Kontakt:

Drs. Dipl. Psych. Sicco H. van der Mei, B.Sc ,
Fachbereich 11 - Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen, Psychosomatik und Psychotherapie, Ludwigstraße 76, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-45636, Telefax: 0641 99-45649

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041